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Börsen und Aktien: Teufelszeug oder sinnvolle Einrichtungen?

Titel: Börsen und Aktien: Teufelszeug oder sinnvolle Einrichtungen?

Hausarbeit , 2011 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Joseph Nörling (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Begriffe „Börse“ und „Aktie“ sind uns im heutigen kapitalistischen Wirtschaftssystem so gebräuchlich wie nie zu vor. Ihre Existenz erscheint uns fast ebenso selbstverständlich wie die
des Geldes. Tatsächlich erfüllen Börsen und Aktien wichtige Funktionen und sind aus der Marktwirtschaft nicht mehr wegzudenken.
Jedoch wird über beide Einrichtungen auch sehr kontrovers diskutiert. Für viele Kritiker sind sie das Symbol beispielloser Spekulationen und moralfreier Profitgier, und damit der Gipfel des ausufernden „Raubtierkapitalismus“. Die vorliegende Arbeit setzt sich deshalb zum Ziel, sowohl den Nutzen und die Vorteile, als auch die negativen Aspekte und Nachteile dieser Einrichtungen zu beleuchten, um damit eine möglichst differenzierte Haltung gegenüber der Thematik zu entwickeln.
Dabei erfolgt zunächst eine Beschreibung des Börsenwesens, seines Ursprungs und seiner wesentlichen Funktionen. Das anschließende Kapitel widmet sich der Erläuterung von Aktien und erklärt deren Aufgaben als Finanzierungs- und Anlageinstrument. Schließlich soll diskutiert werden, inwiefern Börsen und gewisse Finanzinstrumente zum Ausbruch der Finanzmarktkrise beigetragen haben, und warum sie deshalb unter bestimmten Umständen zur Instabilität des Finanzsystems beitragen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE BÖRSE

2.1 NAMENSHERKUNFT, GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG UND BÖRSENPLÄTZE IN DEUTSCHLAND

2.2 GLIEDERUNG DER BÖRSEN

2.2.1 EINTEILUNG NACH DEM HANDELSORT

2.2.2 EINTEILUNG NACH DER ART DER GEHANDELTEN GÜTER

2.2.3 EINTEILUNG NACH DER ERFÜLLUNGSFRIST

2.3 WESENTLICHE FUNKTIONEN DER BÖRSE

2.4 BÖRSENAUFSICHT UND OTC-HANDEL

3 AKTIEN

3.1 AKTIONÄRSRECHTE UND AKTIENARTEN

3.1.1 EINTEILUNG NACH DEM UMFANG DER VERBRIEFTEN RECHTE

3.1.2 EINTEILUNG NACH DER ART DER ÜBERTRAGUNG

3.1.3 EINTEILUNG NACH DER ART DER BETEILIGUNG AM GRUNDKAPITAL

3.2 FUNKTIONEN VON AKTIEN

4 BÖRSEN UND FINANZINSTRUMENTE IM ZUSAMMENHANG MIT DER FINANZMARKTKRISE

4.1 AUSGANGSPUNKT DER KRISE: DAS EIGENHEIM FÜR JEDERMANN IN DEN USA

4.2 DIE ROLLE DER FINANZINSTRUMENTE

4.3 WEITERE URSACHEN DER KRISE

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Doppelrolle von Börsen und Aktien im kapitalistischen Wirtschaftssystem. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen dieser Institutionen den negativen Begleiterscheinungen gegenüberzustellen, um eine differenzierte Bewertung zu ermöglichen – insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Rolle in der Finanzmarktkrise.

  • Historische Entwicklung und Funktionsweise des Börsenwesens in Deutschland.
  • Rechtliche Grundlagen und Aufgaben von Aktien als Finanzierungs- und Anlageinstrument.
  • Die Entstehung der Finanzmarktkrise durch Subprime-Hypotheken.
  • Der Einfluss komplexer Finanzinstrumente (MBS, CDOs, CDS) auf die globale Systemstabilität.
  • Die regulatorische Verantwortung von Staaten und Aufsichtsbehörden.

Auszug aus dem Buch

4.2 DIE ROLLE DER FINANZINSTRUMENTE

Bei dieser sorglosen Vergabe von Hypothekendarlehen nahmen einige an der Börse gehandel te Finanzmarktinstrumente eine wichtige Rolle ein. Sie führten letztlich dazu, dass „die Krise eine ganz besondere Brisanz und das Potenzial, wesentliche Elemente des modernen weltum spannenden Finanzsystems zu zerstören“42 erlangte. Gemeint ist hier vorrangig die Verbrie fung von Krediten und die damit verbundene Weiterreichung des Kreditausfallrisikos an den Kapitalmarkt.

Bei einem solchen Verbriefungsprozess verkauft die Bank (der Originator), welche den Kredit ursprünglich ausgegeben hat, die Kreditforderungen an eine Ein-Zweck-Gesellschaft (Special Purpose-Vehicle, kurz SPV). Sind die Anleihen durch eine Hypothek gedeckt, spricht man von „Mortgage Backed Securities“ (MBS) oder auch von „Residential Mortgage Backed Se curities“ (RMBS). Sind die Anleihen durch andere Vermögenswerte, also z.B. durch Zah lungsforderungen aus Autokrediten oder Kreditkartenverträgen, gedeckt, handelt es sich um „Asset Backed Securities“ (ABS). Die SPV bündelt nun viele unterschiedliche Zahlungsfor derungen aus MBS und ABS von verschiedenen Banken zu sogenannten „Collateral Debt Obligations“ (CDOs) und veräußert diese auf dem Kapitalmarkt, also beispielsweise über die Börse. Damit hat die Bank, welche den Kredit vergeben hat, zum einem die Möglichkeit, sich sehr einfach zu refinanzieren (d.h. die ausgegebenen finanziellen Mittel wiederzubeschaffen), zum anderen wird das Ausfallrisiko vollständig auf die Käufer der CDOs übertragen. Sind nun einer oder mehrere Schuldner zahlungsunfähig, so schlägt das ausnahmslos auf die Besit zer der CDO-Anleihen durch.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Börse und Aktie sowie Darstellung der Zielsetzung, eine differenzierte Sichtweise zwischen Nutzen und Krisenpotenzial zu erarbeiten.

2 DIE BÖRSE: Erläuterung der Grundlagen des Börsenhandels, der verschiedenen Klassifizierungen, der Funktionen sowie der staatlichen Aufsicht und der Abgrenzung zum OTC-Handel.

3 AKTIEN: Definition der Aktie als Wertpapier, Erläuterung der Aktionärsrechte, der unterschiedlichen Aktientypen und ihrer Bedeutung für Unternehmen sowie Anleger.

4 BÖRSEN UND FINANZINSTRUMENTE IM ZUSAMMENHANG MIT DER FINANZMARKTKRISE: Analyse des Einflusses von Subprime-Krediten, komplexen Verbriefungsinstrumenten und der Rolle von Ratingagenturen auf das Entstehen der Finanzmarktkrise.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung, dass Börsen und Aktien weder pauschal gut noch böse sind, sondern durch eine notwendige Regulierung stabilisiert werden müssen, um systemische Risiken zu begrenzen.

Schlüsselwörter

Börse, Aktie, Finanzmarktkrise, Subprime-Kredite, Verbriefung, CDO, MBS, CDS, Finanzinstrumente, Kapitalmarkt, Regulierung, BaFin, Wertpapierhandel, Eigenheim, Banken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern Börsen und Aktien im heutigen Wirtschaftssystem sinnvolle Institutionen darstellen oder ob sie – etwa durch die Rolle in der Finanzmarktkrise – als destruktives "Teufelszeug" eingestuft werden müssen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Neben den theoretischen Grundlagen der Börse und des Aktienrechts liegt der Fokus auf der Entstehung der US-Finanzmarktkrise und der Rolle spezieller Finanzderivate bei der Verbreitung systemischer Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung einer differenzierten Haltung gegenüber den Finanzmärkten durch die Analyse von Nutzenvorteilen und systemischen Schwachstellen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Literaturarbeit, die auf Basis finanzwissenschaftlicher Fachliteratur die Zusammenhänge zwischen Börsenwesen und Krisenereignissen aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Börse und des Aktienwesens, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Ursachen der Finanzmarktkrise, insbesondere der Rolle von Verbriefungsinstrumenten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Börsen, Finanzinstrumente, Subprime-Kredite, Verbriefungsprozesse und Systemstabilität.

Was sind CDOs und warum waren sie für die Krise relevant?

CDOs (Collateral Debt Obligations) sind komplexe Finanzprodukte, die durch Bündelung von Kreditforderungen entstehen. Sie ermöglichten es Banken, Risiken an Anleger weiterzureichen, wodurch die Anreize für eine verantwortungsbewusste Kreditvergabe entfielen.

Welche Rolle spielten Ratingagenturen laut der Arbeit?

Ratingagenturen bewerteten risikoreiche Kreditpakete oft oberflächlich und zu positiv, da sie von den Emittenten bezahlt wurden, was den Boom der gefährlichen Anlageprodukte maßgeblich befeuerte.

Wie unterscheidet sich der OTC-Handel vom regulierten Börsenhandel?

Der OTC-Handel findet außerbörslich statt. Er bietet mehr Flexibilität bei der Produktgestaltung, weist jedoch eine geringere Liquidität auf und unterliegt kaum der offiziellen Aufsicht, was das Risiko erhöht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Börsen und Aktien: Teufelszeug oder sinnvolle Einrichtungen?
Hochschule
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter
Note
1,7
Autor
Joseph Nörling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V172022
ISBN (Buch)
9783640973286
ISBN (eBook)
9783640973439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
börsen aktien teufelszeug einrichtungen finanzmarktkrise CDO CDS ratingagenturen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Joseph Nörling (Autor:in), 2011, Börsen und Aktien: Teufelszeug oder sinnvolle Einrichtungen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/172022
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Leseprobe aus  20  Seiten
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