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Singles und Individualisierung

Titel: Singles und Individualisierung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 1997 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Magistra Artium Alice Männl (Autor:in), Steffen Bieker (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit untersucht die Frage, ob und inwieweit Singles als ein individualisiertes Bevölkerungssegment gelten können und wie diese Individualisierung mit einer individualistischen Lebensführung korrespondiert.
Weiterhin werden die Hauptthesen des Individualisierungsprozesses der Gesellschaft besprochen, dessen wesentliches Kennzeichen die Freisetzung des Einzelnen aus traditionalen sozialen und familiären Solidaritätsstrukturen sei. Die Konsequenzen dieses Wandlungsprozesses und dessen neue Lebensrealitäten werden diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung der wichtigsten Punkte im Quelltext von SCHOFER/BENDER/UTZ

2 Der Kommentar von Günter BURKART zum Quelltext

3 Die Replik zum Kommentar von Günter BURKART

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der soziologischen Diskussion über die Individualisierung von Singles auseinander, indem sie den Aufsatz von Schofer, Bender und Utz sowie den darauf folgenden wissenschaftlichen Diskurs mit Günter Burkart analysiert und bewertet.

  • Die These der Individualisierung nach Ulrich Beck als theoretischer Rahmen.
  • Empirische Untersuchung der soziodemographischen Entwicklung von Alleinlebenden.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Fundierung des Single-Begriffs.
  • Analyse der Lebensstile und Wertpräferenzen von Alleinlebenden.
  • Diskurs um die strukturelle versus lebenszyklische Deutung von Singledasein.

Auszug aus dem Buch

1 Zusammenfassung der wichtigsten Punkte im Quelltext von SCHOFER/BENDER/UTZ

Der Artikel untersucht die Frage, ob und inwieweit Singles als ein individualisiertes Bevölkerungssegment gelten können und wie diese Individualisierung mit einer individualistischen Lebensführung korrespondiert. Singles werden als Alleinlebende unter 60 Jahren definiert, wobei Alleinlebende als alle erwachsenen Personen gelten, die einen Ein-Personen-Haushalt führen.

Nachdem festgestellt wird, daß die Anzahl der Alleinlebenden in der Bundesrepublik Deutschland auf 9,8 Mio. (1989) gestiegen ist und 12,5% der erwachsenen Personen Gegenstand der Untersuchung sind, wird der Ausgangsrahmen für den Text gebildet, nämlich die These der Individualisierung von Ulrich BECK. Diese These besagt, daß seit den 50er Jahren ein gesellschaftlicher Wandlungsprozeß stattfindet, der folgende drei Dimensionen betrifft:

Freisetzungsdimension: Freisetzung der Individuen aus historisch vorgegebenen Sozialformen und -bindungen im Sinne traditionaler Herrschafts- und Versorgungszusammenhänge

Entzauberungsdimension: Verlust von traditionalen Sicherheiten im Hinblick auf Handlungswissen, Glauben und leitende Normen

Kontroll- bzw. Reintegrationsdimension: eine neue Art der sozialen Einbindung

SCHOFER/BENDER/UTZ fügen diesen einzelnen Dimensionen vier aktuelle Momente hinzu, die als „Katalysatoren“ eines heutigen Individualisierungsschubs fungieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zusammenfassung der wichtigsten Punkte im Quelltext von SCHOFER/BENDER/UTZ: Das Kapitel erläutert die zentrale Hypothese, dass Singles als besonders individualisiertes Bevölkerungssegment anzusehen sind, und führt die theoretischen sowie empirischen Grundlagen der Autoren ein.

2 Der Kommentar von Günter BURKART zum Quelltext: Dieser Abschnitt reflektiert die Kritikpunkte von Burkart, der insbesondere die methodische Vorgehensweise und die theoretische Herleitung der Individualisierung bei Singles hinterfragt.

3 Die Replik zum Kommentar von Günter BURKART: Hier wird die Antwort der ursprünglichen Autoren auf die geäußerte Kritik dargestellt, wobei sie ihre Position verteidigen und die Anwendbarkeit der Kritik teilweise zurückweisen.

Schlüsselwörter

Singles, Individualisierung, Alleinlebende, Soziologie, Ulrich Beck, Lebensstil, Ein-Personen-Haushalt, Sozialer Wandel, Individualisierungsthese, Wertpräferenzen, Lebenszyklus, Demographie, Forschungsdiskurs, Strukturwandel, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert eine soziologische Debatte über Singles als individualisiertes Bevölkerungssegment, basierend auf einem Quelltext und dessen wissenschaftlicher Kritik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Individualisierungstheorie, der statistische Anstieg von Ein-Personen-Haushalten, die Lebensstile von Singles sowie die Kritik an methodischen Ansätzen der Sozialforschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und kritische Einordnung der Diskussion darüber, ob das Singledasein ein Indikator für einen generellen Individualisierungsschub in der Gesellschaft ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse und Zusammenfassung von Fachliteratur sowie die kritische Gegenüberstellung wissenschaftlicher Argumentationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Zusammenfassung des Ausgangstextes, die kritische Stellungnahme durch Günter Burkart und die abschließende Replik der Autoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Individualisierung, Singles, Lebensstil, sozialer Wandel und soziologische Theoriebildung charakterisiert.

Wie bewertet Burkart die Individualisierungsthese der Autoren?

Er kritisiert, dass die Individualisierung nicht empirisch belegt, sondern lediglich tautologisch aus der Theorie von Ulrich Beck abgeleitet werde.

Was schlägt Burkart als Alternative zur Haushaltsstatistik vor?

Er fordert einen Wechsel von einer rein periodenspezifischen hin zu einer dynamischen, lebensphasenspezifischen Betrachtungsweise des Singledaseins.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Singles und Individualisierung
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Seminar: Paare und Singles
Note
1,0
Autoren
Magistra Artium Alice Männl (Autor:in), Steffen Bieker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1997
Seiten
12
Katalognummer
V172181
ISBN (eBook)
9783640919871
ISBN (Buch)
9783640920013
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Singles Individualisierung Paare Beziehung Individuum Moderne Lebensform Gruppe Freiheit Verlust Traditionale Sicherheiten Bindungen Eingebundensein Einbindung Alleinleben Kompromisslosigkeit Ein-Personen-Haushalte Individualisierungsprozess Unabhängigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magistra Artium Alice Männl (Autor:in), Steffen Bieker (Autor:in), 1997, Singles und Individualisierung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172181
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Leseprobe aus  12  Seiten
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