Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Psychology - Industrial and organizational psychology

Zur Rolle von Corporate Volunteering für organisationale Identifikationsprozesse

Title: Zur Rolle von Corporate Volunteering für organisationale Identifikationsprozesse

Term Paper , 2026 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Industrial and organizational psychology

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit untersucht die Rolle von Corporate Volunteering als Instrument werteorientierter Unternehmensführung und analysiert dessen Bedeutung für organisationale Identifikationsprozesse von Mitarbeitenden. Ausgangspunkt ist die Frage, inwiefern freiwilliges gesellschaftliches Engagement von Unternehmen dazu beitragen kann, dass Mitarbeitende ihre Organisation stärker als Teil ihres eigenen Selbstkonzepts wahrnehmen. Auf Basis wirtschaftspsychologischer und sozialidentitätstheoretischer Ansätze wird zunächst das Konzept des Corporate Volunteerings in den Kontext von Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship eingeordnet. Anschließend wird organisationale Identifikation als zentraler psychologischer Mechanismus der Mitarbeiterbindung theoretisch fundiert dargestellt. Darauf aufbauend werden empirische Studien systematisch ausgewertet, um die identifikationsfördernden Wirkmechanismen von Corporate Volunteering zu analysieren. Die Arbeit zeigt, dass insbesondere wahrgenommene Authentizität, Wertkongruenz und Sinnstiftung zentrale Faktoren für positive Identifikationseffekte darstellen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Wirkung solcher Programme stark von organisationalen Rahmenbedingungen und subjektiven Deutungsprozessen der Mitarbeitenden abhängt. Insgesamt verdeutlicht die Analyse, dass Corporate Volunteering nicht nur reputationsbezogene Effekte entfalten kann, sondern auch als psychologisch relevanter Kontext für Mitarbeiterbindung und Engagement wirkt. Die Ergebnisse liefern damit sowohl theoretische Einordnung als auch praxisrelevante Implikationen für die Gestaltung wirkungsvoller Corporate-Volunteering-Programme.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
    • 1.1 Hinführung zum Thema
    • 1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
  • 2 Begriffliche und konzeptionelle Einordnung von Corporate Volunteering
  • 3 Organisationale Identifikation als wirtschaftspsychologisches Konstrukt
    • 3.1 Definition und Wertebezug organisationaler Identifikation
    • 3.2 Auswirkungen organisationaler Identifikation auf Mitarbeitende und Unternehmen
  • 4 Wie Corporate Volunteering organisationale Identifikation fördert
    • 4.1 Theoretische Perspektive
    • 4.2 Empirische Befunde
    • 4.3 Differenzierende Faktoren
  • 5 Fazit und Ausblick
  • 6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht aus wirtschaftspsychologischer Perspektive, inwiefern Corporate Volunteering (CV) zur organisationalen Identifikation (OI) von Mitarbeitenden beitragen kann und wie dieser Zusammenhang in der wissenschaftlichen Literatur theoretisch erklärt wird. Ziel ist es, eine konzeptionelle Forschungslücke zu schließen, indem theoretische Mechanismen und empirische Befunde systematisch zusammengeführt werden.

  • Rolle von Corporate Volunteering in Unternehmen
  • Organisationale Identifikation als psychologisches Konstrukt
  • Zusammenhang zwischen CV und Mitarbeiterbindung
  • Werteorientierte Unternehmensführung und gesellschaftliche Verantwortung
  • Psychologische Wirkmechanismen von CV auf Identifikation
  • Differenzierende Faktoren für die Wirksamkeit von CV

Auszug aus dem Buch

Zur Rolle von Corporate Volunteering für organisationale Identifikationsprozesse

Unternehmen stehen zunehmend unter dem Druck, ihr Handeln nicht ausschließlich an ökonomischen Zielgrößen auszurichten, sondern gesellschaftliche Verantwortung, moralische Legitimität und normative Orientierung systematisch zu berücksichtigen. In diesem Kontext gewinnt eine werteorientierte Unternehmensführung an Bedeutung, die organisationale Entscheidungen nicht allein als Instrumente der Gewinnmaximierung versteht, sondern als Ausdruck eines normativ eingebetteten Selbstverständnisses von Organisationen (Michaelson, Pratt, Grant & Dunn, 2014, S.77ff.). Organisationen fungieren dabei nicht nur als ökonomische Einheiten, sondern als soziale Akteure, deren Werte, Praktiken und Zielsetzungen u.a. für Mitarbeitende identitäts- und sinnstiftend wirken können (Rosso et al., 2010, S.95ff.).

Corporate Social Responsibility (CSR) bildet in diesem Zusammenhang einen zentralen Bezugsrahmen und beschreibt unternehmerische Aktivitäten, die über gesetzliche Anforderungen hinaus auf soziale und gesellschaftliche Anliegen ausgerichtet sind (Zuo, Huang & Minami, 2025, S.8126f.). Innerhalb dieses Rahmens stellt Corporate Citizenship eine spezifische Ausprägung dar, die gesellschaftliches Engagement außerhalb des Kerngeschäfts umfasst (Dreesbach-Bundy & Scheck, 2017, S.240-243). Eine untergeordnete Form dieses Engagements ist Corporate Volunteering (CV), bei dem Mitarbeitende aktiv in gemeinnützige Tätigkeiten eingebunden werden. Anders als rein symbolische oder finanzielle CSR-Maßnahmen eröffnet CV die Möglichkeit, organisationale Werte durch eigenes Handeln konkret zu erleben (Kim, Lee, Lee & Kim, 2010, S.561-564). Aus wirtschaftspsychologischer Perspektive ist CV insbesondere deshalb relevant, weil es nicht nur externe Reputationswirkungen entfalten kann, sondern auf Mitarbeitendenebene psychologische Prozesse der Wahrnehmung, Bewertung, Bindung sowie Selbstverortung gegenüber der eigenen Organisation beeinflussen kann (Dreesbach-Bundy & Scheck, 2017, S.252f.). So verweist der aktuelle Forschungsstand bspw. darauf, dass CV mit arbeitsbezogenen Einstellungen, organisationalem Commitment und organisationsunterstützendem Verhalten in Verbindung stehen kann (Jones, 2010, S.859ff.; Rodell et al., 2015, S.20f.). Ein relevanter Mechanismus, der in diesem Zusammenhang diskutiert wird, ist die organisationale Identifikation (OI). Diese beschreibt den Grad, zu dem Individuen ihre Organisation als Teil ihres Selbstkonzepts begreifen und eine wahrgenommene „Oneness“ (Einheit / Verschmelzung) mit ihr entwickeln (Ashforth & Mael, 1989, S.21; Mael & Ashforth, 1992, S.105). Ol kann in diesem Kontext u.a. dann entstehen, wenn Organisationen als moralisch attraktiv und wertekonsistent wahrgenommen werden (Ashforth & Mael, 1989, S.24f.; Kim et al., 2010, S.560f.).

Corporate Volunteering ist begrifflich und konzeptionell im weiteren Rahmen unternehmerischer Verantwortung zu verorten. Werteorientierte Unternehmensführung erweitert klassische, primär ökonomisch ausgerichtete Steuerungslogiken um normative und gesellschaftliche Dimensionen und rückt Fragen nach Legitimität, Verantwortung und moralischer Orientierung organisationalen Handelns in den Mittelpunkt (Michaelson et al., 2014, S.77ff.). Dieser Perspektivwechsel wird in der einschlägigen Literatur insbesondere über die Abkehr von einer rein shareholderorientierten Betrachtung hin zu einer stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Stakeholder begründet sowie über die strategische Bedeutung von Werten für die langfristige Entwicklung und Legitimation von Organisationen hervorgehoben (Guretzky, 2006, S.2f.; Michaelson et al., 2014, S.77ff.; Rosso et al., 2010, S. 95ff.). Werte wirken in diesem Zusammenhang als Orientierungsrahmen, der sowohl interne Handlungsentscheidungen strukturiert als auch die Wahrnehmung organisationaler Attraktivität und Legitimität durch Anspruchsgruppen beeinflusst (Michaelson et al., 2014, S.78-81).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit werteorientierter Unternehmensführung ein, ordnet Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Volunteering (CV) ein und leitet die zentrale Forschungsfrage zur Rolle von CV für die organisationale Identifikation (OI) von Mitarbeitenden ab.

Kapitel 2 Begriffliche und konzeptionelle Einordnung von Corporate Volunteering: Hier wird Corporate Volunteering detailliert definiert und konzeptionell im breiteren Rahmen unternehmerischer Verantwortung, insbesondere im Kontext von CSR und Corporate Citizenship, verortet und von anderen Engagementformen abgegrenzt.

Kapitel 3 Organisationale Identifikation als wirtschaftspsychologisches Konstrukt: Das Kapitel erläutert das Konstrukt der organisationalen Identifikation basierend auf der Social Identity Theory, seine Definition als kognitive Selbstkategorisierung, den Wertebezug sowie seine vielfältigen Auswirkungen auf Mitarbeitende und Unternehmen.

Kapitel 4 Wie Corporate Volunteering organisationale Identifikation fördert: In diesem Hauptteil werden die theoretischen Mechanismen (moralische Attraktivität, Wertkongruenz, Sinnstiftung) und empirischen Befunde analysiert, die die identifikationsfördernde Wirkung von CV belegen, und zudem differenzierende Faktoren für dessen Wirksamkeit beleuchtet.

Kapitel 5 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfrage hinsichtlich des Potenzials von CV für organisationale Identifikation und leitet Implikationen sowie Forschungsdesiderate für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen ab.

Schlüsselwörter

Corporate Volunteering, organisationale Identifikation, Wirtschaftspsychologie, Corporate Social Responsibility, Mitarbeiterengagement, werteorientierte Unternehmensführung, Selbstkategorisierung, Bindungsprozesse, Authentizität, Wertkongruenz, Sinnstiftung, psychologische Mechanismen, organisationales Commitment, soziale Identitätstheorie, Unternehmensethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Corporate Volunteering (CV) aus wirtschaftspsychologischer Sicht zur Stärkung der organisationalen Identifikation (OI) von Mitarbeitenden beitragen kann und welche theoretischen Erklärungsansätze und empirischen Befunde diesen Zusammenhang stützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind werteorientierte Unternehmensführung, Corporate Social Responsibility (CSR), Corporate Volunteering (CV) und organisationale Identifikation (OI) sowie deren psychologische Wirkmechanismen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: „Inwiefern kann CV aus wirtschaftspsychologischer Perspektive zur Ol von Mitarbeitenden beitragen und wie wird dieser Zusammenhang in der Literatur (theoretisch) erklärt?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und theoretischen Fundierung, um bestehende Theorien und empirische Befunde zu Corporate Volunteering und organisationaler Identifikation systematisch zusammenzuführen und zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die begriffliche Einordnung von Corporate Volunteering, die Definition und Auswirkungen organisationaler Identifikation sowie die theoretischen Perspektiven, empirischen Befunde und differenzierenden Faktoren, die erklären, wie Corporate Volunteering die organisationale Identifikation fördert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Corporate Volunteering, organisationale Identifikation, Wirtschaftspsychologie, Corporate Social Responsibility, Mitarbeiterengagement und werteorientierte Unternehmensführung.

Wie unterscheidet sich Corporate Volunteering von anderen CSR-Maßnahmen?

Corporate Volunteering zeichnet sich dadurch aus, dass Mitarbeitende aktiv in gemeinnützige Tätigkeiten eingebunden werden, im Gegensatz zu rein finanziellen Spenden oder Sponsoring. Es ist eine spezifische Form von Corporate Citizenship, die über das Kerngeschäft hinausgeht und institutionell vom Unternehmen gerahmt wird.

Unter welchen Bedingungen kann Corporate Volunteering seine identifikationsfördernde Wirkung verlieren oder sogar negativ wirken?

Die identifikationsfördernde Wirkung von Corporate Volunteering kann abgeschwächt oder sogar unterminiert werden, wenn das Engagement als instrumentalisiert, nicht authentisch, erzwungen oder inkonsistent mit den Unternehmenswerten wahrgenommen wird. Auch eine fehlende Passung zu individuellen Werten kann Distanz schaffen.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Zur Rolle von Corporate Volunteering für organisationale Identifikationsprozesse
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Course
Werteorientierte Unternehmensführung
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2026
Pages
22
Catalog Number
V1706608
ISBN (eBook)
9783389183304
ISBN (Book)
9783389183311
Language
German
Tags
Corporate Volunteering Organisationale Identifikation Corporate Social Responsibility (CSR) Werteorientierte Unternehmensführung Mitarbeiterbindung Wirtschaftspsychologie Organizational Identification Mitarbeiterloyalität Corporate Citizenship Mitarbeiterengagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2026, Zur Rolle von Corporate Volunteering für organisationale Identifikationsprozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1706608
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  22  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint