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Informelle Bildungsprozesse durch Online-Communities

Titel: Informelle Bildungsprozesse durch Online-Communities

Seminararbeit , 2009 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Michael Johann (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Präsenz des Internets im Alltag vor allem junger Menschen ist im Zeitalter des Web 2.0 ein unbestrittenes Faktum. Doch nicht nur die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Revolution erfahren, auch in bildungspolitischer Hinsicht konstituieren sich moderne Web-Applikationen, wie beispielsweise Online-Communities, durch ihr hohes Potenzial für informelle Bildung. Partizipation, Vernetzung und Austausch werden dabei gleichsam zu den tragenden Säulen des modernen E-Learning. Eine daraus resultierende Einstellungsänderung der Internetnutzer zeigt sich im besonderen Maße am veränderten Nutzungsverhalten der letzten Jahre.
Wie die nebenstehende Abbildung verdeutlicht, hat die Nutzung von Communities in den letzten drei Jahren deutlich zugenommen. Die ausgeprägte aktive Beteiligung vor allem an privaten Netzwerken fällt hierbei besonders auf. Wissens-Communities wie Wikipedia, deren Existenz auf dem sogenannten „user-generated-content“ basiert, stehen nach wie vor an der Spitze der Applikationsvielfalt, die das Web 2.0 mit sich gebracht hat.
Zumal informelle Bildung neben formalen Abschlüssen und Zertifikaten einen immer größer werdenden Bedeutungszuwachs erfährt, liegt die Fragestellung dieser Arbeit zu Grunde, ob und inwieweit die vielfältigen Funktionen innerhalb dieser Netzwerke und Communities Chancen für informelle Bildungsprozesse bieten. Ausgehend von den allgemeinen Theorie- und Funktionsgrundlagen werden folgende Ausführungen aufzeigen, inwieweit konkrete Bildungsprozesse in Online-Communities stattfinden. Im Fokus dieser Arbeit steht dabei die Frage, welche Potenziale das Lernen in virtuellen Gemeinschaften bietet und wie diese konkret ausgeprägt sein können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Online-Communities

2.1. Begriffsbestimmung

2.2. Theoretische Grundlagen

2.2.1. Strukturmerkmale virtueller Gemeinschaften

2.2.2. Typisierung

2.3. Entwicklungsphasen virtueller Gemeinschaften

3. Informelle Bildungsprozesse durch Online-Communities

3.1. Online-Learning-Communities

3.1.1. Kennzeichen

3.1.2. Ziele

3.1.3. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernnetzwerk

3.2. Potenziale für das informelle Lernen

3.2.1. Kompetenzentwicklung

3.2.2. Kollektive Intelligenz

3.2.3. Kollaboratives Lernen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Online-Communities als Räume für informelle Bildungsprozesse und analysiert, inwieweit diese Netzwerke im Zeitalter des Web 2.0 zur individuellen Kompetenzentwicklung und zum lebenslangen Lernen beitragen können.

  • Strukturmerkmale und Typisierung virtueller Gemeinschaften
  • Bedeutung von Online-Learning-Communities für das informelle Lernen
  • Rolle der kollektiven Intelligenz und des kollaborativen Lernens
  • Voraussetzungen für erfolgreiche Wissensnetzwerke
  • Zusammenhang zwischen moderner Web-Technologie und Bildungsprozessen

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Kompetenzentwicklung

Wie sich gezeigt hat, rücken Netzwerkmodelle das Individuum und dessen Bedürfnisse in das Zentrum der Betrachtung. Die Kompetenzentwicklung findet hierbei aus drei Perspektiven statt. Der kognitiv-wissensorientierte Ansatz betrachtet Kompetenzen als „notwendiges und vorhandenes Wissen“, welches kontextbezogen umgesetzt werden kann. Der funktionale Kompetenzbegriff hingegen ist aufgabenbezogen und impliziert eine qualitativ ansprechende Aufgabenbewältigung. Werden Kompetenzen dagegen situativ umgesetzt und stets an die bestehenden Anforderungen angepasst, handelt es sich um den persönlichen Kompetenzansatz. Paradigmatisch kennzeichnet diese und andere Perspektiven ihre Kontextabhängigkeit, zumal in Communities of Practice neue Problemstellungen stets verschiedenste Lösungskompetenzen erfordern. Bildung findet in diesem Rahmen dann statt, wenn Reflexionen über diese Lösungsprozesse den Erfahrungsaustausch zwischen gleichgesinnten Mitgliedern katalysieren.

„Anwendungsbezogene Kompetenzentwicklung“ kann dabei in vielerlei Hinsicht und durch verschiedene Instrumente der Social Software verwirklicht werden. Als Beispiel lässt sich die Technologie der Wikis heranziehen. Indem mehrere Nutzer gleichzeitig verschiedene Aspekte eines Themas oder eines Problems bearbeiten können, findet durch kommunikatives Handeln zwischen den Mitgliedern auf der Metaebene einerseits der angesprochene Erfahrungsaustausch statt, andererseits setzen sich die Nutzer aktiv mit einem geteilten Wissensbestand auseinander. Dies hat wiederum Einfluss auf das persönliche Wissensmanagement, da Informationen wahrgenommen, gespeichert, wieder abgerufen und in neuen Kontexten angewandt werden können.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Social Software großes Potenzial für informelles Lernen in Form der Kompetenzentwicklung bietet. Sowohl vorhandene kognitiv-wissensorientierte Kompetenzen, als auch funktionale und persönliche Kompetenzen werden situationsbedingt abverlangt und können im kommunikativen Handeln ausgebaut oder gar neu erworben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Web 2.0 und die steigende Bedeutung von Online-Communities für das informelle Lernen im Alltag.

2. Online-Communities: Definition, theoretische Grundlagen und Entwicklungsphasen virtueller Gemeinschaften werden als Basis für das informelle Lernen erläutert.

3. Informelle Bildungsprozesse durch Online-Communities: Analyse der Potenziale und Voraussetzungen von Lernnetzwerken, wobei Themen wie Kompetenzentwicklung, kollektive Intelligenz und kollaboratives Lernen im Zentrum stehen.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Online-Communities als sinnvolle Ergänzung zu formalen Bildungsprozessen, trotz der Notwendigkeit weiterer empirischer Forschung.

Schlüsselwörter

Online-Communities, Informelles Lernen, Web 2.0, Virtuelle Gemeinschaften, Kompetenzentwicklung, Kollektive Intelligenz, Kollaboratives Lernen, Wissensmanagement, Social Software, Lernnetzwerke, Lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Communities of Practice, Bildungsprozesse, Netzwerkanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle von Online-Communities als moderne Lernumgebungen und untersucht, wie informelle Bildungsprozesse durch deren Nutzung gefördert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Struktur und Typologie virtueller Gemeinschaften sowie die Möglichkeiten des Wissensaustauschs und der Zusammenarbeit innerhalb dieser Netzwerke.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit die vielfältigen Funktionen von Online-Communities Chancen für informelle Bildungsprozesse bieten und welche Potenziale das Lernen in diesen Gemeinschaften besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und bezieht empirische Erkenntnisse aus Projekten zum arbeitsplatznahen informellen Lernen ein.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Kennzeichen und Ziele von Online-Learning-Communities sowie die Potenziale für Kompetenzentwicklung, kollektive Intelligenz und kollaboratives Lernen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Online-Communities, informelles Lernen, Kompetenzentwicklung, soziale Software, kollektive Intelligenz und Wissensmanagement.

Warum sind Communities of Practice besonders relevant?

Sie bieten durch die gemeinsame Problemstellung einen besonderen Ansatzpunkt für das informelle Lernen, da sie Austausch über organisatorische und geografische Grenzen hinweg ermöglichen.

Wie unterscheidet sich die kollektive Intelligenz von individuellem Wissen?

Sie entsteht durch die Kumulation von Wissenselementen innerhalb einer Gemeinschaft, auf die Mitglieder zugreifen können, ohne das gesamte Wissen individuell besitzen zu müssen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Informelle Bildungsprozesse durch Online-Communities
Hochschule
Universität Passau
Veranstaltung
Bildungsprozesse und Medien
Note
1,3
Autor
Michael Johann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V170794
ISBN (eBook)
9783640898329
ISBN (Buch)
9783640898374
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Online-Communities Bildungsprozesse Informelles Lernen Communities Kollaboratives Lernen Kollektive Intelligenz Internet Medien Kooperatives Lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Johann (Autor:in), 2009, Informelle Bildungsprozesse durch Online-Communities, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170794
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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