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Professionalisierter Wahlkampf - Reaktion auf verändertes Wählerverhalten?

Titel: Professionalisierter Wahlkampf - Reaktion auf verändertes Wählerverhalten?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Fabian Fuchs (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wahlkämpfe stellen wohl einen entscheidenden Teil der Politik dar. In einer Zeit, in der die Globalisierung die Menschen weltweit miteinander vernetzt und zugleich ein Vertrauensverlust in politische Entscheidungsträger und deren Handlungen zu beobachten ist, wird es für politische Parteien immer wichtiger, sich auf die neuen Medien wie z.B. das Internet einzulassen und sie zur Kommunikation mit dem Bürger und im Wahlkampf zu nutzen, um die steigende Anzahl der Nutzer elektronischer Medien zu erreichen und auch Erstwähler, Wechselwähler und Nichtwähler zur Stimmabgabe zu animieren.

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Fragestellung, ob die Professionalisierung der Wahlkämpfe, die seit den 90er Jahren zu beobachten ist, eine Reaktion der deutschen Parteien auf verändertes Wählerverhalten darstellt. Der erste Teil stellt drei verschiedene Theorien dar, die das Wählerverhalten erklären, nämlich der soziologische, der sozialpsychologische und der Rational-Choice-Ansatz. Der nächste Abschnitt handelt von der chronologischen Entwicklung der Wahlkämpfe, wobei man hier zwischen vormodernen und modernen Wahlkämpfen unterscheiden kann. Danach wird detailliert auf die professionalisierten Wahlkämpfe eingegangen. Der erste Abschnitt des Kapitels über professionalisierte Wahlkämpfe nimmt Begriffsdefinitionen und -Begriffsabgrenzungen zwischen den Termini „Amerikanisierung“ und „Professionalisierung“ vor, wobei auch die Disparität des Wortes „Amerikanisierung“ und die Kontroverse darüber aufgezeigt wird. Anschließend werden Merkmale des professionalisierten Wahlkampfes dargestellt, die man unter den drei Kategorien Kommunikationsmanagement, -inhalte und –möglichkeiten zusammenfassen kann. Im Anschluss daran wird die Fragestellung wieder aufgegriffen und dargelegt, ob die Wahlkampfprofessionalisierung auf das veränderte Wählerverhalten zurückzuführen ist und/oder ob andere Aspekte diesen Wandel auch beeinflusst haben. Das Schlusswort fasst die Arbeit konzise zusammen und stellt die gefundenen Ergebnisse dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien zur Erklärung des Wählerverhaltens

2.1. Soziologischer Ansatz

2.2. Sozialpsychologischer Ansatz

2.3. Rational-Choice-Ansatz

3. Historische Wahlkampfentwicklung

3.1. Vormoderne Wahlkämpfe

3.2. Moderne Wahlkämpfe

4. Professionalisierte Wahlkämpfe

4.1. Begriffsdefinitionen und –abgrenzungen

4.2. Merkmale professionalisierter Wahlkämpfe

5. Beantwortung der Fragestellung

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Fragestellung, ob die seit den 1990er Jahren zu beobachtende Professionalisierung von Wahlkämpfen in Deutschland als direkte Reaktion der Parteien auf ein grundlegend gewandeltes Wählerverhalten zu interpretieren ist.

  • Theoretische Grundlagen zur Erklärung des Wahlverhaltens
  • Chronologische Analyse der historischen Wahlkampfentwicklung
  • Begriffsabgrenzung zwischen Amerikanisierung und Professionalisierung
  • Untersuchung der zentralen Merkmale professionalisierter Wahlkampfstrategien
  • Diskussion der Auswirkungen von Modernisierungsprozessen auf die politische Kommunikation

Auszug aus dem Buch

4.2. Merkmale professionalisierter Wahlkämpfe

Der professionalisierte Wahlkampf, dessen Beginn etwa 1990 festzusetzen ist, wird (nach Andrea Römmele) in drei Elemente aufgeteilt und betrachtet: Kommunikationsmanagement, Kommunikationsinhalte und Kommunikationsmöglichkeiten.

Das Kommunikationsmanagement unterteilt sich in drei Aspekte: PR-Arbeit, Marketing-Strategie und Umfragen und Demoskopen.

Die zunehmende Externalisierung der Parteikommunikation in die Hände professioneller Marketingexperten, Werbeagenturen und PR-Berater, auch „Spin Doctors“ genannt, die einen möglichst maßgeschneiderten Wahlkampf konstruieren, ist die Folge einer Art Verselbständigung des Mediensystems. Das Verhältnis Politik – Medien wandelt sich also von der Dominanz der Politik bei vormodernen Wahlkämpfen und einer Öffnung des Mediensystems bei modernen Wahlkämpfen hin zu einer interdependenten Beziehung zu Zeiten des professionalisierten Wahlkampfes. Diese Symbiose entsteht dadurch, dass einerseits Politiker und Parteien auf die Medien als Öffentlichkeitsplattform angewiesen sind, auf der sie ihre Ansichten darlegen und gegen politische Gegner verteidigen können. Andererseits müssen Journalisten und Medienvertreter, um an Interna des politischen Geschehens zu kommen, sich auf die Aussagen von Politikern verlassen, die in Kreisen agieren, die für Erstgenannte nicht zugänglich sind.

Die externen Wahlkampfberater, welche die Parteien einstellen, werden häufig aus den USA, aber zunehmend auch aus anderen europäischen Ländern angeworben. Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2000 zeigt den verstärkten Rückgriff auf solche Konsulenten: von den befragten politischen Beratern arbeiteten ca. ¼ für westeuropäische Parteien in deren Wahlkämpfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz moderner Wahlkämpfe vor dem Hintergrund der Globalisierung ein und definiert die zentrale Fragestellung der Untersuchung.

2. Theorien zur Erklärung des Wählerverhaltens: Das Kapitel stellt drei wesentliche theoretische Ansätze vor – den soziologischen, den sozialpsychologischen und den Rational-Choice-Ansatz –, die das individuelle Wählerverhalten erklären.

3. Historische Wahlkampfentwicklung: Hier wird die historische Evolution von Wahlkämpfen in die Phasen der vormodernen und modernen Kampagnen unterteilt und analysiert.

4. Professionalisierte Wahlkämpfe: Dieses zentrale Kapitel definiert den Begriff der Professionalisierung und erläutert die verschiedenen Kommunikationsstrategien, Managementmethoden und technologischen Einflüsse auf heutige Wahlkämpfe.

5. Beantwortung der Fragestellung: Das Kapitel führt die vorangegangenen Ergebnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage nach dem Zusammenhang von Professionalisierung und verändertem Wählerverhalten.

6. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt ein Fazit zur Entwicklung der deutschen Wahlkampfkultur.

Schlüsselwörter

Wahlkampf, Professionalisierung, Wählerverhalten, Politische Kommunikation, Marketing, Amerikanisierung, Modernisierung, Parteien, Wahlforschung, Mediatisierung, Rational-Choice, Personalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Wahlkampagne, Deutschland.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung und Ursachen von Wahlkampfprofessionalisierung in Deutschland seit den 1990er Jahren und deren Bezug zum Wandel des Wählerverhaltens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung politischer Kommunikation, dem Einsatz professioneller Marketingstrategien und der Rolle neuer Medien im Wahlkampf.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autor untersucht, ob die zunehmende Professionalisierung von Wahlkämpfen eine direkte Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen und das daraus resultierende veränderte Wählerverhalten darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeleitete politikwissenschaftliche Analyse, die verschiedene Modelle der Wahlforschung und Kommunikationswissenschaft zusammenführt und auf Basis existierender Fachliteratur diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Wählerverhaltens, eine historische Einordnung der Wahlkampfphasen sowie die detaillierte Darstellung von Kommunikationsmanagement, -inhalten und -möglichkeiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wahlkampfprofessionalisierung, moderne Mediendemokratie, Wählervolatilität und das Spannungsfeld zwischen traditionellen Cleavages und neuen Kommunikationsformen.

Was unterscheidet den professionalisierten Wahlkampf von modernen Wahlkämpfen?

Während moderne Wahlkämpfe durch massenmediale Kommunikation geprägt waren, zeichnet sich der professionalisierte Wahlkampf durch eine noch stärkere externe Beratung, Marketing-Ausrichtung („Produkt-Denken“) und intensive Nutzung digitaler Medien und Web 2.0-Plattformen aus.

Wie bewertet der Autor das Konzept der „Amerikanisierung“?

Der Autor ordnet das Konzept als in der Literatur kontrovers diskutiert ein. Er bevorzugt Begriffe wie „Professionalisierung“ oder „Modernisierung“, da sie den Prozess der Anpassung an gesellschaftliche Bedingungen präziser beschreiben als ein bloßes Kopieren amerikanischer Methoden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Professionalisierter Wahlkampf - Reaktion auf verändertes Wählerverhalten?
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Die deutschen Parteien nach der Bundestagswahl
Note
2,3
Autor
Fabian Fuchs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
24
Katalognummer
V171781
ISBN (Buch)
9783640912735
ISBN (eBook)
9783640913855
Sprache
Deutsch
Schlagworte
professionalisierung professionell wähler wählerverhalten internet amerikanisierung wahlkampfberater personalisierung web 2.0 cleavage rational choice tv-duell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Fuchs (Autor:in), 2010, Professionalisierter Wahlkampf - Reaktion auf verändertes Wählerverhalten?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171781
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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