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Die Last der Vergangenheit. Die Auswirkungen unverarbeiteter elterlicher Traumata auf die kindliche Entwicklung

Title: Die Last der Vergangenheit. Die Auswirkungen unverarbeiteter elterlicher Traumata auf die kindliche Entwicklung

Term Paper , 2024 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work - Child and Youth Welfare

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Summary Excerpt Details

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind unverarbeitete elterliche Traumata. Die Traumata können in der Gegenwart unbewusst weiterwirken und so an die Nachfolgegeneration weitergegeben werden – dann ist von einer transgenerationellen Weitergabe von traumatischen Erfahrungen die Rede. Die Transmission kann dabei direkt oder indirekt erfolgen und wird durch verschiedene Erklärungsmodelle nachvollziehbar und kann so Ansatzpunkte für Interventionen bieten. Wenn Traumata der Eltern ungenügend verarbeitet wurden, können sie sich massiv auf die Interaktion zwischen Eltern und Kind und dadurch auf die Bindung und die kindliche Entwicklung auswirken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Methodik
  • 3 Trauma
    • 3.1 Definition
    • 3.2 Traumafolgestörungen
  • 4 Transgenerationale Traumaweitergabe
    • 4.1 Definition
    • 4.2 Formen der Trauma-Weitergabe
      • 4.2.1 Primäre und sekundäre Traumatisierung
      • 4.2.2 Transmissionsmechanismen
  • 5 Auswirkungen eines elterlichen Traumas auf das Kind
    • 5.1 Auswirkungen auf Eltern-Kind-Interaktion und Bindungsentwicklung
    • 5.2 Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung
      • 5.2.1 Psychische Entwicklung
      • 5.2.2 Physische Auswirkungen
  • 6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die transgenerationale Weitergabe von unverarbeiteten elterlichen Traumata und deren spezifische Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Traumata von einer Generation an die nächste übertragen werden und welche Konsequenzen dies für die psychische und physische Verfassung sowie die Bindungsfähigkeit der Kinder hat, um daraus Implikationen für die klinische Sozialarbeit abzuleiten.

  • Theoretische Fundierung von Traumabegriffen und Traumafolgestörungen.
  • Analyse der Mechanismen der transgenerationalen Traumaweitergabe.
  • Untersuchung der Folgen für Eltern-Kind-Interaktion und Bindungssicherheit.
  • Darstellung der psychischen und physischen Entwicklungsbeeinträchtigungen bei Kindern.
  • Ableitung von präventiven Handlungsansätzen für die Soziale Arbeit.

Auszug aus der Studienarbeit

4.2.1 Primäre und sekundäre Traumatisierung

Es kann zwischen zwei verschiedenen Wegen der Trauma-Weitergabe differenziert werden: der primären (bzw. direkten) und der sekundären (bzw. indirekten). Die primäre Traumatisierung beschreibt den Vorgang, dass Eltern ihre Traumata auf direkten Weg an die Nachfolgegeneration übertragen. Das bedeutet, dass das Kind das Trauma unmittelbar selbst erlebt. Dies geschieht in Form einer Wiederholung der eigenen erlebten Erfahrungen der Eltern. Misshandlungen und Gewalterfahrungen können über Generationen hinweg bestehen bleiben und sich wiederholen. Insbesondere dann, wenn die Betroffenen keine positiven Erziehungsmöglichkeiten und keine korrigierenden Erfahrungen sammeln konnten. So konnte eine Studie von Pears und Capaldi belegen, dass missbrauchte Eltern (besonders jene, die wiederholt Opfer von verschiedenen Übergriffen und Formen des Missbrauchs waren) eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, sich den eigenen Kindern gegenüber missbräuchlich zu verhalten (vgl. Pears und Capaldi 2001, S. 1439). Ferner setzt ein als Kind sexuell missbrauchtes Elternteil ihr eigenes Kind ebenfalls Übergriffssituationen aus oder steht Vorfällen von sexueller Gewalt scheinbar gleichgültig gegenüber (vgl. Sänger und Udolf 2020, S. 138).

Von sekundärer Traumatisierung spricht man, wenn Kinder Symptome und traumaspezifische Verhaltensweisen aufweisen, die denen einer Traumafolgestörung ähneln, ohne selbst ein auslösendes Ereignis erlebt zu haben. Die engen familiären Beziehungen und das Zusammenleben mit traumatisierten Eltern oder anderen Familienangehörigen reichen aus, um das Kind zu traumatisieren (vgl. Sänger und Udolf 2020, S. 139). Weiterführend schließt diese Art der Traumatisierung auch den Effekt auf die Partnerwahl mit ein (vgl. Kellermann 2011, S. 140). So kann die Wahl eine*r Partner*in dazu führen, dass traumatische Erfahrungen wiederholt werden. Oft geschieht dies unbewusst, indem jemand sich für eine*n Partner*in entscheidet, die*der eine Neigung zum Missbrauch von Kindern hat (vgl. Barwinski 2020, S. 114).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der transgenerationalen Traumatisierung und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung.

2 Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Vorgehen der systematischen Literaturrecherche in verschiedenen wissenschaftlichen Datenbanken unter Berücksichtigung von Ein- und Ausschlusskriterien.

3 Trauma: Hier werden Definitionen des Traumabegriffs sowie verschiedene Traumafolgestörungen, insbesondere die PTBS und komplexe PTBS, theoretisch fundiert.

4 Transgenerationale Traumaweitergabe: Das Kapitel widmet sich der Definition der Transmission und differenziert zwischen primärer/sekundärer Traumatisierung sowie verschiedenen Transmissionsmechanismen.

5 Auswirkungen eines elterlichen Traumas auf das Kind: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die negativen Einflüsse auf Eltern-Kind-Interaktionen, Bindungsmuster sowie die psychische und physische Entwicklung der Kinder.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Dringlichkeit frühzeitiger präventiver Interventionen im Kontext der klinischen Sozialarbeit.

Schlüsselwörter

Transgenerationale Traumatisierung, Traumaweitergabe, Bindungstheorie, Eltern-Kind-Interaktion, Klinische Sozialarbeit, Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, sekundäre Traumatisierung, kindliche Entwicklung, Psychotraumatologie, Transmission, Prävention, Familiensystem, Affektregulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der transgenerationalen Weitergabe von unverarbeiteten traumatischen Erfahrungen der Eltern und den daraus resultierenden Belastungen für die kindliche Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Traumadefinitionen, Mechanismen der Traumaübertragung (biologisch, psychoanalytisch, sozialisatorisch), Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Bindung sowie Präventionsmöglichkeiten in der klinischen Sozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie Traumata von einer Generation auf die nächste übertragen werden und welchen spezifischen Einfluss diese Transmission auf die kindliche Entwicklung hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in relevanten wissenschaftlichen Datenbanken (u.a. Google Scholar, PubMed) durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Traumata und deren Folgeerscheinungen, die Erläuterung von Transmissionsmechanismen sowie die Darstellung der negativen Auswirkungen auf das Eltern-Kind-Bindungsverhalten und die kindliche Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Transgenerationale Traumatisierung, Traumaweitergabe, Bindungstheorie, Eltern-Kind-Interaktion, Klinische Sozialarbeit und Psychotraumatologie sind die prägenden Begriffe.

Was versteht man unter „Geistern im Kinderzimmer“ im Kontext dieser Arbeit?

Es ist ein von Selma Fraiberg entwickeltes Konzept, das beschreibt, wie unverarbeitete traumatische Kindheitserfahrungen der Eltern das Bonding sowie die Erziehung und Versorgung der eigenen Kinder unbewusst negativ beeinflussen.

Welche Rolle spielt die „Parentifizierung“ bei Kindern traumatisierter Eltern?

Parentifizierung beschreibt eine Rollenumkehr, bei der das Kind die Verantwortung für die emotionale Stabilität seiner Eltern übernimmt, wodurch seine eigene kindliche Entwicklung und Bedürfniswahrnehmung stark gefährdet werden.

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Details

Title
Die Last der Vergangenheit. Die Auswirkungen unverarbeiteter elterlicher Traumata auf die kindliche Entwicklung
College
University of Applied Sciences Landshut  (Soziale Arbeit)
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2024
Pages
25
Catalog Number
V1707523
ISBN (eBook)
9783389183588
ISBN (Book)
9783389183595
Language
German
Tags
Trauma Traumata kindliche Entwicklung transgenerationale Traumata transgenerationelle Traumata Transmission Weitergabe von Traumata Auswirkungen Bindung Interaktion Mutter-Kind-Bindung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2024, Die Last der Vergangenheit. Die Auswirkungen unverarbeiteter elterlicher Traumata auf die kindliche Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1707523
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