Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Was ist Integration? 4
3. Blickpunkt: Bildung von Migranten 4
3.1. Vergleich von einheimischen Schülern und Migranten 5
3.2. Weitere Auffälligkeiten bei der Integration im Bildungssystem ……7
3.3. Aspekt der Zweisprachigkeit 8
3.3.1. Probleme bei dem Zweitsprachenerwerb 9
3.3.1.1. Fördern……………………………………………………………….……..10
3.3.1.1.1. Personal…………………………………………………………………...10
3.3.1.1.2. Eltern…………….………………………………………………………..11
4. Gesamtkonzepte der Integration 12
4.1 Der Nationale Integrationsplan 12
4.2. Das Bundesweite Integrationsprogramm 12
5. Fazit 13
19% oder anders ausgedrückt 15, 6 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Migrationshintergrund. Mit einem Blick auf die Zahlen der Bildungsforschung lässt sich feststellen, dass die Zuwanderer in den Bildungsbereichen keinen guten Stand haben: 14, 2% der Einwanderer leben ohne einen Bildungsabschluss und 44, 3% haben keine Berufsausbildung. Diese Zahlen geben Grund zur Sorge und der Frage, wie es soweit kommen kann und wie es weiter gehen soll. Denn Migration ist kein Thema, was in einigen Jahren wieder vergessen ist, sondern ein Phänomen was sich über die letzten Jahrzehnte zu einem grundlegenden Pfeiler unserer Gesellschaft entwickelt hat. Es muss darauf reagiert werden, indem Lösungen zur Verbesserungen gesucht und umgesetzt werden anstatt diese Entwicklung als nebensächlich zu betrachten.
Diese Hausarbeit trägt das Thema „Integration in Deutschland - Bildung von Migranten“ und geht der Frage nach, woran es liegt, dass Migranten im Bildungssystem so schlecht abschneiden und wie das optimiert werden kann. Vor allem soll dabei der Aspekt der Mehrsprachigkeit betrachtet werden. Denn Einwanderer haben mit ihrer Entscheidung den Lebensort zu wechseln gleichzeitig einen kulturellen Wechsel geschaffen, der sich bei ihnen zuerst in der Verständigung und somit der Sprache abzeichnet. Um der eben genannten Leitfrage dieser Hausarbeit nachzugehen wird zuerst der Begriff „Integration“ erläutert. Darauf folgt ein Vergleich von Schülern mit und ohne Migrationshintergrund, der die schlechte Bildungslage verdeutlicht. Anhand von diesen Feststellungen setzt sich die Arbeit dann mit dem Aspekt der Zweisprachigekeit auseinander. Gesamtkonzepte der Regierung werden ebenfalls noch vorgestellt, bevor es zu einem Fazit kommt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Was ist Integration?
3. Blickpunkt: Bildung von Migranten
3.1. Vergleich von einheimischen Schülern und Migranten
3.2. Weitere Auffälligkeiten bei der Integration im Bildungssystem
3.3. Aspekt der Zweisprachigkeit
3.3.1. Probleme bei dem Zweitsprachenerwerb
3.3.1.1. Fördern
3.3.1.1.1. Personal
3.3.1.1.2. Eltern
4. Gesamtkonzepte der Integration
4.1 Der Nationale Integrationsplan
4.2. Das Bundesweite Integrationsprogramm
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht die Gründe für das schlechtere Abschneiden von Migranten im deutschen Bildungssystem und erarbeitet Lösungsansätze, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Rolle der Mehrsprachigkeit liegt.
- Herausforderungen von Migranten im deutschen Bildungssystem
- Bedeutung der Zweisprachigkeit und Sprachförderung
- Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule
- Rolle der Lesekompetenz für den Bildungserfolg
- Überblick über staatliche Integrationskonzepte
Auszug aus dem Buch
3.3. Aspekt der Zweisprachigkeit
Migranten sind Zweisprachig: Sie sprechen ihre Herkunftssprache und zum Teil auch die Sprache des Migrationslandes. Wie bereits festgestellt gibt es mangelnde Kenntnis in der Zweitsprache, in diesem Fall des deutschen. Das bedarf Verbesserung: denn “Deutschkenntnisse sind zentrale Voraussetzung für die strukturelle Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland.“ (Bundesamt für Integration und Flüchtlinge, Abteilung 3, Bundesweites Integrationsprogramm, 90461 Nürnberg, 2008, 8). Wie eben bereits festgestellt sind diese Defizite als mitverantwortlich für die negativen Ergebnisse der PISA zu sehen. Dabei darf jedoch die Herkunftssprache nicht außer Acht gelassen werden. Sie macht die Migranten zu Menschen mit Mehrsprachigkeit. Sie ist […]wichtige Ressource für die Integration […], insbesondere in bestimmten Bereichen des Arbeitsmarkts (Bundesamt für Integration und Flüchtlinge, Abteilung 3, Bundesweites Integrationsprogramm, 90461 Nürnberg, 2008, 10).
Allemann-Ghionda stützt diese Aussage mit der Grundannahme von Reich und Roth (2002), die besagt, dass eine Förderung der Erst- und Zweitsprache bessere Aussichten auf den Bildungserfolg zulassen, anstatt nur die Verbesserung der Zweitsprache im Blick zu haben (Allemann- Ghionda, 2008, 33). Ebenfalls taucht dieser Aspekt bei Allemann- Ghionda in der Indikatorliste für das schlechtere Bildungsniveau der Migranten in 3.1 „Vergleich von einheimischen Schülern und Migranten“ mit der Bezeichnung “Qualität und Quantität der Förderung in der Herkunftssprache“ auf.
Festzustellen ist, dass die oben genannten Punkte die Zitate aus der Literatur von dem Bundesamt für Integration und Flüchtlinge, Abteilung 3, Bundesweites Integrationsprogramm, 90461 Nürnberg, 2008 vereinen, indem sie betonen, dass der Erwerb der Zweitsprache nicht den Verlust der Erstsprache bedeuten darf. Sondern ganz im Gegenteil: nur mit einer adäquaten Sprachkenntnis der Erst-und Zweitsprache wird die Mehrsprachigkeit zur Ressource.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik des Bildungsstandes von Migranten in Deutschland ein und stellt die Leitfrage nach den Ursachen sowie Optimierungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit.
2. Was ist Integration?: Dieses Kapitel definiert den Begriff Integration als aktiven Prozess und als eine notwendige beidseitige Aufgabe von Migranten und der Gesellschaft.
3. Blickpunkt: Bildung von Migranten: Hier werden die Bildungsunterschiede beleuchtet, die Rolle der Zweisprachigkeit analysiert und Faktoren wie Elternarbeit, Lehrpersonal und Lesekompetenz diskutiert.
4. Gesamtkonzepte der Integration: Es werden der Nationale Integrationsplan und das Bundesweite Integrationsprogramm als politische Instrumente zur Förderung und Koordination der Integration vorgestellt.
5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Mehrsprachigkeit als Chance und Ressource begriffen werden muss und fordert eine verstärkte, beidseitige Unterstützung durch Elternhaus und Schule.
Schlüsselwörter
Integration, Migranten, Bildungssystem, Zweisprachigkeit, Deutschkenntnisse, Sprachförderung, Elternarbeit, Schulerfolg, Mehrsprachigkeit, Nationale Integrationsplan, Bundesweites Integrationsprogramm, Lesekompetenz, Bildungsforschung, Migrationshintergrund
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die Situation von Migranten im deutschen Bildungssystem und untersucht, warum diese im Vergleich zu einheimischen Schülern oft schlechtere Leistungen erbringen.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der sprachlichen Bildung, dem Einfluss der elterlichen Unterstützung, der Rolle des Lehrpersonals sowie der Bedeutung von Lesekompetenz und staatlichen Integrationskonzepten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Die Arbeit verfolgt die Leitfrage, woran das vergleichsweise schlechte Abschneiden von Migranten im Bildungssystem liegt und wie dieser Prozess durch gezielte Maßnahmen optimiert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Bildungsberichte, Studien (wie PISA/IGLU) und offizielle politische Integrationskonzepte ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Definition von Integration, vergleicht Bildungsdaten, beleuchtet die Herausforderungen der Zweisprachigkeit und erörtert die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule sowie staatliche Programme.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Integration, Bildungssystem, Migranten, Mehrsprachigkeit, Sprachförderung und Bildungserfolg sind die zentralen Begriffe der Publikation.
Warum wird im Dokument besonders die Rolle der Eltern betont?
Die Autorin argumentiert, dass das Elternhaus eine Schlüsselrolle spielt, da mangelnde Deutschkenntnisse oder eine fehlende Unterstützung der Eltern die schulische Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen können.
Welche Sichtweise nimmt die Arbeit bezüglich der Mehrsprachigkeit ein?
Die Arbeit vertritt die Position, dass Mehrsprachigkeit nicht als Belastung, sondern als wertvolle Ressource betrachtet werden sollte, die sowohl für die Betroffenen als auch für den Arbeitsmarkt von Vorteil ist.
- Quote paper
- Laura Kirchner (Author), 2010, Mehrsprachigkeit in der BRD, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172066