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Konsens versus Mehrheit – Zwei Demokratietypen nach der Finanzkrise 2008

Deutschland und Großbritannien im Vergleich

Titel: Konsens versus Mehrheit –  Zwei Demokratietypen nach der Finanzkrise 2008

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: M. A. Silke Herzer (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit greift eine Theorie von Arend Lijphart auf, die er in „Patterns of Democracy: Government Forms and Performance in Thirty-Six Countries“ dargelegt hat. Das Werk wurde 1999 verlegt und greift bereits zurück auf seine Studie „Democracies“ aus dem Jahr 1984. Ausgehend von Lijpharts Theorie soll hier der Frage nachgegangen werden, welche Demokratieform, die der Konsensdemokratie oder die der Mehrheitsdemokratie, mit der Finanzkrise und der darauf folgenden globalen Wirtschaftskrise besser zurecht gekommen ist. Als Beispiel für Konsensdemokratien wurde hier der geradezu klassische Fall der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Ebenfalls klassisch wurde für Mehrheitsdemokratien Großbritannien gewählt. Beide Länder sind auf hohem ökonomischen Entwicklungsstand und liegen in Europa, sie sind beide Teil der Europäischen Union, was einen Vergleich rechtfertigt. Es ist nicht nötig, Daten aufgrund von unterschiedlichem Entwicklungsstand auszugleichen, wie Lijphart dies für einige Entwicklungs- bzw. Schwellenländer tut. Die Arbeit beginnt mit der Darstellung von Lijpharts Theorie. Im Anschluss daran wird auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise eingegangen. Es werden die Positionen zweier Analysten dargestellt. Der unterschiedlichen wirtschaftlichen Situation von Großbritannien und Deutschland wird Rechnung getragen, indem ihre ökonomische Lage kurz vorgestellt wird. Im Kapitel Hypothesenbildung werden die unabhängigen und abhängigen Variablen bestimmt. Anschließend werden die beiden Fälle Deutschland und Großbritannien anhand der zurzeit vorliegenden Daten aus der Datenbank der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) betrachtet. Dabei wird das Jahr 2006 als Vergleichszeitraum gewählt, da er vor der Finanzkrise aus dem Jahr 2008 liegt, die sich bereits 2007 ankündigte. Ob die Hypothesen bestätigt oder verworfen werden müssen, soll im Schlusskapitel geklärt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Arend Lijpharts Theorie

1.1. Das Westminster Modell

1.2. Das Konsensmodell

1.3. Lijpharts Ergebnisse

2. Die Finanzkrise von 2008 – Versuche der Annäherung

3. Die beiden Fälle Großbritannien versus Deutschland

3.1. Die Bundesrepublik Deutschland

3.2. Großbritannien

4. Hypothesenbildung auf Grundlage der Lijphartschen Theorie

4.1. Der Indikator Bruttoinlandsprodukt

4.2. Der Indikator Arbeitslosigkeit

4.3. Der Indikator Consumer Price Index

4.4. Der Indikator Streikaktivität

Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis der Theorie von Arend Lijphart, ob Konsensdemokratien oder Mehrheitsdemokratien besser geeignet sind, die Herausforderungen einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zu bewältigen, indem sie Deutschland und Großbritannien vergleichend analysiert.

  • Gegenüberstellung von Konsens- und Mehrheitsdemokratie nach Lijphart
  • Analyse der Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise 2008
  • Wirtschaftlicher Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien
  • Empirische Untersuchung anhand makroökonomischer Indikatoren wie BIP, Arbeitslosenquote und Inflation

Auszug aus dem Buch

1. Arend Lijpharts Theorie

Arend Lijphart unterscheidet zwei grundlegende Typen von moderner Demokratie. Auf der einen Seite das Westminister Modell, auch Mehrheitsmodell genannt, auf der anderen Seite das Konsensmodell.

Das Westminister Modell wird auch Mehrheitsmodell genannt. Lijphart bleibt bei diesen Begriffen, obwohl er selbst vorschlägt, von geteilter und gebundener Machtdimension zu sprechen. Der Prototyp dieses Modells ist Großbritannien, viele ehemalige Kolonien haben es grundsätzlich, teils in abgewandelter Form, übernommen. Lijphart zählt neben Großbritannien auch Neuseeland und Barbados zu diesem Modelltyp. Lijphart charakterisiert das Modell anhand von zehn Merkmalen. Als erstes nennt er die Konzentration der Macht in einer Partei und bloße Mehrheitskabinette. Der mächtigste Spieler in diesem Modell ist also das Kabinett. Diese Kabinettdominanz ist auch sein zweiter Punkt. Eigentlich ist das Kabinett vom Vertrauen des Parlaments abhängig, aber in der Realität geschieht dies nur, wenn das Parlament die Vertrauensfrage stellt. Eben wegen dieser enormen Machtkonzentration spricht der ehemalige Minister Lord Hailham von einer gewählten Diktatur.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Theorie von Arend Lijphart ein und begründet den Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien zur Analyse der Krisenbewältigung.

1. Arend Lijpharts Theorie: Dieses Kapitel definiert die zwei Demokratietypen „Westminster-Modell“ (Mehrheitsmodell) und „Konsensmodell“ anhand ihrer zentralen strukturellen Merkmale.

2. Die Finanzkrise von 2008 – Versuche der Annäherung: Es werden die Ursachen der Finanzkrise 2008 durch die Analysen von George Soros und Volker Wörl beleuchtet, wobei das Vertrauen auf Marktmechanismen kritisch hinterfragt wird.

3. Die beiden Fälle Großbritannien versus Deutschland: Dieses Kapitel kontrastiert die wirtschaftliche Struktur beider Länder, wobei die exportorientierte deutsche Wirtschaft dem stark finanzsektor-abhängigen Großbritannien gegenübergestellt wird.

4. Hypothesenbildung auf Grundlage der Lijphartschen Theorie: Hier werden die Variablen für den Vergleich festgelegt und mittels Daten zu BIP, Arbeitslosigkeit, Preisen und Streikaktivität empirisch untersucht.

Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst zusammen, dass Deutschland als Konsensdemokratie die betrachteten Krisenindikatoren im Vergleich besser bewältigt hat, schränkt jedoch die Reichweite der Studie ein.

Schlüsselwörter

Arend Lijphart, Konsensdemokratie, Mehrheitsdemokratie, Finanzkrise 2008, Deutschland, Großbritannien, Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Consumer Price Index, Streikaktivität, makroökonomische Performance, OECD, Wirtschaftsvergleich, Demokratieformen, Politische Institutionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, welches Demokratiemodell – Konsens- oder Mehrheitsdemokratie – die Finanzkrise ab 2008 ökonomisch erfolgreicher bewältigen konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Theorie der Demokratietypen von Arend Lijphart, die Ursachen der Finanzkrise und der ökonomische Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob Konsensdemokratien aufgrund ihrer spezifischen institutionellen Struktur widerstandsfähiger gegenüber globalen Wirtschaftskrisen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Analyse zweier Länder anhand von OECD-Daten für verschiedene ökonomische Indikatoren vor und nach der Krise.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition der Demokratietypen, der theoretischen Einordnung der Finanzkrise und der empirischen Auswertung spezifischer Wirtschaftsindikatoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Konsensdemokratie, Mehrheitsdemokratie, Finanzkrise 2008, makroökonomische Performance und der Ländervergleich Deutschland-Großbritannien.

Warum wurde Deutschland als Beispiel für eine Konsensdemokratie gewählt?

Deutschland gilt laut Lijphart als klassischer Vertreter des Konsensmodells, was einen idealen Vergleich zu Großbritanniens Mehrheitsmodell ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Streikaktivität in der Untersuchung?

Die Streikaktivität dient als makroökonomischer Indikator für soziale Stabilität und wirtschaftliche Vernunft, wobei hier Einschränkungen durch die Datenlage berücksichtigt werden müssen.

Welche Einschränkungen nennt die Autorin in ihrem Fazit?

Die Autorin weist darauf hin, dass die Reichweite der Untersuchung durch die Beschränkung auf nur zwei Länder begrenzt ist und individuelle Faktoren jenseits des Demokratiemodells eine Rolle spielen können.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konsens versus Mehrheit – Zwei Demokratietypen nach der Finanzkrise 2008
Untertitel
Deutschland und Großbritannien im Vergleich
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Insitut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Fiskal- und Arbeitsmarktpolitik nach der Finanzkrise
Note
2,3
Autor
M. A. Silke Herzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V171247
ISBN (eBook)
9783640904815
ISBN (Buch)
9783640904990
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konsens mehrheit zwei demokratietypen finanzkrise deutschland großbritannien vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. A. Silke Herzer (Autor:in), 2011, Konsens versus Mehrheit – Zwei Demokratietypen nach der Finanzkrise 2008 , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171247
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Leseprobe aus  18  Seiten
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