Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Erscheinungsformen und Rechtsprobleme des Direktvertriebs

Direktvertrieb unter Einbezug von Versandhandel, Teleshopping und E-Commerce

Titel: Erscheinungsformen und Rechtsprobleme des Direktvertriebs

Seminararbeit , 2010 , 50 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Keßler (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In unserer globalisierten Welt, aus der das Internet nicht mehr wegzudenken ist, verändern sich auch die Vertriebswege, die sowohl Vertreter, KMU als auch große Versandhandelshäuser einschlagen. Eine besondere Form des Vertriebs, die sich schon Anfang des 20. Jahrhunderts zu entwickeln begann, ist der Direktvertrieb, welcher auch den Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit bildet. Hierbei differenziert man zunächst den klassischen Direktvertrieb, welcher den direktesten Kontakt von Unternehmer, bzw. dessen Vertreter und Verbraucher impliziert. Diese Verträge, die gemeinhin als Verträge in Haustürsituationen bezeichnet werden, werden zunächst daraufhin untersucht, wie sie grds. zustande kommen, und welche Maßgaben des Rückgabe- und Widerrufsrecht zu beachten sind, bevor Ausnahmeregelungen besprochen werden. Darauf folgend wird der gesamte Bereich des Versandhandels beleuchtet, welcher sowohl den klassischen Kataloghandel als auch die Bestellung von Waren beim Teleshopping beinhaltet. Einen besonderen Schwerpunkt in diesen Bereichen bildet der Einbezug allgemeiner Geschäftsbedingungen sowie wettbewerbsrechtliche Besonderheiten, die in diesen Vertriebsformen zu beachten sind. Der abschließende Themenblock setzt sich mit Geschäften im elektronischen Geschäftsverkehr auseinander, wobei ein erster Schwerpunkt auf den Fallgruppen des Vertragsschlusses liegt, bevor der Vertragsschluss selbst sowie der Einbezug von AGB erörtert wird. Zum Abschluss der Arbeit werden Langzeitauktionen besprochen und insbesondere rechtliche Probleme diesbezüglich ausgearbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Haustürgeschäfte

2.1 Vertragsgegenstand

2.2 Ort des Haustürgeschäfts

2.2.1 Eigene oder fremde Privatwohnung und Arbeitsplatz

2.2.2 Freizeitveranstaltung

2.2.3 Verkehrsmittel und öffentlich zugängliche Verkehrsfläche

2.3 Vertragsschluss

2.3.1 Unter Anwesenden

2.3.2 Stellvertretung

2.4 Ausnahmen des § 312 Abs. 3 BGB

3. Versandhandel

3.1 Vertragsschluss im Distanzgeschäft

3.1.1 Angebot

3.1.2 Annahme

3.1.3 Einbezug der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

3.2 Anfechtung, Gewährleistung und Rückgaberecht

3.2.1 Anfechtung des Vertrages

3.2.2 Gewährleistungsregelungen

3.2.3 Widerruf und Rückgabe von Waren

3.3 Wettbewerbsrechtliche Besonderheiten des Versandhandels

3.3.1 Behinderungswettbewerb

3.3.2 Irreführung

4. Teleshopping

4.1 Gesetzliche Regelungen des Teleshopping

4.2 Vertragsrechtliche Untersuchung

4.2.1 Zustandekommen des Vertrags

4.2.2 Einbezug der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

4.2.3 Anfechtung des Vertrages

4.2.4 Widerrufsrecht

4.3 Wettbewerbsrechtliche Besonderheiten des Teleshopping

5. E-Commerce und Internetvertrieb

5.1 Fallgruppen des Vertragsabschlusses

5.1.1 Vertragsschluss via E-Mail

5.1.2 Vertragsschluss über eine Webseite

5.3 Vertragsschluss im Internet

5.3.1 elektronische Übermittlung der Willenserklärung

5.3.2 Abgrenzung von Angebot und invitatio ad offerendum

5.4 Abgabe und Zugang der Willenserklärung

5.5 Einbezug der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

5.6 Widerruf

5.7 Online Auktionen

5.7.1 Vertragsschluss bei Internetauktionen

5.7.2 Rechtliche Besonderheiten bei Versteigerungen im Internet

5.8 Wettbewerbsrechtliche Besonderheiten im E-Commerce

5.8.1 Werbemails

5.8.2 Pop-Up-Fenster

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die rechtlichen Rahmenbedingungen und spezifischen Herausforderungen verschiedener Direktvertriebsformen zu analysieren, wobei ein Schwerpunkt auf dem Verbraucherschutz sowie den Besonderheiten beim Vertragsschluss liegt.

  • Rechtliche Analyse von Verträgen in Haustürsituationen
  • Vertragsrechtliche Aspekte des Versandhandels (Katalog- und Distanzgeschäft)
  • Besonderheiten des Teleshoppings als Vertriebskanal
  • Rechtliche Herausforderungen im E-Commerce und Internetvertrieb
  • Wettbewerbsrechtliche Grenzen bei verschiedenen Vertriebsformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Vertragsschluss im Distanzgeschäft

Der Vertragsabschluss beim Versandhandel, also im Distanzgeschäft, gestaltet sich grds. nicht anders wie unter Anwesenden. Grds. gilt, dass es zwei übereinstimmender Willenserklärungen bedarf. Einem Angebot nach § 145 BGB, sowie der Annahme des Angebots nach § 146 BGB. Wie auch im allgemeinen Vertragsrecht müssen diese Willenserklärungen inhaltlich übereinstimmen, da die Einigung i.S.d. § 150 Abs. 2 BGB ansonsten nicht vorliegt. Dabei ist der Käufer i.d.R. Verbraucher i.S.d. § 13 BGB, der Verkäufer Unternehmer i.S.d. § 14 BGB. Darüber hinaus treffen den Unternehmer die Informationspflichten des § 312c BGB. § 312c BGB beschreibt jedoch lediglich die Pflicht zur Information, bestimmt aber nicht genau, welche Informationen dem Verbraucher mitgeteilt werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Direktvertriebs in einer globalisierten Welt ein und umreißt die behandelten Vertriebsformen sowie die zentralen rechtlichen Schwerpunkte der Arbeit.

2. Haustürgeschäfte: Das Kapitel behandelt die Definition und die rechtlichen Anforderungen an Haustürgeschäfte, insbesondere den Überrumpelungsschutz für Verbraucher und die zugehörigen Widerrufsregelungen.

3. Versandhandel: Hier wird der klassische Katalogversandhandel analysiert, wobei der Fokus auf den Phasen des Vertragsschlusses, der Anfechtbarkeit und den Gewährleistungsrechten liegt.

4. Teleshopping: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen gesetzlichen und vertragsrechtlichen Rahmenbedingungen des Teleshoppings, vor allem hinsichtlich des Vertragsschlusses und der Einbeziehung von AGB.

5. E-Commerce und Internetvertrieb: Der Schwerpunkt liegt auf den komplexen Anforderungen an den Online-Handel, insbesondere beim Vertragsschluss über Webseiten, Internetauktionen und den Besonderheiten des Wettbewerbsrechts.

6. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert die rechtliche Dynamik im Direktvertrieb und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen wie Mobile-Commerce.

Schlüsselwörter

Direktvertrieb, Haustürgeschäft, Versandhandel, Teleshopping, E-Commerce, Widerrufsrecht, AGB, Vertragsschluss, Wettbewerbsrecht, Verbraucherschutz, Fernabsatz, Internetauktionen, Online-Handel, Willenserklärung, Fernkommunikationsmittel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Erscheinungsformen und die damit verbundenen rechtlichen Probleme verschiedener Direktvertriebsarten, von klassischen Haustürgeschäften bis hin zu modernen Formen wie Teleshopping und E-Commerce.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den Schutz des Verbrauchers (insbesondere Widerrufs- und Rückgaberechte), die Wirksamkeit von Vertragsschlüssen und die Einhaltung wettbewerbsrechtlicher Vorgaben in den jeweiligen Vertriebswegen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die rechtliche Einordnung dieser Vertriebsformen vorzunehmen und aufzuzeigen, wie Gesetzgebung und Rechtsprechung auf die spezifischen Risiken (wie den Überrumpelungseffekt) reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Arbeit, die aktuelle Gesetzestexte, einschlägige Rechtsprechung und die herrschende Literaturmeinung zur Analyse heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach den Vertriebsformen: Haustürgeschäfte, klassischer Versandhandel, Teleshopping sowie E-Commerce, inklusive der jeweils spezifischen Probleme bei Vertragsschluss, AGB-Einbeziehung und Wettbewerb.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Direktvertrieb, Verbraucherschutz, Fernabsatz, AGB-Recht und elektronischer Geschäftsverkehr charakterisieren.

Wie unterscheidet sich der Vertragsschluss im Teleshopping von dem im Katalogversand?

Beim Teleshopping fehlt die Möglichkeit, schriftliche Formulare zu nutzen; zudem ist die Warenpräsentation kurz, was die Kenntnisnahme von AGB erheblich erschwert und besondere Hilfskonstruktionen erfordert.

Welche Rolle spielt das "Shill-bidding" bei Internetauktionen?

Shill-bidding beschreibt das unzulässige Bieten des Verkäufers auf eigene Waren zur künstlichen Preissteigerung, was gegen die AGB der Auktionsplattformen verstößt.

Warum sind "Exit-Pop-Ups" wettbewerbsrechtlich problematisch?

Diese Sonderformen von Werbefenstern öffnen sich automatisch nach dem Schließen eines ersten Pop-Ups, was von Kritikern als unzulässige Belästigung i.S.d. § 7 Abs. 1 UWG gewertet wird.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erscheinungsformen und Rechtsprobleme des Direktvertriebs
Untertitel
Direktvertrieb unter Einbezug von Versandhandel, Teleshopping und E-Commerce
Hochschule
Universität des Saarlandes
Veranstaltung
Seminar zum Vertriebsrecht
Note
1,0
Autor
Daniel Keßler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
50
Katalognummer
V172234
ISBN (Buch)
9783640920730
ISBN (eBook)
9783640920839
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jura Vertriebsrecht Handelsrecht Direktvertrieb E-Commerce electronic commerce M-Commerce mobile commerce Teleshopping Versandhandel Quelle Otto Vorwerk Erscheinungsform AGB ebay Kataloghandel Langzeitauktion KMU Haustürgeschäft Fernabsatzgeschäft Versandhandelshaus Handelsvertreter Vertretergeschäft Rückgaberecht Widerrufsrecht Wettbewerbsrecht elektronischer Geschäftsverkehr
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Keßler (Autor:in), 2010, Erscheinungsformen und Rechtsprobleme des Direktvertriebs, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172234
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  50  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum