In dieser Arbeit befasse ich mich mit der italienischen Jugendsprache und werde diese näher erläutern. Zunächst einmal werde die Entwicklung der jugendspezifischen Sprache aufzeigen und den Begriff an sich erklären. Anschließend werde ich auf besondere Ausdrücke des Sprachgebrauchs der Jugendlichen eingehen. Dabei werde ich unter anderem Jugendsprache auf die Motivation als auch auf die Funktion der Sprecher der Jugendsprache untersuchen. Daran werde ich dann bestimmte Eigenschaften der Jugendlichen aufzeigen, welches unter Berücksichtigung verschiedener Kommunikationsbedinungen geschieht. Des Weiteren werde ich die wichtigsten Bestandteile aus anderen Varietäten des Italienischen darstellen, sodass nachvollzogen werden kann, wie sich die Jugendsprache zusammensetzt. Auch die verschiedenen Ebenen der italienischen Sprache finden sich in meiner Arbeit wieder.
Im zweiten Teil der Arbeit befasse ich mich mit dem Wortschatz der Jugendsprache sowie mit der Bildung dieser durch das „Handwerkzeug“ der Sprache wie z.B. Prä- und Suffigierung und Ähnliches. Zum Schluss der Arbeit folgen ein paar Beispiele aus der Semantik, um dortige Besonderheiten des Jugendsprachwortschatzes zu zeigen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1. Jugendsprache – Eine Varietät
2.1.1. Entstehung der Jugendsprache
2.1.2. Italienische Jugendsprache – Wortklärung
2.1.3. Warum gibt es eine Jugendsprache?
2.1.4. Besonderheiten
2.1.5. Aus welchen Teilen setzt sich die Jugensprache zusammen?
2.1.6. Ebenen des Italienischen
2.2. Merkmale des Wortschatzes
2.2.1. Wortbildung
2.2.2. Semantische Besonderheiten
3. Zusammenfassung
4. Bibliographie
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die italienische Jugendsprache, analysiert ihre Entstehungsgeschichte sowie ihre soziolinguistische Funktion als Ausdrucksmittel zur Abgrenzung und Identitätsbildung. Das primäre Ziel besteht darin, die Mechanismen der Wortschatzbildung, den Einfluss von Massenmedien und die strukturelle Zusammensetzung dieser Varietät innerhalb des italienischen Sprachraums zu beleuchten.
- Historische Entwicklung der italienischen Jugendsprache seit den 1970er Jahren
- Soziologische Funktionen der Sprache als Identitätsmarker und Gruppensymbol
- Einfluss von Dialekten, Fremdsprachen und Massenmedien auf den Wortschatz
- Linguistische Verfahren der Wortbildung und semantische Besonderheiten
Auszug aus dem Buch
2.1.3. Warum gibt es eine Jugendsprache?
Jugendliche wollen sich abgrenzen und greifen daher auf ihren eigenen Sprachgebrauch zurück. Sie können nicht als „enità omogenea“ betrachtet werden, sondern hier ist und muss die Rede von „‘segmenti di giovanile‘“1 sein (Banfi 1994, 152). Das bedeutet, dass die Untergruppen der Jugendlichen sich an verschiedene Muster halten. Das kann zum Beispiel die Musik oder die Kleidung sein, die die Sprache nachhaltig beeinflussen (Banfi 1994, 154). Das eine Gruppe von Jugendlichen nun eine eigene Sprache verwendet, hat drei Ursachen: zum einen will man sich bewusst von der Außenwelt abgrenzen und zum anderen ist es ein klares Zeichen des inneren Zusammenhalts. Des Weiteren behauptet sich der Einzelne innerhalb der Gruppe und erfüllt seine Rolle in dieser durch die Sprache (Sobrero 1992, 47).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Forschungsinteresse an der italienischen Jugendsprache, ihre soziologischen Hintergründe sowie die geplante Analyse von Wortschatz und sprachlichen Ausdrucksformen.
2. Hauptteil: Der Hauptteil untersucht die Entstehung und Heterogenität der Jugendsprache sowie deren sprachliche Mechanismen, inklusive Wortbildung und semantischer Veränderungen.
3. Zusammenfassung: Dieses Kapitel resümiert, dass die Jugendsprache durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet ist, die sich stark an Trends orientiert, während grundlegende Wortbildungsmechanismen konstant bleiben.
4. Bibliographie: Das Verzeichnis führt die wissenschaftliche Literatur auf, die zur Analyse der soziolinguistischen Aspekte der italienischen Jugendsprache herangezogen wurde.
Schlüsselwörter
Italienische Jugendsprache, Soziolinguistik, Wortbildung, Varietätenlinguistik, Medien, Identitätsbildung, Jugendsprache, Semantik, Dialekte, Sprachwandel, Gruppensprache, Wortschatz, Nähesprechen, Heterogenität, Sprachsoziologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der italienischen Jugendsprache, ihrer soziologischen Einordnung als Varietät sowie den verschiedenen Faktoren, die ihren Wortschatz prägen.
Welche thematischen Schwerpunkte werden gesetzt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Jugendsprache, den Gründen für ihre Entstehung, der Rolle der Massenmedien und den spezifischen Wortbildungsverfahren innerhalb der italienischen Sprache.
Was ist das zentrale Forschungsziel?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die italienische Jugendsprache zusammensetzt, welche Funktion sie für die Sprecher hat und wie sie sich strukturell von der Standardsprache abhebt.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt die Analyse von Fachliteratur und linguistischen Modellen, um verschiedene Varietäten und Ebenen des Italienischen in Bezug auf den Sprachgebrauch Jugendlicher zu untersuchen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Varietäten der Sprache, Einflüsse von Dialekten, fremdsprachliche Elemente sowie die Mechanismen der Wortbildung wie Suffigierung und Hybridbildung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?
Wichtige Begriffe sind unter anderem die Heterogenität der Sprechergruppen, der Einfluss der Massenmedien auf den Wortschatz sowie das Konzept der Nähediskurstradition.
Wie beeinflussen Massenmedien die italienische Jugendsprache laut der Arbeit?
Die Medien fungieren weniger als ursprüngliche Wortschöpfer, sondern vor allem als Verbreitungsmedium für bereits existierende Trends und Ausdrücke, was deren kurzlebigen Charakter unterstreicht.
Welche Rolle spielt der Dialekt für die Jugendsprache?
Dialekte spielen eine zentrale Rolle, besonders im Hinblick auf Schimpfwörter oder regionale Identitätsmerkmale, wobei diese Wörter im Jugendgebrauch oft einen Bedeutungswandel erfahren.
- Arbeit zitieren
- Franka Röder (Autor:in), 2011, Italienische Jugendsprache - Ein Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171245