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Zur Shop-Startseite › Sport - Sportpsychologie

Burnout im Wettkampfsport

Eine Analyse der aktuellen Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Self-Determination Theory

Titel: Burnout im Wettkampfsport

Diplomarbeit , 2010 , 147 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: David Fußinger (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Spätestens seit dem Freitod Robert Enkes, beschäftigt die Sportwelt das Thema Burnout und Depressionen im Leistungssport mehr denn je. Dieser tragische Vorfall war ausschlaggebend für die Motivation das Phänomen Burnout im Bereich des Spitzensports zu untersuchen, um einen besseren Einblick in das Burnout-Syndrom und die Tragweite der Problematik im Wettkampfsport zu bekommen. Ziel dieser Arbeit ist die genaue Untersuchung dieses Forschungsgegenstandes im Wettkampfsport und eine umfassende qualitative Analyse aktueller Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Self-Determination Theory(SDT).
Vorab werden folgende Fragen an die Literaturanalyse gestellt:
1) Gibt es eine einheitliche Definition über das „Athlete-Burnout“ - Syndrom?
2) Welche theoretischen anerkannten Hintergrundmodelle bezüglich der Ätiologie des
Syndroms gibt es, und welche Rolle spielt die Self-Determination Theory?
3) Gibt es anerkannte Messverfahren, um Burnout zu quantifizieren und zu diagnostizieren?
4) Welche Auswirkungen haben die Ergebnisse der Burnoutforschungen vor dem Hintergrund der Self-Determination Theory auf Interventionsstrategien?
Um diese Fragen zu beantworten und den Forschungsgegenstand genauer darzulegen, wurde eine umfassende Literaturanalyse durchgeführt, die auf der Grundlage modernster sportwissenschaftlicher und -psychologischer Literatur fußt. In den Onlinekatalogen der
wichtigsten Datenbanken wurden die Artikel aus den Fachzeitschriften heruntergeladen, ausgedruckt und tabellarisch zusammengefasst. Die Tabellen wurden sorgfältig nach diversen einheitlichen Kriterien unterteilt, die von Bedeutung für die nachfolgende Datenanalyse waren. Aufgrund des weit verbreiteten und oftmals umgangssprachlichen
Gebrauchs des Begriffes Burnout (Cresswell & Eklund, 2002), der uneinheitlichen Charakterisierung in der publizierten Literatur, die häufig für Verwirrung und Verwechslung mit anderen Symptomen und Erkrankungen sorgen (Cresswell & Eklund, 2006), ist es das Ziel dieser Literaturanalyse, das „Athlete-Burnout“ - Syndrom zu konkretisieren, um es besser einordnen und verstehen zu können. Die vorliegende Arbeit erhebt den Anspruch, das Burnoutkonzept im Wettkampfsport unter besonderer Berücksichtigung der Self-Determination Theory in der aktuellen Literatur zu analysieren. Der Forschungsgegenstand wird dabei unter verschiedenen Kriterien genauer betrachtet und die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit sollen auf wesentliche Aussagen reduziert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Burnout-Syndrom

2.1 Allgemeine Definitionen

2.2 Richtungsweisende Erklärungsansätze

2.2.1 Burnout nach Freudenberger

2.2.2 Burnout nach Maslach

3 Das „Athlete-Burnout“ - Syndrom

3.1 Definitionen des „Athlete-Burnout“ - Syndroms

3.2 Verschiedene Konzepte und Entstehungsmodelle

3.3 Quantifizierung und Messverfahren

4 Self-Determination Theory

4.1 Organismic Integration Theory

4.2 Basic Needs Theory

5 Methodisches Vorgehen der Literaturanalyse

5.1 Quellen/Literaturrecherche

5.2 Weitere Vorgehensweise

5.3 Datenanalyse

6 Allgemeine Ergebnisse der Literaturanalyse

6.1 Definition „Athlete-Burnout“

6.1.1 „Athlete-Burnout“ - Definition nach Raedeke und Smith

6.1.2 Weitere psychosoziale Burnoutdefinitionen

6.1.3 Alternative „Athlete-Burnout“ - Definitionen

6.2 Theoretische Hintergrundmodelle

6.2.1 Self-Determination Theory

6.2.2 Die „commitment“ Theorie

6.2.3 Kognitiv-affektives Modell

6.2.4 Soziologisches Modell nach Coakley (1992)

6.2.5 Training Stress Syndrome

6.2.6 Stressbasiertes Modell nach Gould et al. (1996)

6.3 Probanden

6.4 Messverfahren

6.5 Studiendesign und Überprüfung der Hypothesen

6.5.1 Übersichtsarbeit

6.5.2 Querschnittanalyse

6.5.3 Längsschnittanalyse und Prospektivstudie

6.5.4 Qualitative Analyse

6.5.5 Qualitative Längsschnittanalyse

6.5.6 Fallstudie

6.6 Ergebnisse

6.6.1 Prävalenz des „Athlete-Burnout“ - Syndroms

6.6.2 Die Bedeutung der SDT im Zusammenhang mit dem „Athlete-Burnout“ - Syndrom

7 Einschränkungen der Studien und zukünftige Fragestellungen

8 Praxistransfer und Präventionsstrategien

9 Zusammenfassung der Arbeit

10 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Ziel der Diplomarbeit ist die genaue Untersuchung des Burnout-Syndroms im Wettkampfsport durch eine umfassende qualitative Analyse aktueller Literatur. Dabei steht die Rolle der Self-Determination Theory (SDT) bei der Entstehung und Prävention von Burnout im Zentrum der Forschungsfrage, um ein besseres Verständnis für die psychologischen Mechanismen und Interventionsmöglichkeiten zu entwickeln.

  • Analyse der Definition und Symptomatik des „Athlete-Burnout“-Syndroms
  • Untersuchung theoretischer Hintergrundmodelle der Burnout-Ätiologie im Sport
  • Evaluierung der Bedeutung der Self-Determination Theory (SDT) für das Athletenwohlbefinden
  • Diskussion anerkannter Messverfahren zur Quantifizierung von Burnout
  • Ableitung von Präventionsstrategien und Handlungsempfehlungen für die Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Allgemeine Definitionen

Kahn definierte Ende der siebziger Jahre Burnout als „ein Syndrom unangemessener Einstellungen gegenüber Klienten und sich selbst, oft in Verbindung mit unangenehmen physischen und emotionalen Symptomen“ (Kahn, 1987, S. 61-63). Ähnlich beschrieb Maslach (1982) Anfang der achtziger Jahre Burnout:

‚ein Syndrom emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und persönlicher Leistungseinbußen, das bei Individuen auftreten kann, die in irgendeiner Art mit Menschen arbeiten. Es ist eine Reaktion auf die chronische emotionale Belastung, sich andauernd mit Menschen zu beschäftigen, besonders wenn diese in Not sind oder Probleme haben‘ (Maslach, 1982; zitiert nach Burisch, 2006, S. 17).

Beide Definitionen beschränken sich auf Burnout als Syndrom, das in der Auseinandersetzung der Betroffenen mit Patienten oder Rezipienten entsteht. Mittlerweile haben sich jedoch die Autoren darauf geeinigt, dass es dieses Phänomen auch außerhalb der helfenden Berufe gibt. Schon die Ergebnisse früherer Studien bewiesen, dass sich problematische zwischenmenschliche Beziehungen auch außerhalb sozialer Berufe entwickeln. Unter Stressbedingungen treten Schwierigkeiten im Verhalten in nahezu allen sozialen Rollen und Gemeinschaften auf, in der Ehe, im Beruf und auch unter Freunden (Burisch, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Burnout-Syndroms im Leistungssport anhand prominenter Beispiele und definiert das Ziel der Arbeit, eine qualitative Analyse der aktuellen Literatur unter Berücksichtigung der Self-Determination Theory vorzunehmen.

2 Das Burnout-Syndrom: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und die grundlegenden Definitionen des Burnout-Syndroms, wobei insbesondere die richtungsweisenden Modelle von Freudenberger und Maslach vorgestellt werden.

3 Das „Athlete-Burnout“ - Syndrom: Es wird die sportspezifische Ausprägung des Burnout-Syndroms beleuchtet, Konzepte zur Entstehung diskutiert und gängige Messverfahren kritisch hinterfragt.

4 Self-Determination Theory: Dieses Kapitel führt in die Selbstbestimmungstheorie (SDT) ein und erläutert deren Relevanz als motivationales Erklärungsmodell, insbesondere durch die Organismic Integration Theory und die Basic Needs Theory.

5 Methodisches Vorgehen der Literaturanalyse: Hier wird der methodische Rahmen der Arbeit beschrieben, inklusive der Kriterien für die Literaturrecherche sowie der Vorgehensweise bei der anschließenden Datenanalyse der gewählten Studien.

6 Allgemeine Ergebnisse der Literaturanalyse: Das Hauptkapitel präsentiert eine detaillierte Auswertung der untersuchten Literatur hinsichtlich Definitionen, theoretischer Modelle, Probanden und Messergebnissen, um Zusammenhänge zwischen Burnout und Motivation zu verdeutlichen.

7 Einschränkungen der Studien und zukünftige Fragestellungen: Es werden methodische Schwachstellen der analysierten Studien reflektiert und zukünftiger Forschungsbedarf abgeleitet, um die Validität und Praxisrelevanz weiter zu erhöhen.

8 Praxistransfer und Präventionsstrategien: Dieses Kapitel zeigt auf, wie die wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere durch ein autonomieförderndes motivationales Klima, in die sportliche Praxis überführt werden können, um Burnout präventiv zu begegnen.

9 Zusammenfassung der Arbeit: Die Ergebnisse werden resümiert und die Bedeutung der SDT als zentraler Ansatz für ein tieferes Verständnis und die Vorbeugung von Burnout im Wettkampfsport hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Burnout, Athlete-Burnout, Self-Determination Theory, SDT, Basic Needs Theory, Motivation, Leistungssport, Sportpsychologie, Prävention, psychologische Grundbedürfnisse, Autonomie, Kompetenz, soziale Zugehörigkeit, Stress, Erschöpfung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse der aktuellen Literatur zum Thema Burnout bei Leistungssportlern, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der psychologischen Motivationstheorie (Self-Determination Theory) gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition und Operationalisierung des Athleten-Burnouts, die Rolle motivationaler Prozesse, soziale Umfeldfaktoren sowie Präventionsstrategien im Leistungssport.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Burnout im Wettkampfsport besser zu verstehen und auf Basis der Self-Determination Theory zu untersuchen, welche Faktoren zur Bedürfnisbefriedigung beitragen oder diese behindern und somit Burnout begünstigen oder verhindern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine umfassende qualitative Literaturanalyse durch, in der insgesamt 18 relevante wissenschaftliche Studien aus den Jahren 2002 bis 2009 systematisch ausgewertet und kategorisiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Burnout-Definitionen, theoretische Hintergrundmodelle (wie die SDT und die Commitment-Theorie) sowie diverse Messverfahren diskutiert und die Ergebnisse der Literaturrecherche hinsichtlich Prävalenz und motivationaler Zusammenhänge dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Athlete-Burnout, Self-Determination Theory, Motivation, Leistungssport, Autonomie, Kompetenz und Präventionsstrategien charakterisieren.

Welche Bedeutung hat das „Athlete-Burnout“-Syndrom laut der Arbeit?

Das Syndrom wird als multidimensionales psychosoziales Problem begriffen, das über bloße körperliche Erschöpfung hinausgeht und eng mit der sportlichen Identität sowie motivationalen Prozessen verknüpft ist.

Wie kann Burnout im Sport präventiv entgegengewirkt werden?

Prävention erfolgt primär durch die Schaffung eines autonomiefördernden motivationalen Klimas, die Stärkung der psychologischen Grundbedürfnisse der Sportler sowie die Förderung einer multidimensionalen Identität abseits des Sports.

Ende der Leseprobe aus 147 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout im Wettkampfsport
Untertitel
Eine Analyse der aktuellen Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Self-Determination Theory
Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln  (Psychologisches Institut)
Note
1,5
Autor
David Fußinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
147
Katalognummer
V170447
ISBN (Buch)
9783640893126
ISBN (eBook)
9783640893348
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burnout Athlete-Burnout Burnout im Leistungssport Selbstbestimmungstheorie Depression im Leistungssport Depression Burnout und Self-Determination Theory Self-Determination Theory
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Fußinger (Autor:in), 2010, Burnout im Wettkampfsport, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170447
Blick ins Buch
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