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Holismus und Patientenorientierung in der Pflege

Titel: Holismus und Patientenorientierung in der Pflege

Hausarbeit , 2006 , 17 Seiten

Autor:in: Diplompflegewissenschaftlerin (FH) Stefanie Dupont (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ganzheitlichkeit in der Pflege ist kein neuer Begriff. Dennoch ist es heute im Zuge der Pro-fessionalisierung der Pflegeberufe wichtiger denn je, ein Augenmerk auf Holismus und
Patientenorientierung zu richten und dafür Sorge zu tragen, dass eine Implementierung in Ausbildung und Praxis stattfindet.
Wie wird die Pflege diesem Anspruch gerecht und wie ist eine sinnvolle Umsetzung möglich?
Die nun folgende Abhandlung befasst sich mit dem Thema Holismus und Patientenorientierung und geht speziell auf die Umsetzung in Ausbildung und Praxis ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Definitionsversuche

2.1 Holismus

2.2 Gesundheits- und Krankheitsbegriff im holistischen Sinn

2.3 Patientenorientierung

III. Menschenbild im Holismus

IV. Instrumente und Methoden der patientenorientierten, ganzheitlichen Pflege

4.1. Vier Schlüsselkonzepte

4.1.1 Pflegetheoretischer Hintergrund

4.1.2 Pflegeprozess

4.2 Alternative holistische Pflegeanwendungen

V. Holismus und Patientenorientierung in der Ausbildung und Praxis

VI. Fazit

VII. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Holismus und Patientenorientierung für die moderne Krankenpflege. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese ganzheitlichen Ansätze in die pflegerische Praxis und Ausbildung implementiert werden können, um eine über das rein biomedizinische Modell hinausgehende, patientenzentrierte Versorgung zu gewährleisten.

  • Philosophische und theoretische Grundlagen des Holismus
  • Einsatz von Pflegetheorien (Orem, Peplau, Roper) zur Patientenorientierung
  • Methoden der ganzheitlichen Pflege wie Therapeutic Touch und Reflexzonenmassage
  • Herausforderungen und Lösungsansätze für eine handlungsorientierte Pflegeausbildung
  • Verbesserung der Interaktion und Beziehungsgestaltung zwischen Pflegekraft und Patient

Auszug aus dem Buch

4.2 Alternative holistische Pflegeanwendungen

Es gibt eine Vielzahl von holistischen Pflegeanwendungen. Anhand zweier Beispiele wird ihre Besonderheit erläutert.

Im Vorfeld ist es wichtig zu wissen, dass auch hier professionelle Pflege Voraussetzung für die Umsetzung ist. Die Pflegende sollte in der Lage sein, eigene Grenzen zu überschreiten und auch die Person nicht auf ihre Krankheit zu reduzieren, sondern sie als Ganzheit zu betrachten. Wahrnehmung, Offenheit, Vertrauen und Empathie sind nur einige wichtige Kompetenzen. Bei solch durchgeführter Pflege baut sich eine Beziehung zum Patienten auf, die es ermöglicht, die ganze Wirkung einer holistischen Anwendung aufzunehmen. Durch den dynamischen Beziehungsprozess, kann die Schwester erkennen, ob dem Patienten diese Art von Therapie hilft. Die anschließenden gemeinsamen Reflexionen sind auch Bestandteil dieses Verfahrens.

Was ist der Therapeutic Touch?

Die Methode ist auch bekannt unter dem Namen „heilende Meditation“. Dabei handelt es sich um eine Vorgehensweise, bei dem Patienten durch lokales Händeauflegen an schmerzenden Körperstellen die Schmerzen genommen werden sollen. Dies geschieht mit Hilfe von Energien, die bei diesem Vorgang freigesetzt werden sollen. Genauer beschrieben ist der Therapeutic Touch ein Austausch von Energien, der ein Gleichgewicht der Kräfte herstellen soll mit dem Ziel, Harmonie zu erzeugen. Der Helfer ist in diesem Fall die Person, die einen Energieüberschuss besitzt und ihren Überschuss an den energieärmeren Empfänger übermittelt. Somit kommt es, wie zuvor erwähnt, zum Ausgleich der Energien, die es dann ermöglichen, ein harmonisches Wohlbefinden zu erlangen. Der Helfer, in diesem Fall die Pflegekraft, ist an den Bedürfnissen des Patienten interessiert und motiviert ihn, sich selbst von seinen Schmerzen zu befreien.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Relevanz von Ganzheitlichkeit und Patientenorientierung im Kontext der Professionalisierung pflegerischer Berufe.

II. Definitionsversuche: Theoretische Herleitung der Begriffe Holismus, Gesundheitsverständnis und Patientenorientierung als dynamische Beziehungsprozesse.

III. Menschenbild im Holismus: Darstellung des Menschen als Einheit aus Körper, Geist, Seele und Umwelt durch ein schematisches Modell.

IV. Instrumente und Methoden der patientenorientierten, ganzheitlichen Pflege: Analyse zentraler Pflegemodelle sowie praktischer Anwendungen wie Therapeutic Touch und Reflexzonenmassage als ergänzende Interventionsmöglichkeiten.

V. Holismus und Patientenorientierung in der Ausbildung und Praxis: Kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Lehrplänen und Vorstellung eines integrativen Konzepts zur Förderung von Handlungskompetenzen.

VI. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Chancen und Hürden bei der Umsetzung ganzheitlicher Pflege im Hinblick auf Professionalisierung und Arbeitsbelastung.

Schlüsselwörter

Holismus, Patientenorientierung, Ganzheitlichkeit, Krankenpflege, Pflegetheorie, Pflegeprozess, Therapeutische Berührung, Reflexzonenmassage, Selbstfürsorge, Pflegeausbildung, Professionalisierung, Beziehungsprozess, Gesundheitsentfaltung, Biomedizinisches Modell, Handlungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration ganzheitlicher, holistischer Ansätze in die pflegerische Versorgung und Ausbildung als Alternative zum rein biomedizinischen Modell.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Holismus, die Anwendung von Pflegemodellen, Methoden der alternativen Pflege sowie die Reformbedürftigkeit der Pflegeausbildung.

Was ist das primäre Ziel?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Pflegekräfte durch holistische Methoden und eine stärkere Patientenorientierung die Lebensqualität und das Wohlbefinden ihrer Patienten verbessern können.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Es werden pflegetheoretische Ansätze von D. Orem, H. Peplau und Roper et al. herangezogen, um das professionelle Handeln wissenschaftlich zu fundieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die vier Schlüsselkonzepte der Pflege, detaillierte Pflegemodelle, sowie die praktische Durchführung von Therapeutic Touch und Reflexzonenmassage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Holismus, Patientenorientierung, Professionalisierung, Pflegemodelle und alternative Pflegemethoden charakterisiert.

Wie verändert der Therapeutic Touch die Patienten-Pflege-Beziehung?

Durch die direkte Zuwendung und den Körperkontakt fühlt sich der Patient ernst genommen und angenommen, was den Aufbau einer vertrauensvollen, therapeutischen Beziehung begünstigt.

Warum ist das Hessische Curriculum für die Ausbildung relevant?

Es wird als Beispiel für ein modernes Konzept angeführt, da es pflege- und patientenorientierte Ansätze in den Mittelpunkt stellt und die theoretische Modelle direkt in die Ausbildung integriert.

Welche Hindernisse gibt es bei der praktischen Umsetzung?

Zu den Hürden zählen personeller Ressourcenmangel, zunehmende bürokratische Aufgaben, die veraltete Funktionspflege sowie die teilweise Skepsis gegenüber empirisch nicht vollständig belegten Methoden.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Holismus und Patientenorientierung in der Pflege
Hochschule
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Autor
Diplompflegewissenschaftlerin (FH) Stefanie Dupont (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
17
Katalognummer
V172127
ISBN (eBook)
9783640919062
ISBN (Buch)
9783640919604
Sprache
Deutsch
Schlagworte
holismus patientenorientierung pflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplompflegewissenschaftlerin (FH) Stefanie Dupont (Autor:in), 2006, Holismus und Patientenorientierung in der Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172127
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Leseprobe aus  17  Seiten
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