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Paulinus von Nola (Fontes Christiani 25, Teilband 2, S. 479 – 577)

Titel: Paulinus von Nola (Fontes Christiani 25, Teilband 2, S. 479 – 577)

Essay , 2010 , 6 Seiten

Autor:in: Philipp-Michael Hebel (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der hier referierte Text stellt einen Brief des Paulinus von Nola, welcher um 354 in Bordeaux geboren wurde und am 22. Juni 431 in Nola bei Neapel starb, an seinen Freund Sulpicius Severus, einen Mönch und Schriftsteller aus Aquitanien, dar. Der Brief findet sich in dem zweiten Teilband des 25. Band der Fontes Christiani. Es ist der 23. Brief des Paulinus von Nola. Er gliedert sich in 47 Abschnitte und ist mit keinem übergeordneten Titel versehen.
Der Brief wird zunächst zusammengefasst und anschließend auf die von Paulinus von Nola vertretene christliche Meinung und Theologie, mit besonderem Bezug auf seine Vorstellungen von Jesus Christus, untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

2. Analyse des Briefes von Paulinus von Nola an Sulpicius Severus

2.1. Lobeshymne und Bedeutung der Allegorien

2.2. Theologische Positionierung zu Jesus Christus und Simson

2.3. Kritik am zeitgenössischen Judentum

3. Theologische Schlussfolgerungen und Verortung

3.1. Wesensgleichheit mit dem Vater

3.2. Abgrenzung zum Arianismus

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den 23. Brief des Paulinus von Nola an Sulpicius Severus mit dem Ziel, die darin enthaltene christliche Theologie sowie die expliziten Vorstellungen des Autors bezüglich Jesus Christus zu rekonstruieren und theologisch einzuordnen.

  • Literarische und theologische Analyse eines zentralen Briefes des Paulinus von Nola.
  • Untersuchung der verwendeten Metaphorik und Haarallegorien.
  • Rekonstruktion des christologischen Verständnisses (Wesensgleichheit von Vater und Sohn).
  • Historische Einordnung und Abgrenzung zum Arianismus.

Auszug aus dem Buch

Lobeshymne und die Allegorie des Haares

In ihm beginnt Paulinus mit einer langen Lobeshymne auf seinen Brieffreund Severus sowie auf den von diesem auserwählten Briefboten für die Briefe der beiden, namens Victor. Dabei vergleicht er Severus beispielsweise mit einem Propheten und Heiligen und hebt die anderweitigen Dienste des Victors an seiner Person hervor, die z.B. in der Waschung seiner Füße, im kochen von simplen, asketischen Speisen oder im Schneiden seiner Haare bestanden und denen er dann jeweils tiefer gehende christlich-religiöse Bedeutungen in Form von Metaphern und Allegorien zukommen lässt, wobei die Allegorie des Haares, in verschiedenster Ausprägung, ihm als Grundlage für seine weiteren Ausführungen dient.

Daran anschließend fährt Paulinus mit der Erwähnung von Simson und Jesus fort. Paulinus vertritt die Meinung, dass Christus sowohl eine menschliche als auch eine göttliche Natur gleichzeitig besaß. Er lebt als das Wort Gottes bei eben diesem und war, als er auf Erden wandelte, das personifizierte Wort Gottes. Er kam, um Sünde zu bekämpfen, die bis dahin von Gesetzen zwar erfasst aber nicht ausgerottet werden konnte. Des Weiteren verbietet Paulinus die Gleichstellung der Menschen mit Jesus, auch in dessen menschlicher Inkarnation. Dies begründet er auf der einen Seite mit dessen ungeschlechtlicher Zeugung (heiliger Geist schwängert Maria) und auf der anderen Seite mit dessen Auftrag, welcher in der Befreiung der Menschen von der Sünde lag, derer er sich selbst nicht schuldig gemacht hat, was ihn auf eine höhere Stufe hebt von der er sich nur herabgelassen hat, um den Menschen zu helfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Hier werden der zu untersuchende Quelltext sowie die methodische Herangehensweise an den Brief des Paulinus von Nola vorgestellt.

2. Analyse des Briefes von Paulinus von Nola an Sulpicius Severus: Dieses Kapitel arbeitet die inhaltlichen Schwerpunkte wie die Lobeshymnen, die Allegorien und die spezifischen christologischen Aussagen des Briefes detailliert auf.

3. Theologische Schlussfolgerungen und Verortung: Der Abschnitt diskutiert die dogmatische Einordnung des Autors und grenzt seine Position von häretischen Lehren wie dem Arianismus ab.

Schlüsselwörter

Paulinus von Nola, Sulpicius Severus, Fontes Christiani, Christologie, Arianismus, Wesensgleichheit, Konzil von Nicaea, Allegorie, Simson, Inkarnation, Kirchenväter, Theologie, Heilsgeschichte, Briefliteratur, Alte Kirche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem 23. Brief des Paulinus von Nola, der in den Fontes Christiani überliefert ist, und analysiert dessen theologischen Gehalt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die christologische Bestimmung Jesu, die Verwendung von Allegorien sowie die zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Lehre des Arianismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die christliche Lehre des Paulinus von Nola zu rekonstruieren und seine dogmatische Position innerhalb der Alten Kirche zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theologische Textanalyse auf Basis einer historisch-kritischen Quellenarbeit unter Einbeziehung des Kontexts des Konzils von Nicaea.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Zusammenfassung des Briefes, die Untersuchung der Haarallegorien und die explizite christologische Auslegung des Autors.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Paulinus von Nola, Christologie, Arianismus, Wesensgleichheit und theologische Hermeneutik definieren.

Warum spielt die Figur des Simson eine so große Rolle im Brief?

Paulinus nutzt die Geschichte des Simson aus dem Buch der Richter allegorisch, um sowohl das Verhältnis von Judentum und Christentum als auch die Gründung der Kirche auf dem Fundament Jesu zu veranschaulichen.

Wie positioniert sich Paulinus von Nola gegenüber dem Arianismus?

Paulinus bezieht eine klare Gegenposition zum Arianismus, indem er die vollkommene Wesensgleichheit von Sohn und Vater betont, wie sie auch im Bekenntnis von Nicaea festgehalten wurde.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Paulinus von Nola (Fontes Christiani 25, Teilband 2, S. 479 – 577)
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Autor
Philipp-Michael Hebel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V172143
ISBN (eBook)
9783640918461
Sprache
Deutsch
Schlagworte
paulinus nola christiani teilband
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp-Michael Hebel (Autor:in), 2010, Paulinus von Nola (Fontes Christiani 25, Teilband 2, S. 479 – 577) , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172143
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Leseprobe aus  6  Seiten
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