Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Nursing Science - Nursing Management

Interventionsprogramme zur Sturzprävention für ältere, daheimlebende Menschen, von Pflegefachkräften durchgeführt

Eine Literaturübersicht

Title: Interventionsprogramme zur Sturzprävention für ältere, daheimlebende Menschen, von Pflegefachkräften durchgeführt

Term Paper , 2010 , 40 Pages

Autor:in: Gabriele Weydert-Bales (Author)

Nursing Science - Nursing Management

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Stürze im häuslichen Umfeld verursachen die häufigsten Verletzungen bei älteren, daheimlebenden Menschen in Deutschland. Diese sind zudem assoziiert mit einem Verlust an Autonomie und Lebensqualität, der Notwendigkeit von Pflegeheimeinweisungen und erhöhter Sterblichkeit.
Sturzpräventionsprogramme versuchen mit unterschiedlichen Interventionskomponenten und Interventionsstrategien, bestehende intrinsische und extrinsische Sturzrisikofaktoren zu beseitigen und zu minimieren. Diese Programme werden von verschiedensten Berufsgruppen durchgeführt. Eine Darstellung der Sturzpräventionsprogramme bei älteren daheimlebenden Menschen, welche von Pflegefachkräften bereits durchgeführt wurden, fehlt bisher.
Im Rahmen einer Literaturarbeit wurde aufgrund dessen den folgenden Forschungsfragen nachgegangen: 1) Welche Interventionsprogramme wurden von Pflegefachkräften im Rahmen der Sturzprävention bei älteren, daheimlebenden Menschen bereits durchgeführt? 2) Inwieweit trugen diese Interventionsprogramme zur Verhinderung von Stürzen bei älteren, daheimlebenden Menschen bei? 3) Inwieweit können diese Ergebnisse als Grundlage zur Implementierung sturzpräventiver Interventionsprogramme in Deutschland dienen?
In acht Studien, welche den Ein- und Ausschlusskriterien der Literaturarbeit entsprachen, wurden Sturzpräventionsprogramme, welche von Pflegefachkräften durchgeführt wurden, dargestellt, welche in Form und Inhalt eine große Heterogenität aufweisen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass verschiedene der untersuchten Interventionsprogramme zu einer signifikanten Reduktion an Stürzen und schwerwiegender Verletzungen geführt haben. Zudem fiel auf, dass vor allem die durchgeführten Sturzpräventionsprogramme für die Gruppe der älteren daheimlebenden Menschen erfolgreich waren, welche über multiple Risikofaktoren verfügten und somit ein hohes Sturzrisiko aufwiesen.
Aus den Ergebnissen wird der Schluss gezogen, dass Pflegefachkräfte, die über eine erweiterte und vertiefte Pflegepraxis verfügen, mit Hilfe von Sturzpräventionsprogrammen eines wesentlichen Beitrag in der Reduzierung von Stürzen bei älteren, daheimlebenden Menschen leisten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Fragestellungen

3. Methoden

4. Suchstrategien

5. Ein- und Ausschlusskriterien

6. Typologie

7. Ergebnisse

7.1. Welche Interventionsprogramme wurden im Rahmen der Sturz- prävention bei älteren, daheimlebenden Menschen von Pflegefach- kräften durchgeführt?

7.1.1. Multifaktorielle Sturzpräventionsprogramme

7.1.2. Muskel- und Balancetraining als Einzelintervention

7.1.3. Beurteilung der häuslichen Umgebung hinsichtlich der Sturzrisiken und deren Modifikation

7.2. Inwieweit trugen diese Interventionsprogramme zur Verhinderung von Stürzen bei älteren, daheimlebenden Menschen bei?

8. Diskussion

9. Schlussfolgerungen

10.Empfehlungen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zu Interventionsprogrammen zur Sturzprävention bei älteren, daheimlebenden Menschen, die von Pflegefachkräften durchgeführt werden, um deren Effektivität sowie ihre Eignung für eine Implementierung im deutschen Gesundheitswesen zu bewerten.

  • Analyse der von Pflegefachkräften initiierten Interventionsprogramme
  • Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Interventionsstrategien zur Sturzreduktion
  • Identifikation wesentlicher Erfolgsfaktoren für Sturzpräventionsprogramme
  • Bewertung der Rolle von Pflegefachkräften mit erweiterter Pflegepraxis in der Sturzprävention

Auszug aus dem Buch

7.1.1. Multifaktorielle Interventionsprogramme

Fünf multifaktorielle Interventionsstudien erfüllten die beschriebenen Ein- und Ausschlusskriterien. Die Rekrutierungsmethoden der Studien variierten und beinhalteten unter anderem die Rekrutierung von Personen nach einem Klinikaufenthalt (Lightbody et al., 2002), in Hausarztpraxen (van Haagstregt et al., 2000), in Krankenversicherungsdateien (Tinetti et al., 1994), in Seniorenzentren (Mahoney et al., 2008) und in Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung (Elley et al., 2008).

Die beschriebenen multifaktoriellen Sturzpräventionsprogramme unterscheiden sich hinsichtlich deren Kontaktintensität und deren Interventionskomponenten. Eine niedrige Intensität weisen van Haagstregt et al. (2000), Lightbody et al. (2002) und Elley et al. (2008) mit weniger als fünf Kontakten und dem primär zur Verfügung stellen von Ratschlägen, Informationen und informellen Verhaltensmodifikationen auf. Elley et al. (2008) lieferten zudem ein Übungsprogramm von moderater Intensität.

Eine mittlere Intensität des Programmes weisen Mahoney et al. (2007) auf. Diese gaben in erster Linie individuelle Ratschläge und Empfehlungen ohne physikalische Therapie oder progressive Übungen, jedoch mit einer größeren Anzahl an Kontakten. Ausschließlich Tinetti et al. (1994) lieferten ein hochintensives Sturzpräventionsprogramm mit mehr als fünf Hauskontakten, der Erhebung und Modifizierung von Sturzrisikofaktoren und der Durchführung eines progressiven Übungsprogrammes.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel beschreibt die Problematik von Stürzen bei älteren Menschen in Deutschland, die resultierenden gesundheitlichen Folgen und Kosten sowie die Relevanz der Sturzprävention.

2. Fragestellungen: Hier werden die Forschungsfragen definiert, welche die Basis für die Literaturrecherche zur Wirksamkeit und Implementierung pflegegeleiteter Sturzpräventionsprogramme bilden.

3. Methoden: Der Abschnitt erläutert die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche und inhaltlichen Analyse ausschließlich unter Verwendung randomisiert kontrollierter Studien.

4. Suchstrategien: Diese Sektion beschreibt die verwendeten Datenbanken (CINAHL, MEDLINE, EMBASE, Cochrane), die Suchzeiträume und die angewendeten Suchbegriffe zur Identifikation relevanter Studien.

5. Ein- und Ausschlusskriterien: Hier werden die Auswahlkriterien festgelegt, die forschungsbasierte Publikationen erfüllen müssen, wie z.B. die Durchführung im ambulanten Sektor durch Pflegefachkräfte.

6. Typologie: Das Kapitel erläutert die Kategorisierung der Sturzpräventionsprogramme anhand der gewählten Studieninhalte und Ergebnisse.

7. Ergebnisse: Diese Sektion stellt die identifizierten Sturzpräventionsprogramme nach Form, Inhalt und erzielten Effekten bei der Sturzreduktion detailliert dar.

8. Diskussion: Das Kapitel interpretiert die Ergebnisse im Kontext bisheriger Forschung und leitet Aussagen über die Wirksamkeit verschiedener Programmtypen ab.

9. Schlussfolgerungen: Hier werden die wesentlichen Erkenntnisse zusammengefasst, insbesondere welche Faktoren (wie Intensität und Hausbesuche) zu erfolgreichen Sturzpräventionsergebnissen führen.

10.Empfehlungen für die Praxis: Abschließend werden Potenziale für die Implementierung dieser Programme in das deutsche Gesundheitssystem und die Rolle von Pflegefachkräften diskutiert.

Schlüsselwörter

Sturzprävention, ältere Menschen, daheimlebende Menschen, Pflegefachkräfte, multifaktorielle Interventionen, Sturzrisiko, Hausbesuche, Sturzreduktion, ambulante Versorgung, Patientencompliance, Sturzursachen, Pflegepraxis, Sturzereignisse, Sturzfolgen, Gesundheitsförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Interventionsprogrammen zur Sturzprävention für ältere, daheimlebende Menschen, die spezifisch von Pflegefachkräften durchgeführt wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Typen von Sturzpräventionsprogrammen (multifaktoriell, Einzelinterventionen), deren Wirksamkeit bei der Reduktion von Stürzen und die Bedeutung der Pflegefachkräfte bei deren Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Fragen, welche Programme bereits durchgeführt wurden, wie effektiv diese zur Sturzverhinderung beitrugen und inwieweit sie als Grundlage für eine Implementierung in Deutschland dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer inhaltlichen Textanalyse unter Verwendung ausschließlich randomisiert kontrollierter Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen Programmtypen, die Analyse der Ergebnisse hinsichtlich Sturzreduktion und zusätzlicher Effekte sowie die Diskussion dieser Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sturzprävention, Pflegefachkräfte, multifaktorielle Interventionen, Sturzrisiko, Sturzreduktion und ambulante Versorgung.

Warum sind gerade multifaktorielle Programme oft erfolgreicher?

Die Arbeit zeigt, dass erfolgreiche Programme oft durch eine hohe Intensität, regelmäßige Hausbesuche, direkte Modifikation der Sturzrisikofaktoren sowie eine Kombination aus Risikobeurteilung und körperlichem Training charakterisiert sind.

Welche Rolle spielt die Compliance der Teilnehmer?

Die Compliance (Befolgung von Empfehlungen) wird als wesentliche Barriere oder Erfolgsfaktor identifiziert; die Arbeit verdeutlicht, dass die Bereitschaft der Teilnehmer, Interventionen wie Übungen oder Modifikationen umzusetzen, über den Erfolg entscheidet.

Excerpt out of 40 pages  - scroll top

Details

Title
Interventionsprogramme zur Sturzprävention für ältere, daheimlebende Menschen, von Pflegefachkräften durchgeführt
Subtitle
Eine Literaturübersicht
College
University of Applied Sciences Jena
Author
Gabriele Weydert-Bales (Author)
Publication Year
2010
Pages
40
Catalog Number
V170166
ISBN (eBook)
9783640889013
ISBN (Book)
9783640889426
Language
German
Tags
falls; elderly aging aged older adults prevention intervention multifactorial single exercise training assessment education home home visit community nursing caregiver
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gabriele Weydert-Bales (Author), 2010, Interventionsprogramme zur Sturzprävention für ältere, daheimlebende Menschen, von Pflegefachkräften durchgeführt , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170166
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  40  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint