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Analyse des Aufsatzes ‚The Effects of Mood, Message Framing and Behavioral Advocacy on Persuasion'

(Dillard, James Price; Shen, Fuyuan; Yan, Changmin (2010))

Titel: Analyse des Aufsatzes ‚The Effects of Mood, Message Framing and Behavioral Advocacy on Persuasion'

Essay , 2011 , 8 Seiten

Autor:in: Jan Horak (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In ihrem 2010 im Journal of Communication erschienenen Artikel ‚The Effects of Mood, Message Framing and Behavioral Advocacy on Persuasion’ beschreiben die Autoren James Price Dillard, Fuyuan Shen und Changmin Yan den Hintergrund, die Methodik sowie die Ergebnisse zweier von ihnen durchführten Studien. Im Folgenden sollen diese beiden inhaltlich aufeinander aufbauenden Studien erläutert und nachvollzogen werden. Aufgrund des eng bemessenen Rahmens dieser Ausarbeitung scheint es angebracht, nicht explizit auf beide Studien einzeln einzugehen, sondern diese soweit möglich zusammenzufassen. Aus demselben Grund wird die Methodik der Untersuchungen nur in Grundzügen dargestellt, um ein Verständnis für die Vorgehensweise zu schaffen und eine Einordnung und Bewertung der Ergebnisse zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Vorüberlegungen

3. Begriffserklärungen

4. Hypothesen

5. Methodik

6. Ergebnisse

7. Einordnung und Bewertung

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit analysiert den Einfluss des Gemütszustands von Rezipienten auf die Wirksamkeit persuasiver Botschaften in Abhängigkeit von deren inhaltlicher Strukturierung. Dabei wird untersucht, wie unterschiedliche Framing-Strategien und Handlungsempfehlungen mit psychologischen Motivationssystemen interagieren.

  • Zusammenhang zwischen Gemütszustand (Mood) und Persuasion
  • Einfluss von Gain Framing und Loss Framing
  • Wirkung von preskriptiven und proskriptiven Handlungsempfehlungen
  • Interaktion von BAS (Behavioral Approach System) und BIS (Behavioral Inhibition System)
  • Strategische Anwendung in der Gesundheitskommunikation

Auszug aus dem Buch

Begriffsklärungen

Zum Verständnis der Vorgehensweise von Dillard, Shen und Yan ist es nötig, im Vorfeld einige Kernbegriffe zu erläutern. So wird zunächst davon ausgegangen, dass persuasive Botschaften auf zwei verschiedene Arten geframed sein können. Gain Frames in einer Botschaft betonen die Vorteile bei Befolgung eines als wünschenswert dargestellten Verhaltens, während Loss Frames die Nachteile bei Nichtbefolgung dieses Verhaltens herausstellen.

Unter dem Begriff ‚behavioral advocacy‘ werden verschiedene in einer persuasiven Botschaft enthaltene Handlungsempfehlungen verstanden, wobei zwischen preskriptiven und proskriptiven Handlungsempfehlungen unterschieden wird. Preskriptive Handlungsempfehlungen ermutigen Rezipienten dazu, etwas Bestimmtes zu tun, während proskriptive Handlungsempfehlungen Rezipienten empfehlen, etwas Bestimmtes nicht zu tun.

Aus Erkenntnissen der Hirnforschung leiten die Autoren ab, dass es verschiedene neuronale Motivationsmuster gibt, die das menschliche Handeln bestimmen. Das Behavioral Approach System (oder kurz BAS) veranlasst Menschen Dinge zu tun, die als wünschenswert angesehen werden und eine Belohnung versprechen. In der aktuellen Forschung wird davon ausgegangen, dass das BAS die Quelle von positiven Emotionen wie Freude oder Begeisterung für etwas ist. Das Behavioral Inhibition System (BIS) hingegen hindert Menschen daran Dinge zu tun, die zu persönlichen Nachteilen oder Schaden für den Organismus führen könnten. Das BIS wird als die Quelle von negativen Emotionen wie Traurigkeit oder Depression angesehen. Es wird davon ausgegangen, dass je nach Gemütszustand bei der Verarbeitung einer persuasiven Botschaft entweder das BAS oder das BIS aktiviert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung erläutert den Hintergrund der untersuchten Studie von Dillard, Shen und Yan und grenzt das Ziel der Ausarbeitung ein.

2. Vorüberlegungen: Dieses Kapitel führt in die psychologische Forschungsfrage ein, wie der Gemütszustand die Aufnahme und Verarbeitung persuasiver Botschaften beeinflusst.

3. Begriffserklärungen: Hier werden die zentralen Termini wie Framing, Behavioral Advocacy sowie die neuronalen Systeme BAS und BIS definiert.

4. Hypothesen: Das Kapitel stellt die drei zentralen Hypothesen über das Zusammenspiel von Emotion, Framing und Handlungsaufforderung vor.

5. Methodik: Es wird das experimentelle Vorgehen beschrieben, bei dem Probanden in verschiedene emotionale Zustände versetzt und mit unterschiedlichen Werbebotschaften konfrontiert wurden.

6. Ergebnisse: Die Ergebnisse bestätigen die Hypothesen, dass fröhliche und traurige Probanden unterschiedlich auf spezifisch geframte Botschaften und Handlungsempfehlungen reagieren.

7. Einordnung und Bewertung: Abschließend wird die Bedeutung der Erkenntnisse für die strategische Gesundheitskommunikation und die Werbeindustrie diskutiert.

Schlüsselwörter

Persuasion, Gemütszustand, Mood, Gain Framing, Loss Framing, Behavioral Advocacy, Preskriptiv, Proskriptiv, BAS, BIS, Gesundheitskommunikation, Werbewirkung, Motivationsmuster, Rezeptionsforschung, Verhaltensaktivierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung auseinander, wie die emotionale Verfassung eines Menschen (Gemütszustand) die Überzeugungskraft von Botschaften beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Kommunikationspsychologie, das Messaging-Framing sowie die neurologisch fundierte Verhaltenssteuerung durch Belohnung und Hemmung.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass die Effektivität von Werbebotschaften stark davon abhängt, ob diese auf den aktuellen emotionalen Zustand des Rezipienten abgestimmt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine experimentelle Untersuchung durchgeführt, bei der Probanden in Gruppen eingeteilt und durch emotionale Manipulation gezielt in fröhliche oder traurige Zustände versetzt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition der verwendeten Begriffe, der Aufstellung der Hypothesen sowie der detaillierten Beschreibung und Auswertung des durchgeführten Experiments.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Begriffen wie Persuasion und Framing sind vor allem die neuronalen Motivationssysteme BAS und BIS sowie die Unterscheidung zwischen preskriptiven und proskriptiven Handlungsanweisungen entscheidend.

Wie unterscheidet die Studie zwischen Gain und Loss Framing?

Gain Framing fokussiert sich auf die positiven Ergebnisse eines gewünschten Verhaltens, während Loss Framing die negativen Folgen bei Nichtbefolgung des Verhaltens in den Vordergrund stellt.

Was ist der Unterschied zwischen BAS und BIS im Kontext dieser Arbeit?

Das BAS (Behavioral Approach System) wird mit positiven Emotionen und Verhaltensaktivierung assoziiert, während das BIS (Behavioral Inhibition System) mit negativen Emotionen und der Hemmung von Verhalten zur Vermeidung von Schäden verknüpft ist.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse des Aufsatzes ‚The Effects of Mood, Message Framing and Behavioral Advocacy on Persuasion'
Untertitel
(Dillard, James Price; Shen, Fuyuan; Yan, Changmin (2010))
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Seminar: Diffusion, Rezeption, Wirkung
Autor
Jan Horak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
8
Katalognummer
V171108
ISBN (eBook)
9783640903146
ISBN (Buch)
9783640903399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diffusion Rezeption Medienwirkung Framing Message Framing Strategische Kommunikation Persuasion Wirkungsforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Horak (Autor:in), 2011, Analyse des Aufsatzes ‚The Effects of Mood, Message Framing and Behavioral Advocacy on Persuasion', München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171108
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Leseprobe aus  8  Seiten
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