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Haben Neugeborene ein Recht auf Leben?

Eine Untersuchung anhand Peter Singers „Praktischer Ethik“ mit Gegeneinwänden Norbert Hoersters

Titel: Haben Neugeborene ein Recht auf Leben?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Martin Böse (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob Neugeborene ein Recht auf Leben haben. Peter Singer geht in seinem Buch „Praktische Ethik“ sehr genau auf diese Frage ein. Deshalb soll hier zunächst eine Darstellung Singers Position erfolgen. Der Diskurs in der Öffentlichkeit, der von Singer angeschoben wurde, scheint eine genauere Untersuchung seiner Argumentation zu rechtfertigen.
Dabei wird in der Weise vorgegangen, dass zum Beginn in Kapitel zwei eine Hinführung stehen soll, bei der die von Singer verwendeten Begriffe dargestellt und erklärt werden sollen. Der Hauptteil besteht in Kapitel drei, das sich ausdrücklich mit den Möglichkeiten der Kindstötung bei Singer befasst. In Kapitel vier werde ich die Kritik Norbert Hoersters an Singer und seinen Gegenentwurf darstellen. Daran anschließend soll eine Kritik Singers, aber auch eine Kritik Hoersters stehen. Im Fazit wird dann eine Beantwortung der oben gestellten Frage versucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Singer

2.1 „Weshalb ist Töten Unrecht?“

2.2 Wert des Lebens von Mitgliedern der Spezies Homo sapiens

2.3 Der Wert des Lebens einer Person

2.4 Hat eine Peron ein Recht auf Leben?

3 Infantizid

3.1 Muss dieses Kind am Leben bleiben?

3.2 Infantizid bei Singer

4 Die Gegenposition Norbert Hoersters

4.1 Das Recht auf Leben

4.2 Kritik an Singer

4.3 Recht auf Leben für Frühgeborene

5 Kritik

5.1 Kritik an Singer

5.2 Kritik an Hoersters Singer-Kritik

6 Fazit

7 Literatur

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die philosophische Fragestellung, ob Neugeborene ein Recht auf Leben besitzen, basierend auf Peter Singers „Praktischer Ethik“ unter Einbeziehung der kritischen Gegenposition von Norbert Hoerster.

  • Personenbegriff und Status von Neugeborenen bei Peter Singer
  • Kritische Analyse des Infantizids und der Ersetzbarkeitshypothese
  • Gegenentwurf von Norbert Hoerster zur moralischen Bewertung von Neugeborenen
  • Diskussion über das Recht auf Leben bei Frühgeborenen
  • Kritische Auseinandersetzung mit utilitaristischen Handlungsmaximen

Auszug aus dem Buch

2.1 „Weshalb ist Töten Unrecht?“

Singer stellt fest, dass es in den heutigen Gesellschaften verbreitet ist, dass das Töten von Menschen, sieht man von Krieg, Notwehr und Todesstrafe ab, als falsch angesehen wird. Daher stelle sich die Frage, was mit den Begriffen ‚Mensch’ oder ‚menschliches Wesen’ eigentlich gemeint sei. Eine Form der Bedeutung von ‚Mensch’ ist die der „Mitglied der Spezies Homo sapiens“, eine solche Bedeutung schließe alle ein, die die Merkmale der Spezies aufweisen, bezeugt durch einen Gentest. Bei dieser Auslegung gehören dann natürlich auch der Fötus, kurz nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, sowie auch für ein „…schwerst und unheilbar geistig behinderte menschliche Wesen…“ dazu.

Eine weitere Form der Bedeutung Mensch nimmt Singer von Joseph Fletcher, der „»Indikatoren des Menschseins«“ aufstellt. Zu diesen Indikatoren zählt er das „…Selbstbewusstsein, [die] Selbstkontrolle, [den] Sinn für Zukunft, [den] Sinn für Vergangenheit, die Fähigkeit, mit anderen Beziehungen zu knüpfen, sich um andere zu kümmern, Kommunikation und Neugier.“ Diese Eigenschaften sollen also den Menschen konstituieren. Gleichsam ist dabei mitgedacht, dass ein Wesen, das diese Eigenschaften nicht besitzt eben auch kein Mensch in diesem Sinne wäre. Ein schwer geistig behinderter, oder auch ein Fötus könne demnach kein Mensch, in diesem Sinne, sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, ob Neugeborene ein Recht auf Leben haben, sowie Darlegung des methodischen Vorgehens in der Arbeit.

2 Singer: Erläuterung der von Peter Singer verwendeten Begriffe wie „Mitglied der Spezies Homo sapiens“ und „Person“ sowie die Herleitung seiner utilitaristischen Position.

3 Infantizid: Untersuchung der Problematik des Sterbenlassens sowie Singers Argumentation zur moralischen Zulässigkeit der Tötung von Neugeborenen unter bestimmten Bedingungen.

4 Die Gegenposition Norbert Hoersters: Darstellung der Gegenargumente von Norbert Hoerster, insbesondere seine Kritik am Utilitarismus und sein Vorschlag zur Geburtsgrenze.

5 Kritik: Eigene kritische Würdigung der Argumentationslinien von Singer und Hoerster hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und moralischen Konsistenz.

6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und Reflexion über die Tragweite der untersuchten utilitaristischen Ethik.

7 Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Infantizid, Peter Singer, Norbert Hoerster, Recht auf Leben, Personbegriff, Utilitarismus, Ethik, Lebenswert, Sterbenlassen, Neugeborene, Präferenzutilitarismus, Autonomie, Bioethik, Speziesismus, Geburtsgrenze.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die moralphilosophische Frage, ob neugeborenen Kindern ein eigenständiges Recht auf Leben zukommt, indem sie die Ansichten von Peter Singer untersucht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Personenbegriff, die ethische Unterscheidung zwischen Töten und Sterbenlassen sowie die Rechtfertigung von Kindstötungen im utilitaristischen Denkmodell.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Singers Thesen zur Kindstötung darzustellen, diese mit der Kritik von Norbert Hoerster zu konfrontieren und die moralische Stichhaltigkeit dieser Positionen zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophische Textanalyse der Primärliteratur von Peter Singer und Norbert Hoerster, ergänzt durch eine kritische Erörterung der Argumente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von „Personen“ vs. „Menschen“, den Problemen der Praxis des Sterbenlassens und der Ersetzbarkeitshypothese bei behinderten Neugeborenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Infantizid, Utilitarismus, Personenstatus, Recht auf Leben und ethische Grenzwertbestimmungen.

Warum hält Singer das Töten einer „Nichtperson“ für moralisch weniger verwerflich?

Weil bei einer „Nichtperson“ keine zukunftsorientierten Präferenzen vorliegen, deren Vereitelung durch den Tod moralisch schwer wiegen würde, wie dies bei einer Person der Fall wäre.

Was schlägt Hoerster als Lösung für die Grenzproblematik vor?

Hoerster schlägt die Geburt als objektives, sichtbares Unterscheidungsmerkmal vor, um eine klare Grenze für den Schutz des Kindes zu ziehen und die Willkür der Entscheidung zu minimieren.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Haben Neugeborene ein Recht auf Leben?
Untertitel
Eine Untersuchung anhand Peter Singers „Praktischer Ethik“ mit Gegeneinwänden Norbert Hoersters
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Leben, Sterben, Tod
Note
2,0
Autor
Martin Böse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V170337
ISBN (eBook)
9783640890903
ISBN (Buch)
9783640891016
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Singer Kuhse Infantizid Hoerster neugeborene kleinkinder töten abtreibung utilitarismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Böse (Autor:in), 2011, Haben Neugeborene ein Recht auf Leben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170337
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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