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Wechselbeziehung formeller und informeller Institutionen

Title: Wechselbeziehung formeller und informeller Institutionen

Term Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Theresa Matlage (Author)

Business economics - Economic Policy

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Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung
2.Definition formeller und informeller Institutionen nach North
3.Einflussmöglichkeiten von formellen Reglungen auf informelle Regelungen
4.Einflussmöglichkeiten von informellen Regelungen auf formelle Regelungen
5.Schluss

In der mikroökonomischen Theorie geht man von einem Menschen aus, der in allen Situationen seines Handelns als homo oeconomicus dargestellt wird . Bei dieser Annahme des homo oeconomicus wird von perfekter Rationalität der handelnden Akteure auf Basis von vollkommenen Informationen ausgegangen. Entscheidungen werden nach fest geordneten Präferenzen im Rahmen der Restriktion ihrer Ressourcen getroffen und nutzenmaximierend umgesetzt.
Für Wissenschaftler der „Neuen Institutionen Ökonomie“ ist eine solche Verhaltensannahme ausgeschlossen. Sie vertreten vielmehr die These, dass „Institutionen den Austausch unter Akteuren strukturieren“. Fraglich ist jedoch, wie Institutionen zu definieren sind und vor allem was sie für eine Bedeutung für unsere Gesellschaftsstruktur haben.
Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, zunächst zu erläutern, in wie fern Institutionen in der Gesellschaft überhaupt existieren. Dabei soll auf die Differenzierung des Begriffs „Institution“ von North zwischen formellen und informellen Institutionen theoretisch und mit Praxisbeispielen eingegangen werden.
Im darauffolgenden Abschnitt wird die Existenz von formellen und informellen Institutionen vorausgesetzt und es wird diskutiert, in wieweit Institutionen neben der Gesellschaft herlaufen oder sogar die Gesellschaft prägen können. Differenziert man wie North zwischen formellen und informellen Institutionen, gilt es zu betrachten, wie diese beiden Formen von Institutionen miteinander zusammenhängen und ob sie sich schließlich sogar wechselseitig beeinflussen können.
Im Zuge dieser Hausarbeit wird versucht, genau eine solche Wechselbeziehung zwischen formellen und informellen Institutionen zu untersuchen. Ziel soll es sein, sowohl den Einfluss von formellen auf informelle Institutionen, als auch den Einfluss von informellen auf formelle Institutionen zu beleuchten. Im Zuge dessen sollen positive als auch negative gegenseitige Einflussmöglichkeiten der Institutionen dargestellt werden und ein Wechselzusammenhang zwischen den formellen und informellen Institutionen herausgearbeitet werden. Hierbei sollen aktuelle und historische Beispiele versuchen, das Wechselspiel zwischen den Institutionen genauer zu betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition formeller und informeller Institutionen nach North

3. Einflussmöglichkeiten von formellen Reglungen auf informelle Regelungen

4. Einflussmöglichkeiten von informellen Regelungen auf formelle Regelungen

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die dynamische Wechselbeziehung zwischen formellen und informellen Institutionen, um zu klären, wie diese sich gegenseitig beeinflussen und zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen beitragen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern formelle Regeln informelle Normen verändern können und unter welchen Bedingungen informelle Strukturen wiederum die Durchsetzbarkeit formeller Vorgaben maßgeblich prägen oder behindern.

  • Differenzierung formeller und informeller Institutionen nach Douglas North
  • Einfluss formaler Sanktionsmechanismen auf individuelle und kollektive Verhaltensmuster (shared mental models)
  • Die Rolle von Pfadabhängigkeiten und informellen Traditionen als Hemmfaktoren für formale Reformen
  • Analyse aktueller und historischer Fallbeispiele (z. B. Afghanistan, Ägypten, Stuttgart 21)

Auszug aus dem Buch

3. Einflussmöglichkeiten formeller Regelungen auf informelle Regelungen

Zunächst kann der Wandel von formellen Institutionen dargestellt werden. Impliziert man mit dem Begriff formelle Institution Gesetze und staatlich anerkannte Regelungen, so wie es in der Wissenschaft der Neuen Institutionen Ökonomie vertreten wird, scheint es fast offensichtlich zu sein, dass formelle Institutionen sich mit Gewalt und Macht schnell ändern lassen. An aktuellen Beispielen lässt sich erkennen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika z.B. die Regierungsstruktur in Afghanistan innerhalb weniger Wochen vollkommen umstrukturiert haben. Allein durch die Macht von Militär können formelle Regelungen in kürzester Zeit geändert werden.

Verfassungen lassen sich nach Ergreifung der Macht ändern, Beraterstäbe und politische Strukturen austauschen. Der Austausch der oberflächlichen Strukturen, der formellen Regeln reicht allerdings nicht aus, um ein System in den angestrebten Strukturen ändern zu können. Die hier aufgestellte These ist, dass formelle Institutionen informelle Institutionen ändern, um ihre Durchsetzbarkeit garantieren zu können.

Sobald sich eine Gesellschaft mit formellen Regeländerungen, z.B. Änderung der politischen Entscheidungsprozesse nicht identifizieren kann, d.h. diese nicht mit ihren eigenen informellen Regeln vereinbaren kann, müssen die formellen Regelungen mit Sanktionen operieren um die Regeländerungen durchzusetzen. Am Beispiel Afghanistans lässt sich diese These belegen. Das Problem der Amerikaner bei der Umstrukturierung des Landes, z.B. bei der Umstrukturierung der Regierung und bei der Akzeptanz im afghanischen Volk, scheinen es z.B. lokale Stämme zu sein, die fest verwurzelte informelle Regeln besitzen. „Lokale Stämme haben immer ihre Unabhängigkeit von der Staatsmacht bewahrt“8. Als ein wesentlich entscheidender Hemmfaktor für progressive demokratische Entwicklung identifiziert die jüngere Transformationsforschung, das Fortbestehen konkurrierender informeller Institutionen und Praktiken9.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die mikroökonomische Problematik der Institutionenanalyse ein und formuliert das Ziel, die Wechselwirkungen zwischen formellen und informellen Regeln theoretisch und anhand von Praxisbeispielen zu untersuchen.

2. Definition formeller und informeller Institutionen nach North: Dieses Kapitel definiert Institutionen als Spielregeln der Gesellschaft und unterscheidet zwischen formalen, kodifizierten Regeln und informellen, in mentalen Modellen verankerten Normen.

3. Einflussmöglichkeiten von formellen Reglungen auf informelle Regelungen: Das Kapitel beleuchtet, wie formelle Institutionen durch staatliche Sanktionen versuchen, informelle Regeln zu verändern, und zeigt dabei sowohl Potenziale als auch Widerstände auf.

4. Einflussmöglichkeiten von informellen Regelungen auf formelle Regelungen: Hier wird analysiert, wie tief verwurzelte informelle Institutionen, etwa durch Pfadabhängigkeiten oder öffentlichen Protest, politische Entscheidungsprozesse beeinflussen und formelle Gesetze in ihrer Wirkung begrenzen können.

5. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass formelle und informelle Institutionen in einem stetigen Zusammenspiel die Gesellschaft prägen und dass Transformationen nur gelingen, wenn beide Ebenen kompatibel zueinander sind.

Schlüsselwörter

Neue Institutionenökonomie, Institutionen, formelle Institutionen, informelle Institutionen, Douglas North, shared mental models, Pfadabhängigkeit, Sanktionen, Transformation, politische Ordnung, Gesellschaftsstruktur, Transaktionskosten, Konventionen, Normen, Anpassung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Wechselbeziehung zwischen formellen Regeln (Gesetzen) und informellen Institutionen (Traditionen, Normen).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Institutionen nach North, der Beeinflussung von Verhalten durch Sanktionen sowie der Wirkung von Pfadabhängigkeiten auf politische Reformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beleuchten, inwiefern formelle Institutionen informelle Institutionen verändern können und umgekehrt, sowie positive wie negative Aspekte dieses Austauschs aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis der Neuen Institutionenökonomie, untermauert durch aktuelle und historische Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von oben nach unten (formell auf informell) und von unten nach oben (informell auf formell) unter Verwendung konkreter Beispiele.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Institutionen, shared mental models, Sanktionen, Pfadabhängigkeiten und gesellschaftlicher Wandel.

Wie reagieren Menschen laut Arbeit auf zu schnelle formelle Änderungen?

Wenn formelle Änderungen nicht mit den informellen Erwartungen oder „mental models“ übereinstimmen, entstehen oft Widerstände, hohe Transaktionskosten oder Boykottversuche.

Welche Rolle spielt das Beispiel „Stuttgart 21“ in der Arbeit?

Es dient als Fallbeispiel dafür, wie informeller Protest und gesellschaftliche Inakzeptanz bestehende formelle Verwaltungsprozesse langfristig umstrukturieren können.

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Details

Title
Wechselbeziehung formeller und informeller Institutionen
College
University Witten/Herdecke  (Wirtschaftsfakultät)
Course
Neue Institutionen der Ökonomie
Grade
1,7
Author
Theresa Matlage (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V171737
ISBN (Book)
9783640912308
ISBN (eBook)
9783640913534
Language
German
Tags
wechselbeziehung institutionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Theresa Matlage (Author), 2010, Wechselbeziehung formeller und informeller Institutionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171737
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