Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Politics - Methods, Research

Der Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Geschlecht

Veralteter Mythos oder moderne Realität?

Title: Der Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Geschlecht

Term Paper , 2010 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Denise Linke (Author)

Politics - Methods, Research

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit der Einführung des Frauenwahlrechts 1918 hat sich eine ganze Menge im Wahlverhalten von Frauen und Männern verändert, und auch die Wahlbeteiligung schwankte im Zeitfluss. Sowohl die Beteiligungsrate als auch die verschiedenen Ausprägungen der Beteiligung unterlagen einem ständigen Wandel und einer stetigen Entwicklung, bedingt durch historische Ereignisse und politische Begebenheiten. War die Frauenwahlbeteiligung zu Beginn noch gering, wuchs sie in den Folgejahren bereits und auch die Unterschiede im Wahlverhalten zwischen Männern und Frauen schmolzen im Laufe der Jahre. Wie kann diese Nivellierung der Geschlechterunterschiede erklärt werden und ist sie real oder nur ein Mythos, welchen uns die Wahrnehmung unserer Umgebung und der Medien vorgaukelt? Gibt es andere Faktoren, welche für die Wahlbeteiligung ausschlaggebender sind als das Geschlecht? Inwieweit greifen die allgemeingültigen Klischees der politisch desinteressierten Hausfrau und des engagierten Ehegatten? Im Folgenden möchte ich die Realität aus den festgesetzten Vorstellungen filtern und schließlich klären, ob sich die seit 1918 gepflegten Vorurteile der Frau als notorischer Nichtwählerin bewahrheiten, oder ob wir dieses lang gepflegte Bild ad acta legen müssen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Ein historischer Abriss: Die Wahlbeteiligung der Frauen seit 1918

2 Theoretischer Teil: Soziologische Ansätze zur Erklärung der Frauenwahlbeteiligung

3 Praktischer Teil: Endlich Tacheles: Wie oft gehen Frauen wählen und wie hängt das mit dem politischen Interesse zusammen?

4 Zusammenfassung und Fazit

5 Grafiken

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und die Hintergründe der Wahlbeteiligung von Frauen in Deutschland seit der Einführung des Frauenwahlrechts 1918. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen politischem Interesse und tatsächlichem Wahlverhalten bei Frauen durch verschiedene soziologische Erklärungsmodelle zu analysieren und zu hinterfragen, ob geschlechtsspezifische Unterschiede in der politischen Partizipation weiterhin bestehen.

  • Historische Entwicklung der Frauenwahlbeteiligung seit 1918
  • Soziologische Erklärungsansätze für das Wahlverhalten (Rational-Choice-Modell, Ann-Arbor-Ansatz, soziologisches Modell)
  • Analyse des Zusammenhangs zwischen politischem Interesse und Wahlverhalten
  • Einfluss von sozioökonomischem Status und Bildungsniveau auf die Partizipation
  • Empirische Auswertung von Wahlstatistiken und Umfragedaten

Auszug aus dem Buch

2 Soziologische Ansätze zur Erklärung der Frauenwahlbeteiligung

Direkt nach Erlangen des Wahlrechts bestand eine große Diskrepanz zwischen der Wahlbeteiligung der Männer und jener der Frauen. Dies liegt nahe, da sich bei den Männern durch die langjährige Erfahrung und die Manifestierung der Wahl als festem Wert über Generationen hinweg eine gewisse Tradition des Wählens entwickeln konnte. Die Vermutung liegt nahe, dass Väter ihren Söhnen den Wahlgang als Grundwert vermittelten. Politik war ein Teil der Erziehung, da sie seit jeher Männersache gewesen war. Die Frauen hingegen waren politische Partizipation nicht gewohnt und hatten sich in ihrem Leben noch nie politisch engagiert – genauso wenig wie ihre Mütter und Großmütter. Da sie nie die Möglichkeit hatten, politisch aktiv zu werden, bestand auch nicht die Notwendigkeit, politisch informiert zu sein. Als Frauen 1918 das Wahlrecht erlangten herrschte also ein großer Mangel an Wissen und Informationen, genauso wie an Tradition und Milieuzugehörigkeit – Voraussetzungen, welche für den Gang zur Urne erforderlich sind. Und nur, wenn der Nutzen die Kosten übersteigt, wird ein rationaler Mensch an der Wahl teilnehmen. Berücksichtigt man, dass der sozioökonomische Status der Frau zu jener Zeit weit hinter dem des Mannes lag, die Frauen bis dato nicht das Recht hatten sich politisch zu involvieren, die soziopolitische Intergration somit bislang nicht entstehen konnte und politische Normen und Orientierungen sich bei den Frauen erst bilden mussten, wird schnell klar, dass der Nutzen darin zu Wählen größtenteils in der Befriedigung bestand, seine Meinung auszudrücken, seine Ideologie zu vertreten und Gebrauch von dem neu gewonnen Recht zu machen, die Frauen zu repräsentieren. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass viele der frühen Wählerinnen expressiv voters waren und ihre Genugtuung daraus zogen, sich überhaupt äußern zu dürfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Ein historischer Abriss: Die Wahlbeteiligung der Frauen seit 1918: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung der Frauenwahlbeteiligung von der Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918 bis in die 90er Jahre nach und beleuchtet erste geschlechtsspezifische Unterschiede.

2 Theoretischer Teil: Soziologische Ansätze zur Erklärung der Frauenwahlbeteiligung: Hier werden zentrale soziologische Modelle, wie das Rational-Choice-Modell oder der Ann-Arbor-Ansatz, genutzt, um die Gründe für das unterschiedliche Wahlverhalten und Partizipationsinteresse von Frauen und Männern theoretisch zu fundieren.

3 Praktischer Teil: Endlich Tacheles: Wie oft gehen Frauen wählen und wie hängt das mit dem politischen Interesse zusammen?: Dieser Abschnitt analysiert aktuelle statistische Daten und Umfrageergebnisse, um den Zusammenhang zwischen politischem Interesse, Bildungsstand und dem tatsächlichen Wahlverhalten zu untersuchen.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und kommt zu dem Schluss, dass trotz der rechtlichen Angleichung weiterhin eine Kompetenzverschiebung in der Wahrnehmung der Geschlechterrollen besteht.

5 Grafiken: In diesem Kapitel werden die statistischen Daten aus den vorherigen Analysen anschaulich in Form von Diagrammen dargestellt.

Schlüsselwörter

Frauenwahlrecht, Wahlbeteiligung, politisches Interesse, Partizipation, Rational-Choice-Modell, Ann-Arbor-Ansatz, Geschlechterrollen, Bildung, Wahlverhalten, Bundesrepublik Deutschland, sozioökonomischer Status, Demokratie, politische Bildung, Wählerinnen, Politische Partizipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Hintergründen der Wahlbeteiligung von Frauen in Deutschland, ausgehend von der Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918 bis zur Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der weiblichen Wahlpartizipation, die soziologische Erklärungsmodelle für politisches Verhalten sowie die Analyse von Zusammenhängen zwischen Bildung, politischem Interesse und dem Wahlgang.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, warum trotz rechtlicher Gleichstellung Unterschiede im Wahlverhalten und im politischen Interesse zwischen den Geschlechtern bestehen bleiben und welche soziologischen Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit soziologischen Modellen (z.B. Rational-Choice) sowie auf eine empirische Analyse von Wahlstatistiken und Umfragedaten des Bundesministeriums und anderer Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, in dem soziologische Erklärungsansätze diskutiert werden, und einen praktischen Block, der aktuelle Daten zum Wahlverhalten von Frauen im Vergleich zu Männern und unter Berücksichtigung von Bildungsniveaus auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frauenwahlrecht, Wahlbeteiligung, politisches Interesse, politische Partizipation, Rational-Choice-Modell und geschlechtsspezifisches Wahlverhalten.

Wie unterscheidet sich das Wahlverhalten von Ost- und Westdeutschen Frauen laut der Studie?

Die Studie weist darauf hin, dass es in Ostdeutschland eine minimale Verschiebung gibt, bei der Frauen teilweise häufiger wählen gehen als Männer, während die Differenzen in den alten Bundesländern anders ausgeprägt sind.

Welchen Einfluss hat das Bildungsniveau auf das politische Interesse?

Die Daten legen nahe, dass ein höheres Bildungsniveau mit einem stärkeren politischen Interesse korreliert, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Wahlen teilzunehmen (Gender-Knowledge-Gap-Hypothese).

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Der Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Geschlecht
Subtitle
Veralteter Mythos oder moderne Realität?
College
Free University of Berlin  (Otto-Suhr-Institut)
Grade
1,3
Author
Denise Linke (Author)
Publication Year
2010
Pages
17
Catalog Number
V170844
ISBN (Book)
9783640899166
ISBN (eBook)
9783640899500
Language
German
Tags
Wahlbeteiligung Frauenwahlrecht Politische Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denise Linke (Author), 2010, Der Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Geschlecht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170844
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint