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Sprachpuristische Bemühungen um lateinische Lehnwörter im Deutschen am Bsp. von Joachim Heinrich Campes "Wörterbuch der deutschen Sprache"

Titel: Sprachpuristische Bemühungen um lateinische Lehnwörter im Deutschen am Bsp. von Joachim Heinrich Campes "Wörterbuch der deutschen Sprache"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Hermann (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Sprachpurismus hat in Deutschland eine lange, programmatische Tradition, die sich bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Die einzelnen puristischen Konzeptionen unterscheiden sich dabei teilweise stark in ihrer Motivik und auch in der Behandlung fremdsprachlicher Lexeme.
Diese Hausarbeit gibt am Beispiel von Joachim Heinrich Campe einen Einblick in die sprachpuristischen Bemühungen um lateinische Lehnwörter, die das Deutsche sowohl qualitativ als auch quantitativ im Vergleich zu anderen Gebersprachen am meisten beeinflusst haben.
Dazu werden zunächst die einzelnen Entlehnungsschübe aus dem Lateinischen erläutert. Daran schließt sich eine Erklärung Campes sprachpuristischer Motive und seines Konzepts an. Daraufhin sollen durch eine stichprobenartige empirische Analyse, auf Grundlage von Campes Wörterbuch der deutschen Sprache, seine theoretischen Grundlagen innerhalb der praktischen Umsetzung überprüft werden. Der Fokus liegt dabei auf den Entlehnungen lateinischen Ursprungs. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse erfolgt dann eine kritische Bewertung Campes sprachpuristischer Konzeptionen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lateinische Lehnwörter im Deutschen

2.1 Entlehnungen zur Zeit des römischen Reiches (etwa 1. Jhd. v. Chr. bis 5. Jhd. n. Chr.)

2.2 Entlehnungen zur Zeit der Christianisierung (etwa 6. bis 9. Jhd.)

2.3 Entlehnungen zur Zeit des Humanismus (etwa 15. bis 16. Jhd.)

2.4 Entlehnungen zur Bildung von Kunstwörtern (vorwiegend 19. Jhd.)

3. Sprachpurismus in Deutschland

3.1 Der Sprachpurist Joachim Heinrich Campe

3.1.1 Motive

3.1.2 Konzeption

4. Empirische Untersuchung

4.1 Textkorpus

4.2 Leitfragen und methodisches Vorgehen

4.3 Untersuchungsergebnisse

4.4 Erklärung der Untersuchungsergebnisse

5. Fazit

6. Literaturnachweis

6.1 Primärliteratur

6.2 Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht sprachpuristische Bemühungen im Deutschen am Beispiel von Joachim Heinrich Campes „Wörterbuch der deutschen Sprache“, wobei der Fokus gezielt auf dem Umgang mit lateinischen Lehnwörtern liegt. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, inwieweit Campe seine theoretischen puristischen Ansätze in der Praxis des Wörterbuchs konsequent umgesetzt hat und welche Rolle dabei die Assimilation sowie das Alter der Entlehnungen spielen.

  • Historische Phasen der lateinischen Entlehnungen im Deutschen.
  • Theoretische Grundlagen des Sprachpurismus bei Joachim Heinrich Campe.
  • Empirische Analyse des Umgangs mit lateinischem Lehnwortgut in Campes Wörterbuch.
  • Kritische Bewertung von Campes Wirken als Sprachreformer und Wortschatzbereicherer.

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Sprachpurist Joachim Heinrich Campe

Joachim Heinrich Campe lebte von 1746 bis 1818 (vgl. Lipczuk 2007, 44). Er arbeitete als Pädagoge, Theologe, Verleger und Kinder- und Jugendbuchautor, bis er sich schließlich der deutschen Sprache, speziell dem Sprachpurismus, zuwandte (vgl. Heier 2010: 57; Kilian 2010: 22). Sein sprachtheoretisches und –pflegerisches Engagement steht in einem engen Zusammenhang mit seinen gesellschaftlichen Interessen, was an seinem sprachpuristischen Konzept deutlich wird. Innerhalb diesem verfolgt er sowohl theoretisch als auch praktisch die Forderung nach Sprachreinheit, indem er zum einen theoretische Überlegungen über die Grundlagen und Umsetzungen von Sprachreinigung anstellt, zum anderen konkrete Verdeutschungsvorschläge gibt (vgl. Heier 2010: 62).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Tradition des Sprachpurismus und definiert das Ziel der Hausarbeit, Campes puristische Ansätze hinsichtlich lateinischer Lehnwörter kritisch zu beleuchten.

2. Lateinische Lehnwörter im Deutschen: Hier werden diachron die wesentlichen Entlehnungsphasen – vom Römischen Reich bis zur Bildung von Kunstwörtern – erläutert.

3. Sprachpurismus in Deutschland: Dieser Abschnitt ordnet den Sprachpurismus historisch ein und fokussiert auf das Leben und die theoretische Konzeption Joachim Heinrich Campes.

4. Empirische Untersuchung: In diesem Kapitel wird das Wörterbuch Campes anhand einer stichprobenartigen Analyse auf den Umgang mit lateinischen Entlehnungen hin geprüft und die Ergebnisse erklärt.

5. Fazit: Das Fazit stellt zusammenfassend fest, dass Campe weniger ein radikaler Purist als vielmehr ein Wortschatzbereicherer war, dessen Wörterbuch vor allem dokumentarischen Wert besitzt.

6. Literaturnachweis: Dieses Kapitel führt die verwendete Primär- und Sekundärliteratur zur Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Sprachpurismus, Joachim Heinrich Campe, Lehnwörter, lateinische Entlehnungen, Verdeutschung, Sprachreinheit, Analogizität, Wortschatz, Lexikographie, Sprachgeschichte, Aufklärung, Fremdwort, Assimilation, Internationalismen, Sprachkritik

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht die sprachpuristischen Ansätze von Joachim Heinrich Campe im Hinblick auf den Umgang mit lateinischen Lehnwörtern in seinem Wörterbuch der deutschen Sprache.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung lateinischer Entlehnungen, die Theorie des Sprachpurismus sowie die praktische Umsetzung durch Campe im 19. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung, ob Campe seine theoretischen Forderungen nach Sprachreinheit konsequent auf die im Wörterbuch verzeichneten lateinischen Lehnwörter angewendet hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine stichprobenartige empirische Analyse der ersten 300 Lemmata von Campes Wörterbuch, gestützt durch etymologische Nachschlagewerke.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Entlehnungsphasen, Campes puristische Motive und Konzeptionen sowie die praktische Umsetzung seiner Theorien anhand konkreter Beispiele aus seinem Werk.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprachpurismus, Joachim Heinrich Campe, lateinische Lehnwörter, Verdeutschung, Sprachreinheit und Lexikographie.

Warum spielt die Analogie für Campe eine zentrale Rolle?

Für Campe ist die Analogie zur Struktur der deutschen Sprache ein Maßstab für Sprachrichtigkeit und die Grundlage für die allgemeine Erlernbarkeit der Sprache, was sein aufklärerisches Ziel stützt.

Welche Bedeutung hat Campes Wörterbuch heute noch?

Es dient heute weniger dem ursprünglichen puristischen Zweck, sondern ist aufgrund der Vielzahl an Derivationen und Komposita eine wichtige Quelle für die Dokumentation des Wortschatzes jener Zeit.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachpuristische Bemühungen um lateinische Lehnwörter im Deutschen am Bsp. von Joachim Heinrich Campes "Wörterbuch der deutschen Sprache"
Hochschule
Universität Rostock  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Entlehnungsvorgänge im Deutschen
Note
1,3
Autor
Anna Hermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
33
Katalognummer
V171794
ISBN (Buch)
9783640912650
ISBN (eBook)
9783640913947
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Campe Entlehnung lateinische Lehnwörter Sprachpurismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Hermann (Autor:in), 2011, Sprachpuristische Bemühungen um lateinische Lehnwörter im Deutschen am Bsp. von Joachim Heinrich Campes "Wörterbuch der deutschen Sprache", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171794
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Leseprobe aus  33  Seiten
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