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Distanz und Nähe des Ich-Erzählers zur dargestellten Welt in "El amigo Manso"

Title: Distanz und Nähe des Ich-Erzählers zur dargestellten Welt in "El amigo Manso"

Term Paper , 2008 , 13 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Yuliya Knaub (Author)

Romance Studies - Spanish Studies

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Summary Excerpt Details

Im Roman El Amigo Manso präsentiert uns Benito Pérez Galdós die Geschichte eines Philosophieprofessors, der ein zurückgezogenes Leben führt und sich für die äußere Welt nicht besonders interessiert. Ab dem gewissen Zeitpunkt ändert sich aber alles; und ab diesem Moment nähert er sich immer mehr der Gesellschaft. Die Distanz zwischen ihm und dem Lebensbereich hinter seiner Zimmertür verschwindet.
Das Thema dieser Hausarbeit impliziert die Beschreibung der Hauptfiguren des Romans, die im Mansos Leben eine wichtige Rolle spielten, und auch dazu beigetragen haben, dass der Betrachter zu einem Handelnden wurde.
Die Ausarbeitung des Themas möchte ich mit der Darstellung der drei hypothetischen Teile des Romans beginnen, die die Distanz beziehungsweise die Nähe der Hauptfigur zu der dargestellten Welt beschreiben.
Danach übergehe ich zu der ausführlichen Charakteristik von Manso, Irene, Peña, José María und Doña Cándida. Anhand von dieser Personenbeschreibung werde ich die Beziehungen zwischen ihnen und der Hauptfigur schildern, um zu zeigen, wie distanziert von der Realität seine Vorstellungen über die Welt und Menschen in seiner Umgebung am Anfang waren, und wie sich Mansos Meinung und Verhältnis im weiteren Verlauf des Romans verändert hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. DIE DREI WELTEN IM ROMAN EL AMIGO MANSO

3. MANSO – DIE HAUPTFIGUR DES ROMANS

4. IRENE

5. PEÑA

6. DER BRUDER JOSÉ MARÍA

7. DIE VERHASSTE DOÑA CÁNDIDA

8. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Distanz und Nähe, das die Hauptfigur Máximo Manso im Roman "El amigo Manso" von Benito Pérez Galdós im Verhältnis zu seiner Umwelt einnimmt. Ziel ist es, anhand einer detaillierten Charakteranalyse aufzuzeigen, wie sich die Weltanschauung der Figur durch den Kontakt zur Gesellschaft von einer isolierten, rein theoretischen Existenz hin zu einer aktiven, aber letztlich desillusionierten Auseinandersetzung mit der Realität entwickelt.

  • Analyse der drei hypothetischen Lebensetappen der Hauptfigur
  • Untersuchung der psychologischen Distanz zwischen Individuum und Gesellschaft
  • Charakterisierung der zentralen Romanfiguren (Manso, Irene, Peña, José María, Doña Cándida)
  • Reflektion des Konflikts zwischen Phantasie/Idealismus und der pragmatischen Realität
  • Metafiktionale Aspekte des Romans als Erzählstruktur

Auszug aus dem Buch

3. Manso – die Hauptfigur des Romans

Maximo Manso ist die Hauptfigur des Romans El amigo Manos , eines Werkes, das auf Grund seines Aufbaus und Charakters zum traditionellen realistischen Roman gehört. Manso spielt im Roman die Rolle eines Beobachters, später einer handelnden Person, und am Ende kehrt er wieder zu seinem Ausgangszustand des neutralen Beobachters.

Manso ist zugleich die Hauptperson und der Ich-Erzähler im Roman. Im ersten Kapitel bittet der Autor Manso um Zusammenarbeit beim Schreiben eines Romans, der den Erziehungszwecken dienen soll, und dafür verspricht er ihm die Kunst des Schreibens: „ Reincidente en el feo delito de escribir, me pedía mi complicidad [...] “(Galdós 2001: S.145). So beginnt der Autor sein Werk und Manso wird zu einem Menschen. Die Veränderungen merkt er sofort: „El dolor me dijo que yo era un hombre.“ (Galdós 2001: S.146). In den folgenden Kapiteln sehen wir keine Hinweise mehr für die Beziehung zwischen dem Autor und der Hauptfigur. Erst in dem letzen Kapitel spricht Manso wieder mit dem Autor: „¿quiere usted acabar de una vez conmigo y recoger esta carne mortal [...] ?“ (Galdós 2001: S.285). Und der Autor erfüllt seine Bitte: Manso stirbt und somit ist der Roman zu Ende. Das Ziel dieser beiden Kapiteln ist zu zeigen, dass die Personen und die Ereignisse des Romans nicht echt, sondern nur fiktional sind. Die im Werk beschriebene Welt, scheint real zu sein, ist so aber nicht und das sagt uns Manso am Anfang selbst: „Yo no existo...“ (Galdós 2001: S.143). Er existiert nicht außerhalb des Romans, umso mehr, es gibt auch keinen Prototyp für ihn: “[...],ni siquiera soy el retrato de alguien [...] “ (Galdós 2001: S.143).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung skizziert das Leben des Philosophieprofessors Manso und steckt den Rahmen der Analyse ab, die sein Verhältnis zur Umwelt beleuchtet.

2. DIE DREI WELTEN IM ROMAN EL AMIGO MANSO: Dieses Kapitel teilt den Romanverlauf in drei Etappen ein, die den Wandel von Mansos Distanz zur Außenwelt beschreiben.

3. MANSO – DIE HAUPTFIGUR DES ROMANS: Hier wird die Identität von Máximo Manso als fiktionale Figur und Ich-Erzähler untersucht.

4. IRENE: Der Abschnitt widmet sich der Bedeutung von Irene für Manso und der schmerzhaften Erfahrung seiner idealisierten Liebe.

5. PEÑA: Dieses Kapitel analysiert das gescheiterte Mentor-Verhältnis zu Manuel Peña und dessen Aufstieg zum Redner.

6. DER BRUDER JOSÉ MARÍA: Die Analyse konzentriert sich auf den Kontrast zwischen dem pragmatischen Bruder und dem verträumten Manso.

7. DIE VERHASSTE DOÑA CÁNDIDA: Der Text beleuchtet Mansos zwiespältige Hilfsbereitschaft gegenüber der opportunistischen Doña Cándida.

8. ZUSAMMENFASSUNG: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Distanz des Ich-Erzählers zur Wirklichkeit zusammen.

Schlüsselwörter

Benito Pérez Galdós, El amigo Manso, Máximo Manso, Ich-Erzähler, Metafiktion, Realismus, Distanz, Nähe, Gesellschaft, Charakteranalyse, Irene, Phantasie, Realität, Idealismus, Philosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht, wie sich die Hauptfigur des Romans "El amigo Manso" im Laufe der Geschichte zu ihrer gesellschaftlichen Umwelt positioniert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Konflikt zwischen theoretischem Idealismus und gelebter Realität, die Beobachterrolle des Erzählers und die Dynamik sozialer Beziehungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll aufgezeigt werden, wie Mansos anfängliche Distanz zur Außenwelt im Verlauf des Romans zugunsten einer (enttäuschenden) Annäherung an die Gesellschaft aufgegeben wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Textanalyse, die Charakterisierung der Romanfiguren und eine Einteilung des Werkes in hypothetische Erzähletappen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Beziehungen des Protagonisten zu den anderen Hauptfiguren wie Irene, Peña, José María und Doña Cándida sowie die Rolle des Erzählers selbst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Realismus, Metafiktion, Identität, Distanz, soziale Interaktion und die spezifische Charakterentwicklung des Philosophieprofessors Manso.

Warum spielt die Person des Autors eine besondere Rolle für Manso?

Der Autor fungiert als Schöpfer der fiktiven Existenz Mansos, was in den Rahmenkapiteln des Romans als meta-fiktionales Element deutlich wird.

Wie verändert sich Mansos Bild von Irene?

Manso idealisiert Irene zunächst als "perfekte Frau", doch durch die Konfrontation mit ihrem pragmatischen Handeln und ihrer Beziehung zu Peña wird dieses Bild schmerzhaft dekonstruiert.

Inwiefern ist Manso ein "Beobachter"?

Manso betrachtet seine Umwelt oft aus einer psychologischen Distanz, ähnlich einem Wissenschaftler, bis er durch die familiären Ereignisse gezwungen wird, selbst ein "Handelnder" zu werden.

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Details

Title
Distanz und Nähe des Ich-Erzählers zur dargestellten Welt in "El amigo Manso"
College
Free University of Berlin  (Institut für Romanistik)
Course
Metafiktion in spanischsprachigen Erzähltexten des 19. und 20. Jahrhunderts
Grade
2,7
Author
Yuliya Knaub (Author)
Publication Year
2008
Pages
13
Catalog Number
V171390
ISBN (eBook)
9783640907816
ISBN (Book)
9783640908028
Language
German
Tags
distanz nähe ich-erzählers welt manso
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yuliya Knaub (Author), 2008, Distanz und Nähe des Ich-Erzählers zur dargestellten Welt in "El amigo Manso", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171390
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