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Zur Fusion der Stilbereiche von Blues und Gospel in der schwarzen Popularmusik der 50er und 60er Jahre

Titel: Zur Fusion der Stilbereiche von Blues und Gospel in der schwarzen Popularmusik der 50er und 60er Jahre

Examensarbeit , 2010 , 73 Seiten , Note: 1

Autor:in: Katharina Grossardt (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die afroamerikanische Popularmusik der 50er und 60er Jahre zu verschaffen. Im Mittelpunkt steht die Betrachtung traditioneller Musikformen und die aus den Traditionen entstandenen neuen Stilistiken. Deshalb werden zunächst tradierte Musikstile vorgestellt, um anschließend nachverfolgen zu können, welche einzelnen musikalischen und inhaltlichen Bestandteile sich in der Fusion von Blues und Gospel (und anderen) aufzeigen lassen. Darüber hinaus soll auf gesellschaftliche Umstände hingewiesen werden, die eventuell das Entstehen bestimmter Musikformen begünstigte. Dabei bilden die Thesen von Haralambos (1974: 7), die besagen, dass Veränderungen innerhalb der schwarzen Popularmusik, wie der Rückgang der Popularität des Blues und die Zunahme der Popularität des Soul in Zusammenhang stehen mit gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen, die Grundlage der Arbeit. Niederwieser (2009: 18) versteht Musik als Extension, Reflexion und Kritik bestimmter politischer Kulturen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Afroamerikanische Musikstile, die der Entstehung des Soul zugrundeliegen

1.1 Blues

1.1.1 Bluesformen

1.1.2 Tonalität

1.1.3 Poesie des Blues

1.2 Gospel

1.2.1 Religiöser Gehalt und textlicher Inhalt

1.2.2 Aufführungspraktiken

1.2.3 Weitere Stilmittel und Form

1.3 Rhythm and Blues

1.3.1 Instrumente und Musikstilistik

1.3.2 Textlicher Inhalt

1.3.3 Die Bedeutung der Plattenfirmen und Radiostationen

2 Soul

2.1 Stilcharakteristika

2.1.1 Form

2.1.2 Textlicher Inhalt

2.1.3 Musikalische Herkunft des Soul vom Gospel

2.2 Soziokulturelle Bedeutung

2.2.1 Die Rolle der wichtigsten Protagonisten und ihrer Songs

2.2.2 Funktion

2.3 Stilanalyse

2.3.1 Aretha Franklin

2.3.2 James Brown

3 Résumée und Ergebnis der Analysen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die musikalische und gesellschaftliche Fusion der Stile Blues und Gospel zur Entstehung des Soul in den 1950er und 1960er Jahren. Dabei wird analysiert, wie afroamerikanische Identität, politische Bewegungen und die Lebensrealitäten der schwarzen Bevölkerung die Entwicklung dieser populären Musikformen beeinflussten und durch diese künstlerisch reflektiert wurden.

  • Historische und soziokulturelle Grundlagen der afroamerikanischen Musik
  • Die musikalische Entwicklung und Stilistik von Blues, Gospel und Rhythm and Blues
  • Einfluss der Bürgerrechtsbewegung auf die Thematik und Verbreitung des Soul
  • Stilanalysen von Schlüsselfiguren wie Aretha Franklin und James Brown

Auszug aus dem Buch

1.1 Blues

Blues ist die fundamentale schwarze weltliche Volksmusik des 20. Jahrhunderts (HOFFMANN 1994: 1600). Seine „dokumentierte Geschichte setzt um 1890 ein“ (DAUER 1983: 8). Der Begriff stammt allerdings „nicht von Afroamerikanern, sondern von Euroamerikanern“ (JAHN 1964: 6). „Harrison Barnes, ein schwarzer Pianist, der 1907 von einer Plantage nach New Orleans kam“ (ebd.), erläuterte, dass die Afroamerikaner von ‚Ditties‘ gesprochen hatten. Wo und durch wen die Benennung des Blues geschah, ist nicht mehr festzustellen (DAUER 1983: 8).

Die ‚Blue Devils‘ bedeuten seit dem 16. Jahrhundert in England einen Zustand von Melancholie oder Depression. Es existierte damals kein musikalischer Bezug (ebd.) zu dieser Definition. Nach europäischer Sicht, die nach und nach von den Afroamerikanern übernommen wurde, singt oder spielt man diese Bluesmusik um den ‚Blues‘ zu überwinden. Bluessänger und -musiker behaupten nach OLIVER (1986: 37), man könne die Musik nur spielen, solange jemand ein ‚Blues Feeling‘ hat bzw. sich ‚blue‘ fühlt.

JAHN (1964: 15) schildert die den Afrikanern eigene Sicht. So geht es ihnen um volle Lebenskraft, die sie kultisch gemeinsam mit anderen innerhalb einer gemeinschaftlichen Ekstase wiedergewinnen können. Für den Fall, dass sie dies individuell erreichen müssen oder möchten, bedienen sie sich der Spott- und Anprangerungslieder. Auf diese Formen lässt sich die Entstehung des Blues in Nordamerika unter anderem zurückführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Afroamerikanische Musikstile, die der Entstehung des Soul zugrundeliegen: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die historische und musikalische Entwicklung des Blues, Gospel und Rhythm and Blues unter Berücksichtigung sozialer Umstände.

2 Soul: Hier werden die spezifischen Stilcharakteristika des Soul analysiert und seine soziokulturelle Bedeutung im Kontext der Bürgerrechtsbewegung beleuchtet.

3 Résumée und Ergebnis der Analysen: Zusammenfassung der stilistischen Merkmale und der gesellschaftlichen Funktionen des Soul sowie ein Ausblick auf die Bedeutung für den Musikunterricht.

Schlüsselwörter

Soul, Blues, Gospel, Rhythm and Blues, Afroamerikanische Musikgeschichte, Bürgerrechtsbewegung, Stilanalyse, Aretha Franklin, James Brown, Ray Charles, Musiksoziologie, Call and Response, Black Power, Rassentrennung, Musikpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entstehung des Soul als musikalische Fusion aus den Stilen Blues und Gospel vor dem historischen Hintergrund der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den 1950er und 60er Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die musikalische Stilistik von Blues, Gospel und Rhythm and Blues, die soziokulturellen Hintergründe der afroamerikanischen Bevölkerung sowie die Bedeutung der Musik als Ausdruck von Identität und Widerstand.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die musikalischen Einflüsse und die soziokulturellen Faktoren zu identifizieren, die zur Entwicklung des Soul geführt haben, und die Rolle der Musik innerhalb der Bürgerrechtsbewegung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine musikwissenschaftliche Stil- und Textanalyse ausgewählter Songs in Verbindung mit einer historischen und soziokulturellen Betrachtung der Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt zunächst die Basisstile Blues, Gospel und R&B, analysiert dann die Charakteristika des Soul und untersucht im Praxisteil spezifische Werke von Künstlern wie Aretha Franklin und James Brown.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soul, Blues, Gospel, Bürgerrechtsbewegung, afroamerikanische Identität, Musiksoziologie und die Stilanalysen zentraler Protagonisten der Ära.

Inwiefern beeinflusste die Bürgerrechtsbewegung die Entstehung des Soul?

Der Soul diente als Spiegel der Bestrebungen nach Emanzipation und sozialer Gerechtigkeit. Er gab den Kämpfen der schwarzen Bevölkerung eine Stimme und förderte durch seine Botschaften Solidarität und Selbstbewusstsein.

Welche Rolle spielt die Stilanalyse in dieser Untersuchung?

Die Stilanalysen (u.a. von "I Never Loved A Man" oder "I Got You") dienen dazu, die theoretischen Aussagen über die Fusion von Blues- und Gospelselementen anhand konkreter musikalischer Parameter wie Form, Rhythmik und Harmonik zu belegen.

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Fusion der Stilbereiche von Blues und Gospel in der schwarzen Popularmusik der 50er und 60er Jahre
Hochschule
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Note
1
Autor
Katharina Grossardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
73
Katalognummer
V170729
ISBN (eBook)
9783656237693
ISBN (Buch)
9783656239147
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fusion stilbereiche blues gospel popularmusik jahre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Grossardt (Autor:in), 2010, Zur Fusion der Stilbereiche von Blues und Gospel in der schwarzen Popularmusik der 50er und 60er Jahre, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170729
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  73  Seiten
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