Das Wohnquartier Trabrennbahn Farmsen befindet sich am Rande der Hamburger Kernstadt, im Stadtteil Farmsen, der sich zwischen den Wasserläufen der Wandse, der Berner Au und der Osterbek erstreckt. Von 1995 bis 2000 wurde das neue Wohnquartier auf dem Areal der ehemaligen Trabrennbahn, südlich des Farmsener Ortszentrum, errichtet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Lage des Wohnquartiers
3 Leitbild und Planung
4 Städtebauliche Aspekte
5 Eigene Bewertung des Projektes
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die städtebauliche Entwicklung und das gestalterische Konzept des Wohnquartiers Trabrennbahn Farmsen in Hamburg. Ziel der Analyse ist es, aufzuzeigen, wie das ehemalige Areal einer Trabrennbahn in ein modernes, ökologisch orientiertes Wohngebiet transformiert wurde und welche Faktoren zu dessen heutiger Wohnqualität beitragen.
- Historische Entwicklung des Areals von der Freizeitbrache zum Wohnstandort
- Einbettung stadtplanerischer Leitbilder (Wohnen im Grünen, Ökologie)
- Städtebauliche Gestaltung und architektonische Besonderheiten
- Infrastrukturelle Anbindung und ökologische Wasserwirtschaft
- Qualitative Bewertung der Wohnumgebung für verschiedene Generationen
Auszug aus dem Buch
3 Leitbild und Planung
Nachdem die Trabrennbahn Mitte der 1970er Jahre geschlossen wurde, verwandelte sich das Areal zunehmend in eine Art Freizeitbrache in verkehrsgünstiger Lage. Erst 15 Jahre nach Schließung der Trabrennbahn – Ende der 1980er Jahre – „entdeckte“ man das Gebiet erneut und die ersten Ideen bezüglich zukünftiger Zwecke und Verwendungen entstanden (Trabrennbahn Farmsen).
Dabei wurden die Ideen und Planungen durch das damals neue Stadtentwicklungskonzept der frühen 1990er Jahre beeinflusst. Dieses Konzept als Leitbild und Orientierungsrahmen für die längerfristige Entwicklung Hamburgs unter wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten harmonisiert erstmals verschiedene regionale und gesamtstädtische Planungen (Schubert 1999, S. 178). So werden u. A. das regionale Entwicklungskonzept, der Flächennutzungsplan, das Landschaftsprogramm und das Verkehrsentwicklungskonzept inhaltlich aufeinander abgestimmt (Schubert 1999, S. 178).
Mit dem Einzug dieser ökologischen Aspekten in die Stadtplanung reifte zusehends die Idee, das Areal in einen grünen Wohnpark umzugestalten und 1992 fand ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb statt, an dem zehn Planungsbüros aus ganz Deutschland teilnahmen und für ihre jeweilige Planung warben (Trabrennbahn Farmsen).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Kurze Vorstellung des Untersuchungsgebiets im Hamburger Stadtteil Farmsen auf dem ehemaligen Gelände der Trabrennbahn.
2 Lage des Wohnquartiers: Beschreibung der geografischen Einbindung, der Abgrenzungen durch U-Bahn-Trassen und Straßenzüge sowie statistische Flächenangaben.
3 Leitbild und Planung: Erläuterung der planungsgeschichtlichen Entwicklung, beeinflusst durch ökologische Konzepte und das Leitbild „Wohnen im Grünen“.
4 Städtebauliche Aspekte: Analyse der baulichen Umsetzung mit Fokus auf Zeilenbebauung, infrastrukturelle Anbindung und gestalterische Besonderheiten.
5 Eigene Bewertung des Projektes: Persönliche Einschätzung zur Wohnqualität, Nahversorgung und gelungenen Symbiose aus Natur und städtischer Infrastruktur.
Schlüsselwörter
Trabrennbahn Farmsen, Hamburg, Stadtplanung, Wohnungsbau, Wohnquartier, Städtebau, Ökologie, Stadtentwicklung, Landschaftsarchitektur, Nachverdichtung, Wohnqualität, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Wohnen im Grünen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert die Entstehung und städtebauliche Qualität des Wohnquartiers Trabrennbahn Farmsen in Hamburg.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Thematisiert werden die Transformation einer ehemaligen Sportstätte in ein Wohngebiet, die stadtplanerischen Leitbilder der 90er Jahre sowie ökologische Aspekte im Wohnungsbau.
Was ist das Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Bewertung der städtebaulichen Planung und der Lebensqualität des Quartiers für die Bewohner.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse stadtplanerischer Dokumente, Fachliteratur zu Hamburger Wohnquartieren sowie einer Vor-Ort-Analyse.
Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?
Der Fokus liegt auf der Lagebeschreibung, der historischen Leitbildentwicklung, der städtebaulichen Anordnung und der Bewertung der infrastrukturellen Qualität.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Städtebau, ökologische Stadtplanung, Wohnqualität und Wohnen im Grünen.
Warum spielt das Konzept der „eigenen Haustür“ eine Rolle?
Es dient der Aufwertung des Wohngefühls und verleiht den einzelnen Wohneinheiten trotz der großflächigen Gesamtanordnung eine individuelle Note.
Inwiefern beeinflusst das „doppelreihige Oval“ die Wohnqualität?
Die Anordnung sorgt für einen geschützten Innenraum, der als Park dient, und trennt das Quartier von der Außenwelt, ohne dabei ein Gefühl der Isolation zu erzeugen.
- Quote paper
- Peer Bittner (Author), 2010, Wohnquatier Trabrennbahn Farmsen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170138