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Zum Verhältnis tragischer und komischer Aspekte in William Shakespeares „Romeo and Juliet“

Titel: Zum Verhältnis tragischer und komischer Aspekte in William Shakespeares „Romeo and Juliet“

Seminararbeit , 2010 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Charlotte Seeger (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


„- For never was a story of more woe, than this of Juliet and her Romeo. “1

Mit diesen Worten endet Shakespeares “Most Excellent and Lamentable Tragedy of Romeo and Juliet”. Es wird die beklagenswerte Geschichte einer Liebe erzählt, die auf Grund eines Familienzwists und einiger Zufälle tragisch endet. Eine Geschichte voller Leid, so wie man es aus einer klassischen Tragödie kennt. Doch bei Shakespeares „Romeo and Juliet“ hat man es nicht mit einer gewöhnlichen Tragödie zu tun. Sie wird zwar im Titel als Tragödie deklariert, birgt aber doch gerade im ersten Akt zahlreiche komische Elemente, die für eine Tragödie doch recht ungewöhnlich sind. Von dieser Besonderheit ausgehend, stellt sich die zentrale Frage dieser Hausarbeit: Welches Verhältnis haben die komischen und die tragischen Elemente in Shakespeares „Romeo and Juliet“ zueinander.

Daher wird zunächst das typisch Komische zur Zeit Shakespeares dargestellt. Es sollen Einflüsse traditioneller, beziehungsweise zeitgenössischer Werke herauskristallisiert werden, um diese später in der Analyse der komischen Aspekte in „Romeo and Juliet“ wieder aufzugreifen und zu verwerten. Folgend auf die Beschreibung der Tradition des Komischen, sollen im nächsten Teil die besonderen Merkmale der elisabethanischen Tragödien aufgezeigt werden. Daran wird sich die Analyse der tragischen Aspekte aus „Romeo and Juliet“ anschließen. Dabei soll untersucht werden, inwiefern sie dem typisch elisabethanischen Tragödienverständnis entsprechen oder aber davon abweichen.

Abschließend soll nun im Fazit das Verhältnis der tragischen und komischen Elemente des Werks aufgezeigt werden. Was macht das ganze Werk nun zu einer Tragödie, wo doch ein großer Teil auf komischen Elementen basiert? Was bewirkt diese Art von Mischform? Wie wirken die beiden unterschiedlichen Elemente der Tragödie und der Komödie in einem Werk vereint und was lässt sich aus dieser Analyse auf die Dramenintention schließen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Tradition des Komischen

3. Analyse der komischen Aspekte in Shakespeares „Romeo and Juliet“

3.1. Stoffliche und motivische Einflüsse der elisabethanischen Komödie auf „Romeo and Juliet“

3.2. Die komischen Figuren

4. Die Tradition des Tragischen

5. Analyse der tragischen Elemente in Shakespeares „Romeo and Juliet“

5.1. Der „Fall of Princes“

5.2. Die Zeit

5.3. Die tragischen Figuren

5.4. Liebe und Tod

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen komischen und tragischen Elementen in Shakespeares „Romeo and Juliet“, um zu klären, wie diese Mischform die Gesamtwirkung des Werkes und die Intention des Autors beeinflusst.

  • Tradition und Einflüsse der elisabethanischen Komödie und Tragödie
  • Analyse der komischen Figuren und ihre Funktion im dramatischen Gefüge
  • Die Rolle der Zeit und des „Fall of Princes“ als tragische Faktoren
  • Die untrennbare Verbindung von Liebe und Tod als zentrale Thematik

Auszug aus dem Buch

Die komischen Figuren

Die Charaktere von „Romeo and Juliet“ gehören entweder dem niedrigen Adel oder deren Dienerschaft an. Diese sind nicht mit Kriegen und Politik, sondern eher mit Feierlichkeiten und dem Haushalt beschäftigt. Shakespeare setzt traditionelle Figuren ein, deren Beziehungen zueinander schon potentiell komisch sind: Das junge Paar, das sich entgegen aller sozialer Hindernisse ineinander verliebt, der halsstarrige, uneinsichtige Vater, die überfürsorgliche und geschwätzige Amme und der weise, manipulative Priester. Die beiden Liebenden sind nach typisch komischem Muster gestrickt. Romeo, ein eleganter junger Mann aus gutem Hause, verträumt und unsterblich in eine Frau verliebt, die unerreichbar für ihn ist. Auf einem Fest verliebt er sich auf den ersten Blick in die Tochter der konkurrierenden Familie und schwört dieser bis an sein Lebensende Treue. Juliet ist wunderschön, keusch und umworben von zahlreichen Männern. Es scheint, als habe sie etwas von der Charakterstärke der komischen Heldinnen in Shakespeares Komödien, die selbst die Fäden in die Hand nehmen. Die Frauen emanzipieren sich und sind oft handlungsbestimmend. Juliet ist realitätsnah und weiß was sie will. Sie möchte sich beispielsweise nicht von Romeo in das petrarkistische Frauenbild erheben lassen und hält ebenfalls nichts von romantischen Schwüren, die ebenso leicht wieder gebrochen, wie ausgesprochen werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Mischform von Tragik und Komik in Shakespeares „Romeo and Juliet“ ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage.

2. Die Tradition des Komischen: Hier werden die historischen Ursprünge der elisabethanischen Komödie und deren Einflüsse auf Shakespeares Werk beleuchtet.

3. Analyse der komischen Aspekte in Shakespeares „Romeo and Juliet“: Dieses Kapitel untersucht, wie stoffliche Einflüsse und komische Charaktertypen gezielt in die Handlung des Stückes eingebunden wurden.

4. Die Tradition des Tragischen: Es wird die tragische Tradition der elisabethanischen Zeit dargelegt, insbesondere das Konzept des „Fall of Princes“.

5. Analyse der tragischen Elemente in Shakespeares „Romeo and Juliet“: Die Analyse zeigt auf, wie das Schicksal, der Zeitdruck und der Wandel der Charaktere das Stück in die tragische Katastrophe führen.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Integration komischer Elemente als erhellender Kontrast dient und das tragische Ende durch den radikalen Umschwung noch wirkungsvoller gestaltet.

Schlüsselwörter

William Shakespeare, Romeo and Juliet, Elisabethanische Tragödie, Komödie, Dramenintention, Fall of Princes, komische Figuren, tragische Elemente, Liebesdichtung, Schicksal, Zeitverständnis, Kontrastierung, Katastrophe, Renaissance, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen den komischen und tragischen Elementen in Shakespeares „Romeo and Juliet“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die dramatische Tradition des elisabethanischen Zeitalters, die Funktion komischer Figuren sowie die enge Verknüpfung von Liebe und Tod.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie diese Mischform aus Komik und Tragik die Wirkung des Dramas bestimmt und welche Schlüsse daraus auf die Dramenintention gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse von Primär- und Sekundärliteratur angewandt, um dramaturgische Muster und motivische Einflüsse herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung komischer Aspekte, wie Figuren und Motive, sowie in die Analyse der tragischen Elemente, wie Zeitdruck, Schicksal und den „Fall of Princes“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Romeo and Juliet, Tragikomik, elisabethanisches Theater, Schicksal, Kontrastierung und Dramaturgie.

Welche Rolle spielt die Figur des Mercutio?

Mercutio wird als typischer Clown der romantischen Komödie identifiziert, dessen Tod einen Wendepunkt markiert, an dem die Komödie in die Tragödie umschlägt.

Warum spielt das „Timing“ eine tragische Rolle?

Im Gegensatz zur Komödie, in der Zeit unbegrenzt verfügbar scheint, erzeugt die Tragödie Zeitdruck und Eile, die ein rechtzeitiges Eingreifen (z. B. durch Friar Laurence) verhindern und zum Untergang führen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zum Verhältnis tragischer und komischer Aspekte in William Shakespeares „Romeo and Juliet“
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften)
Veranstaltung
PS Europäische Tragödie
Note
1,0
Autor
Charlotte Seeger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V171345
ISBN (eBook)
9783640906499
ISBN (Buch)
9783640906772
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tragik Komik Shakespeare Romeo Julia Juliet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Charlotte Seeger (Autor:in), 2010, Zum Verhältnis tragischer und komischer Aspekte in William Shakespeares „Romeo and Juliet“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171345
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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