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Zur Bedeutung der Zweitsprache

Theoretische Grundlagen & Förderungsmöglichkeiten

Titel: Zur Bedeutung der Zweitsprache

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kevin Niehaus (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

In Anbetracht der Diskussion um die frühkindliche Sprachförderung, die
einerseits durch den PISA-Schock und zum Anderen im Zusammenhang mit
der vor allem in den letzten Jahren fortgeschrittenen Forschung sowie den
zahlreich daraus resultierenden Förderprogrammen wieder aufgeflammt ist,
scheint vor allem die Bedeutung der Zweitsprache bei Kindern mit
Migrationshintergrund ein hochaktuelles Thema zu sein.
Besonders da wir in einer Welt leben, die von einer Sprachenvielfalt geprägt ist.
Dazu tragen sowohl die Globalisierung, neue technologische Entwicklungen,
die Erweiterung der EU sowie die Migration und Mobilität bei. Infolge dieses
ständigen Wandels entstehen zunehmend Begegnungen mit Menschen anderer
Sprache. Trotz der hohen Zuwanderungen existieren, zu Beginn der
Zuwanderung sowie heute, einige Probleme, die zum Teil barriereartige Züge
für viele Migranten einnehmen. Die unterschiedliche Sprache, Herkunft und
Weltanschauung lösen Verunsicherung aus, weil viele Bereiche der
Gesellschaft auf den großen Zuzug von Menschen nicht vorbereitet waren und
sind.
Gerade bei Migrantenkindern der dritten und vierten Generation wurde die
Bedeutung sprachlicher Defizite nicht rechtzeitig erkannt. Da
Sprachangemessenheit heutzutage jedoch eng an die gesellschaftliche
Stellung geknüpft sowie Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches,
selbstbestimmtes Leben in unserer Leistungsgesellschaft ist, muss aufgrund
der zunehmenden Bedeutung der Zweisprachigkeit vor allem die Zweitsprache
Deutsch bei Kindern mit Migrationshintergrund Förderung erfahren, um eine
kulturell unabhängige Gleichstellung zu muttersprachlichen Kindern zu
ermöglichen.
Mit der Hausarbeit soll versucht werden, einen Einstieg und Überblick in die
weitreichende Thematik der frühen Mehrsprachigkeit, mit besonderem Blick auf
die Zweitsprache, zu ermöglichen. Im Folgenden werden zuerst theoretische
Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs genauer dargestellt, die die
Verständnisgrundlage für die im Anschluss vorgestellten Besonderheiten und
frühsprachlichen Förderungsmöglichkeiten im Elementarbereich bilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erstsprache

2.1 Definition Erstsprache

2.2 Theoretische Erklärungsversuche - Spracherwerbstheorien

2.3 Bedingungen des Erstspracherwerbs

3. Zweitsprache

3.1 Was bedeutet Zweisprachigkeit?

3.2 Gleichzeitiger Erwerb zweier Sprachen

3.3 Nachzeitiger Erwerb zweier Sprachen

3.3.1 Definition Zweitspracherwerb

3.4 Unterschied gesteuerter & ungesteuerter Zweitspracherwerb

3.4.1 Definition Zweitsprache

3.5 Bedingungen des Zweitspracherwerbs

3.6 Theorien des Zweitspracherwerbs

4. Mehrsprachigkeit im Elementarbereich

4.1 Grundprinzipien der zweisprachigen Erziehung im institutionellen Rahmen

4.2 Vor- und Nachteile der mehrsprachigen Erziehung

5. Förderungsmöglichkeiten der Zweitsprache

5.1 Förderungskonzepte

5.2 Förderungsschwerpunkte

5.3 Fördermaterial

6. Sprachförderung am Beispiel der städtischen Tageseinrichtung für Kinder Laarmannshof in Gelsenkirchen

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und Herausforderungen des Zweitspracherwerbs bei Kindern mit Migrationshintergrund im Elementarbereich, mit dem Ziel, theoretische Grundlagen sowie praktische Ansätze zur Sprachförderung und deren reale Umsetzungsmöglichkeiten zu beleuchten.

  • Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs
  • Theoretische Modelle und Ansätze der Spracherwerbsforschung
  • Bedingungen und Prinzipien der frühkindlichen Mehrsprachigkeit
  • Förderungskonzepte und Materialien im Elementarbereich
  • Praxisbeispiel: Das Sprachförderprogramm "Kon-Lab"

Auszug aus dem Buch

3.6 Theorien zum Zweitspracherwerb

Nachdem im Vorausgegangenen viel über die Begrifflichkeit von Zweisprachigkeit und die Bedeutung der Zweitsprache dargestellt wurde, werden abschließend nun die vier wichtigsten Theorien zum Erwerb der Zweitsprache kurz vorgestellt. Dabei wird die Erstsprache, wie in der Fachliteratur häufig gebraucht, als L1 bezeichnet - die zu erlernende Sprache (=Zweit- oder Zielsprache) L2.

1. Identitätshypothese - Erst- und Zweitspracherwerb verläuft identisch

Diese Theorie stützt sich auf die These Chomskys der Angeborenheit eines Spracherwerbsmechanismus. Die Vertreter dieses Spracherwerbsansatzes gehen davon aus, dass der Zweitspracherwerb nach „universalen kognitiven Prinzipien“ abläuft, die schon den Erwerb der Erstsprache gekennzeichnet bzw. gesteuert haben. Dies bedeutet, dass der Erwerb der L2 als Zweitsprache prinzipiell nach den „gleichen sprachlichen Strukturen“ verläuft, wie zuvor bei der L1. Der Lerner nutzt und „aktiviert angeborene Potentiale und kognitive Prozesse“, sodass Regeln und Elemente der L2 in der gleichen Abfolge gelernt werden wie bei der L1 (vgl. Günther (2004): 146f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Aktualität der frühkindlichen Sprachförderung, insbesondere im Kontext von Migration, und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über theoretische Grundlagen und Förderungsmöglichkeiten zu geben.

2. Erstsprache: Dieses Kapitel definiert den Begriff Erstsprache, erläutert Spracherwerbstheorien wie Behaviourismus und Nativismus und beschreibt die Bedingungen, die den Erstspracherwerb maßgeblich beeinflussen.

3. Zweitsprache: Das Kapitel befasst sich mit den Definitionen von Zweisprachigkeit und Zweitspracherwerb, unterscheidet verschiedene Erwerbstypen sowie Theorien und beleuchtet die komplexen Bedingungen für den Erfolg beim Erwerb einer Zweitsprache.

4. Mehrsprachigkeit im Elementarbereich: Hier werden die Grundprinzipien wie das Rollenprinzip diskutiert sowie die wissenschaftliche Sicht auf die Vor- und Nachteile der mehrsprachigen Erziehung und die Rolle der Erziehenden dargelegt.

5. Förderungsmöglichkeiten der Zweitsprache: Das Kapitel stellt verschiedene Förderungskonzepte gegenüber, identifiziert inhaltliche Schwerpunkte und diskutiert geeignete Fördermaterialien zur Unterstützung des kindlichen Lernprozesses.

6. Sprachförderung am Beispiel der städtischen Tageseinrichtung für Kinder Laarmannshof in Gelsenkirchen: Anhand dieses Praxisbeispiels wird das Förderprogramm "Kon-Lab" in seinen Interventionsstufen und seiner konkreten Anwendung im Kindergartenalltag vorgestellt.

7. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert kritisch die Diskrepanz zwischen wissenschaftlichem Anspruch an die Sprachförderung und der praktischen Umsetzbarkeit unter gegebenen Rahmenbedingungen wie Gruppengröße und Ausbildung der Erzieherinnen.

Schlüsselwörter

Zweitspracherwerb, Erstsprache, Mehrsprachigkeit, Elementarbereich, Sprachförderung, Kon-Lab, Spracherwerbstheorien, Migrationshintergrund, Identitätshypothese, Sprachbad, Bildungschancen, Sprachförderkonzepte, Sprachkompetenz, Interlanguage, Frühförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der frühkindlichen Sprachförderung, insbesondere der Zweitsprache bei Kindern mit Migrationshintergrund, und untersucht deren theoretische Grundlagen sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Elementarbereich.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Erst- und Zweitspracherwerb, Spracherwerbstheorien, Prinzipien der mehrsprachigen Erziehung, Konzepte der Sprachförderung und die Herausforderungen bei der Umsetzung in Kindertageseinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die komplexe Thematik der frühen Mehrsprachigkeit zu geben und zu analysieren, wie Sprachförderung unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Realitäten gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung basierend auf Fachliteratur, ergänzt durch die exemplarische Darstellung und Reflexion eines Praxisbeispiels in einer Kindertageseinrichtung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Erst- und Zweitspracherwerbs, die pädagogischen Prinzipien der Zweisprachigkeit, die Vorstellung verschiedener Förderkonzepte und Materialien sowie die praxisnahe Untersuchung eines spezifischen Sprachförderprogramms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zweitspracherwerb, Mehrsprachigkeit, Sprachförderung, Elementarbereich, Migrationshintergrund und Kon-Lab charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Umsetzung von Förderprogrammen in der Praxis?

Die Autorin stellt eine Diskrepanz zwischen den wissenschaftlichen Wunschvorstellungen und der Realität fest. Sie weist auf Faktoren wie Gruppengröße und fehlende fachliche Ausbildung der Erzieherinnen hin, die eine professionelle Umsetzung erschweren.

Welchen Stellenwert nimmt das "Kon-Lab" Programm ein?

Das Programm dient als konkretes Praxisbeispiel für ein Sprachförderprogramm, das in aufeinanderfolgenden Interventionsstufen die Sprachrhythmik, Grammatik und formale Semantik bei Kindern fördern soll.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Bedeutung der Zweitsprache
Untertitel
Theoretische Grundlagen & Förderungsmöglichkeiten
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (DaZ/DaF)
Veranstaltung
Frühkindliche Mehrsprachigkeit
Note
1,3
Autor
Kevin Niehaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V171076
ISBN (eBook)
9783640900886
ISBN (Buch)
9783640900985
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DaZ DaF Förderungsmöglichkeiten Spracherwerb Zweisprachigkeit Erstspracherwerb Mehrsprachigkeit Zweitspracherwerb Elementarbereich Vorteile Nachteile Förderkonzept Zweitsprache Erstsprache Bedingungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin Niehaus (Autor:in), 2009, Zur Bedeutung der Zweitsprache , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/171076
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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