Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Der Umgang mit ADHS in der Schule

Pädagogische Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten

Titel: Der Umgang mit ADHS in der Schule

Hausarbeit , 2026 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Luna R. Lasé (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit widmet sich der Frage, wie Lehrkräfte ADHS-betroffene Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen unterstützen können, um eine anregende Lernumgebung zu schaffen und deren Integration in den Klassenverband zu fördern. Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für das Störungsbild der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung zu vermitteln sowie praxisorientierte Strategien und Maßnahmen für den Schulalltag zu erörtern. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Ansätze beleuchtet, um ein extensives Bild der Herausforderungen und Chancen im Umgang mit ADHS im schulischen Kontext zu zeichnen.

Zunächst wird sich in Kapitel eins der Definition und der Epidemiologie von ADHS sowie dessen Symptomatik im Kindes- und Jugendalter gewidmet. Im anschließenden Teil des Kapitels werden neben der Ätiologie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. In Kapitel zwei wird ADHS in der Schule als Herausforderung näher beleuchtet. Das dritte Kapitel untersucht pädagogische Maßnahmen und praxisorientierte Unterstützungsmöglichkeiten auf Ebene der Klasse, der Lehrkraft und der SchülerInnen. Das Fazit fasst abschließend die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich pädagogischer Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für SchülerInnen mit ADHS im schulischen Kontext.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Ebooks

  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • 1 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
    • 1.1 Definition und Prävalenz
    • 1.2 Symptomatik
    • 1.3 Ätiologie
    • 1.4 Behandlungsmöglichkeiten
  • 2 ADHS in der Schule als Herausforderung
  • 3 Pädagogische Maßnahmen und praxisorientierte Unterstützungsmöglichkeiten
    • 3.1 Interventionen auf Klassenebene
    • 3.2 Interventionen auf Ebene der Lehrkräfte
    • 3.3 Interventionen auf Ebene der SchülerInnen
  • 4 Diskussion und Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung & thematische Schwerpunkte

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie Lehrkräfte Kinder und Jugendliche, die von einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) betroffen sind, an weiterführenden Schulen effektiv unterstützen können. Das primäre Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für das Störungsbild der ADHS zu vermitteln, praxisorientierte Strategien und Maßnahmen für den schulischen Alltag zu erörtern und somit eine anregende Lernumgebung sowie die Integration der SchülerInnen in den Klassenverband zu fördern.

  • Definition, Prävalenz und Symptomatik der ADHS im Kindes- und Jugendalter
  • Ätiologie und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten von ADHS
  • Herausforderungen, die ADHS im schulischen Kontext mit sich bringt
  • Pädagogische Maßnahmen auf Klassenebene zur Reduzierung von Verhaltensauffälligkeiten
  • Rolle der Lehrkräfte und interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Unterstützung von ADHS-betroffenen SchülerInnen
  • Individualisierte Unterstützungsformen und Selbstmanagement-Interventionen für SchülerInnen

Auszug aus dem Buch

1 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung im Kindes- und Jugendalter

Die ICD-10 (internationale Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision) ist eine bedeutende Referenz für die Diagnose und Klassifikation von psychischen Erkrankungen. Laut ICD-10 ist das meist im jungen Kindesalter deutlich werdende Störungsbild der ADHS gekennzeichnet durch Unaufmerksamkeit (F90.0), Hyperaktivität (F90.1) und Impulsivität (F90.2). Kinder und Jugendliche mit ADHS neigen zu Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, sind leicht durch Außenreize ablenkbar und motorisch unruhig. Betroffene unterbrechen ihre KommunikationspartnerInnen auffallend häufig und reden selbst exzessiv ohne angemessen auf soziale Beschränkungen zu reagieren (Green et al., 2014). Die neurobiologische Störung kann sich ebenso in Desorganisation, erhöhter Vergesslichkeit und der mangelnden Fähigkeit komplexe mehrschrittige Handlungsanweisungen auszuführen, ausdrücken (Schumann et al., 2017). Eine geringe Frustrationstoleranz bis hin zur Aggression sowie ein Defizit bezüglich angemessener Reaktionen und die geringe Regelakzeptanz werden meist begleitet von sozialen Schwierigkeiten (Popow & Ohmann, 2020). Das Störungsbild kann sich in der Adoleszenz in Delinquenz, Substanzmissbrauch und der Entstehung weiterer psychischer Erkrankungen, wie Depressionen, Ängste oder Essstörungen äußern, so Schumann et al.(2017). Meist entwickelt sich zudem ein Motivationsverlust, eine Neigung zur Prokrastination sowie eine beständige innere Unruhe und Stimmungsschwankungen, heißt es weiter. Es ist wichtig zu betonen, dass ADHS eine komplexe Störung ist, die sich in der Symptomatik individuell unterscheidet. Die Diagnose von ADHS erfordert eine gründliche Bewertung durch qualifizierte Fachkräfte, um andere potentielle Ursachen für die beobachteten Verhaltensweisen auszuschließen.

Aufgrund der Komplexität von ADHS ist die genaue Ursache dieser neurologischen Störung noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass ADHS durch ein Wechselspiel genetischer, neurobiologischer und Umweltfaktoren entsteht.

Genetische Faktoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von ADHS. Hohmann et al. (2022) kamen in ihrer Untersuchung zu dem Resultat, dass 40 bis 60% der Kinder betroffener Erwachsener selbst das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom entwickeln. Anhand von Zwillingsstudien wurde in der umfassenden Meta-Analyse eine durchschnittliche Heritabilität von 0.7 bis 0.8 festgehalten. Die ForscherInnen schlussfolgerten, dass ADHS zu den psychiatrischen Erkrankungen mit einer der stärksten genetischen Determinationen gehört.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des Umgangs mit ADHS in der Schule dar, formuliert die Forschungsfrage zur Unterstützung von ADHS-betroffenen SchülerInnen und gibt einen Überblick über die Struktur und die thematischen Schwerpunkte der Arbeit.

Kapitel 1 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung: Hier werden die Definition, weltweite Prävalenz, Symptomatik im Kindes- und Jugendalter, Ätiologie sowie verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der ADHS detailliert beleuchtet.

Kapitel 2 ADHS in der Schule als Herausforderung: Dieses Kapitel widmet sich der spezifischen Herausforderungen, die ADHS für SchülerInnen und Lehrkräfte im schulischen Alltag darstellt, und diskutiert deren Auswirkungen auf Lernleistungen und soziale Integration.

Kapitel 3 Pädagogische Maßnahmen und praxisorientierte Unterstützungsmöglichkeiten: Es werden konkrete pädagogische Interventionen und praxisorientierte Strategien zur Unterstützung von ADHS-betroffenen SchülerInnen auf Klassenebene, auf Ebene der Lehrkräfte und auf Ebene der SchülerInnen selbst vorgestellt und analysiert.

Kapitel 4 Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der gesamten Arbeit zusammen, diskutiert deren Implikationen für die Praxis und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich wirksamer pädagogischer Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten im schulischen Kontext.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Schule, Pädagogische Maßnahmen, Unterstützungsmöglichkeiten, Inklusion, Lernumgebung, Selbstregulation, Verhaltenstherapie, Methylphenidat, Lehrkräfte, SchülerInnen, Symptomatik, Ätiologie, Prävalenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit dem Umgang mit ADHS in der Schule und konzentriert sich auf pädagogische Maßnahmen sowie Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Kinder und Jugendliche in weiterführenden Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder umfassen die Definition und Symptomatik von ADHS, ihre Ätiologie und Behandlung, die Herausforderungen im schulischen Kontext sowie verschiedene Ebenen pädagogischer Interventionen (Klasse, Lehrkraft, SchülerInnen).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften praxisorientierte Strategien und Maßnahmen an die Hand zu geben, um ADHS-betroffene SchülerInnen zu unterstützen, eine anregende Lernumgebung zu schaffen und deren Integration im Klassenverband zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit analysiert und erörtert theoretische Grundlagen und praktische Ansätze basierend auf Befunden verschiedener wissenschaftlicher Studien und Meta-Analysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die ADHS als Störungsbild (Definition, Symptomatik, Ätiologie, Behandlung), die schulischen Herausforderungen durch ADHS sowie pädagogische Maßnahmen und praxisorientierte Unterstützungsmöglichkeiten auf Klassenebene, Lehrkräfteebene und Schülerebene behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Schule, Pädagogische Maßnahmen, Unterstützungsmöglichkeiten, Inklusion, Lernumgebung und Selbstregulation charakterisieren die Arbeit.

Welche Interventionsansätze werden auf Klassenebene empfohlen?

Auf Klassenebene werden Maßnahmen wie eine strukturierte und reizarme Lernumgebung, klare Klassenregeln, transparente Konsequenzen, Gruppenverstärkersysteme sowie bewegungsorientierte und visuell unterstützte Unterrichtsformen empfohlen.

Was ist das Lerntraining "LeJA" und welche Ziele verfolgt es?

LeJA (Lerntraining für Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörungen) ist ein multimodales, kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungskonzept für 12- bis 17-Jährige mit diagnostizierter ADHS, das die Verbesserung der Lernsituation, Selbstorganisation und sozialen Kompetenzen zum Ziel hat.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der Unterstützung von SchülerInnen mit ADHS?

Lehrkräfte spielen eine zentrale Rolle durch ihre Fähigkeit zur Diagnosestellung bei auffälligem Verhalten, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen, fundiertes Fachwissen über ADHS, eine reflektierte pädagogische Haltung und eine wertschätzende Beziehung zu den SchülerInnen.

Gibt es widersprüchliche Ergebnisse bezüglich des Nachteilsausgleichs und sensorischer Hilfsmittel?

Ja, aktuelle Studien liefern teils widersprüchliche Ergebnisse zur Wirksamkeit von Nachteilsausgleichen; sensorische Hilfsmittel wie Fidget-Spinner können bei zielgerichteter Anwendung jedoch die Konzentrationsfähigkeit von ADHS-betroffenen SchülerInnen signifikant erhöhen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Umgang mit ADHS in der Schule
Untertitel
Pädagogische Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Luna R. Lasé (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2026
Seiten
20
Katalognummer
V1702019
ISBN (eBook)
9783389179420
ISBN (Buch)
9783389179437
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Psychologie pädagogische Psychologie lehrer schule adhs schüler förderung Verhaltensauffälligkeiten unterricht interventionen aufmerksamkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luna R. Lasé (Autor:in), 2026, Der Umgang mit ADHS in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1702019
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum