Der 2004 erschienene Film "Barbie als die Prinzessin und das Dorfmädchen" ist hier der zentrale Untersuchungsgegenstand. Essentiell in der Analyse ist die Frage nach dem filmischen und sozialen Raum und der dortigen Entfaltung der weiblichen Protagonistinnen, in Kombination mit in ihm widergespiegelten, genderstereotypischen Merkmalen. Anhand der physischen Konstruktion der Räume und der Analyse des Raums als soziale Instanz, soll in dieser Arbeit herauskristallisiert werden, wie die weibliche Barbiefigur dargestellt wird und inwiefern "Barbie als die Prinzessin und das Dorfmädchen" als feministisch gelesenes Werk verstanden werden kann. Dazu wird im ersten Kapitel des Hauptteils eine definitorische Einordnung geschaffen, wo zunächst der Begriff des „Raums“ dargestellt wird sowie eine kurze informatorische Eröffnung des Barbieuniversums. Anschließend wird der Film im Analyseteil auf seine architektonische Raumkonstruktion und Raumüberschreitung und die persönliche Entfaltung analysiert. Im nächsten Kapitel geht es dann um den Vergleich zu der modernisierten Version des Films; "Barbie: Prinzessin und der Popstar" aus dem Jahr 2012. Durch den konkreten Vergleich sollen die bereits erarbeiteten Ergebnisse erweitert und in einen neuen Kontext eingebettet werden. Im abschließenden Kapitel wird dann die Frage nach der Barbiefigur (filmisch und physisch) als feministisches Vorbild gestellt und bearbeitet, um die gendertheoretische Perspektive zu erweitern. Die Ergebnisse werden abschließend in einem Fazit zusammengetragen und resümiert.
- Arbeit zitieren
- Svenja Cremers (Autor:in), 2024, Die persönliche Entfaltung im filmischen und sozialen Raum, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1710578