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Die sechsjährige Periode vom Sechs-Tage-Krieg bis zum Oktoberkrieg in Bezug zur Siedlungspolitik Israels und den Großmachtinteressen

Title: Die sechsjährige Periode vom Sechs-Tage-Krieg bis zum Oktoberkrieg in Bezug zur Siedlungspolitik Israels und den Großmachtinteressen

Term Paper , 2003 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Markus Scheliga (Author)

Politics - Region: Near East, Near Orient

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Summary Excerpt Details

[...] Mit diesem Ereignis beginnt der vierte
Nahostkrieg, in dem Israel völlig überraschend von Ägypten und Syrien angegriffen wird.
Sowohl Juden als auch Araber befanden sich innerhalb ihrer Feiertage. Die Israelis feierten
den Beginn des Yom-Kippur-Festes, weswegen dieser Krieg von ihnen ‚Yom-Kippur-Krieg’
genannt wird. Die Araber befanden sich im islamischen Fastenmonat Ramadan. Aus diesem
Grund titulieren sie diese Auseinandersetzung als den ‚Ramadan-Krieg’. Hier soll die wertfreie
Bezeichnung ‚Oktoberkrieg’ Verwendung finden.
Ziel der Angreifer war die Rückeroberung der 1967 im Sechs-Tage-Krieg verlorenen Gebiete.
In jenem Krieg gelang es dem israelischen Militär, die gesamte Sinai-Halbinsel, den
Gazastreifen, das Westjordanland, die syrischen Golanhöhen und Ost-Jerusalem zu erobern.
Der Sechs-Tage-Krieg wurde beendet, als der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seinen
Resolutionen 233 und 234 vom 6. und 7. Juni 1967 die Feuereinstellung verfügte. Um die
Rückgabe dieser besetzten Gebiete dreht sich der Konflikt noch heute. In den darauf folgenden
Jahren waren die meisten Versuche, Friedensverhandlungen in Gang zu bringen, ebenfalls
von der UNO ausgegangen.
Diese Hausarbeit soll klären, welche relevanten Friedensinitiativen es innerhalb der sechs
Jahre zwischen den beiden Kriegen gab und woran sie scheiterten. Ebenso wird herausgearbeitet
werden, inwiefern diese Jahre überhaupt als ‚Friedensjahre’ titulierbar sind. Dafür sind
zunächst die Begriffe ‚Frieden’ und ‚Krieg’ zu definieren. Im Anschluss daran ist die Darstellung
der Großmachtinteressen im Nahen Osten von besonderer Relevanz, da sowohl die
USA als auch die Sowjetunion in den sechs Jahren zwischen den Kriegen Beziehungen verschiedener
Art, insbesondere in der Form von Waffenlieferungen, in der Region unterhielten.
Dieses lässt die These zu, dass die Großmächte gravierende Beteiligung an dem Ausbruch des
Oktoberkrieges hatten. Zum Verständnis des Konfliktes ist jedoch auch die Siedlungspolitik
Israels bedeutsam und somit Bestandteil dieser Arbeit. Um den Untersuchungsgegenstand zu
veranschaulichen, wird diese Darstellung sowohl Grafiken einbeziehen als auch auf Literatur
von Autoren unterschiedlicher staatlicher Herkunft verweisen.

Excerpt


Gliederung

Einleitung

1. Definitionen

1.1. Frieden

1.2. Krieg

2. Die UN-Resolution 242

3. Großmachtinteressen im Nahen Osten

3.1. Die Rolle der Vereinigten Staaten

3.2. Die israelische Lobby und der Kongress

3.3. Die Rolle der Sowjetunion und der ‚Abnutzungskrieg’

4. Die Siedlungspolitik

5. Der Weg zum Oktoberkrieg

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Entwicklung im Nahen Osten in der sechsjährigen Periode zwischen dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 und dem Oktoberkrieg von 1973. Dabei wird analysiert, inwieweit diese Jahre tatsächlich als Friedensjahre gelten können, und welche Rolle die Siedlungspolitik Israels sowie die Einflussnahme der Großmächte USA und Sowjetunion bei der Eskalation des Konflikts spielten.

  • Analyse der Friedensbemühungen und des Scheiterns diplomatischer Initiativen
  • Einfluss der Großmachtinteressen auf den regionalen Konflikt
  • Untersuchung der israelischen Siedlungspolitik und deren Auswirkungen
  • Ursachen und Dynamiken, die zum Ausbruch des Oktoberkrieges führten

Auszug aus dem Buch

3.3. Die Rolle der Sowjetunion und der ‚Abnutzungskrieg’

Schon wenige Jahre nach Israels Staatsgründung betrieb der Kreml eine antiisraelische Außenpolitik, welche im Laufe der Jahre an Schärfe zunahm. Schon 1953 kam es zum ersten Abbruch der Beziehungen. Fünf Monate später, inzwischen war Josef Stalin, die Triebfeder der antiisraelischen Hetze, verstorben, wurden sie wieder aufgenommen. Noch zweimal musste der sowjetische Botschafter in Tel Aviv das Land verlassen – bei Ausbruch des Sinaifeldzuges 1956 und nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967. Zwischen den Jahren 1967 und 1970 war es jedoch nicht ruhig geblieben an den Grenzen zu Jordanien und dem Libanon. Zwischen Israel und den arabischen Staaten kam es immer wieder zu gewaltsamen Grenzduellen, deren wichtigstes der sogenannte ‚Abnutzungskrieg’ am Suezkanal war, welcher vom März 1969 bis zu August 1970 andauerte. In diesem Krieg versuchte der ägyptische Präsident Nasser, gegen die Besatzung Israels zu demonstrieren und seinen im vorhergegangenen Krieg massiven Imageverlust wieder aufzupolieren. Die israelische Seite antwortete diesbezüglich mit den von Amerika erworbenen Phantom-Jägern, die im Gegensatz zu den älteren französischen Mirage- und Mystère-Modellen tief bis in das Landesinnere von Ägypten hineinfliegen und dort bombardieren konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden die Zielsetzung der Arbeit sowie die grundlegenden Definitionen von Krieg und Frieden dargelegt, um den Untersuchungszeitraum zwischen 1967 und 1973 einzuordnen.

1. Definitionen: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Abgrenzung der Begriffe „Frieden“ und „Krieg“, um sie als Analysekriterien für den Nahostkonflikt nutzbar zu machen.

2. Die UN-Resolution 242: Die Resolution wird als zentraler, jedoch letztlich gescheiterter Versuch der diplomatischen Konfliktlösung und der internationalen Vermittlung analysiert.

3. Großmachtinteressen im Nahen Osten: Es wird die Rolle der USA und der Sowjetunion als Akteure beleuchtet, die durch Waffenlieferungen und Einflussnahme den Konflikt zwischen Israel und seinen Nachbarn maßgeblich mitprägten.

3.1. Die Rolle der Vereinigten Staaten: Dieser Abschnitt behandelt das amerikanische Engagement als Schutzmacht Israels und die strategischen Interessen im Rahmen der Rüstungspolitik.

3.2. Die israelische Lobby und der Kongress: Hier wird der Einfluss pro-israelischer Strukturen auf die US-Außenpolitik und die Bewilligung von Finanzhilfen untersucht.

3.3. Die Rolle der Sowjetunion und der ‚Abnutzungskrieg’: Das Kapitel beschreibt die sowjetische Unterstützung für Ägypten und die Dynamik des Abnutzungskrieges am Suezkanal.

4. Die Siedlungspolitik: Der Fokus liegt auf den israelischen Maßnahmen in den besetzten Gebieten, die als Hindernis für den Frieden und als Quelle neuer Spannungen identifiziert werden.

5. Der Weg zum Oktoberkrieg: Die Analyse zeigt die Zuspitzung der Lage auf, die trotz diplomatischer Bemühungen in die Wiederaufnahme des Krieges im Jahr 1973 mündet.

Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass der untersuchte Zeitraum keine Friedensphase darstellte, sondern eine von Großmachtinteressen und verhärteten Fronten geprägte Eskalationsdynamik war.

Schlüsselwörter

Naher Osten, Sechs-Tage-Krieg, Oktoberkrieg, UN-Resolution 242, Siedlungspolitik, Großmachtinteressen, USA, Sowjetunion, Abnutzungskrieg, Israel, Ägypten, Palästinenser, Nahostkonflikt, Diplomatie, Rüstungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der politischen Entwicklung und den Konfliktdynamiken im Nahen Osten in den Jahren zwischen 1967 und 1973.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Rolle der Großmächte USA und Sowjetunion, die israelische Siedlungspolitik sowie die diplomatischen Versuche zur Friedensschaffung in dieser Region.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob der Zeitraum zwischen den Kriegen als „Friedensjahre“ bezeichnet werden kann und welche Faktoren zum Scheitern der Friedensinitiativen führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Analyse, die unter anderem auf Dokumentationen, Fachliteratur und statistischen Daten zu Militärausgaben sowie öffentlichen Einstellungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die UN-Resolution 242, die Einflussnahme der Großmächte, die Siedlungspolitik Israels und den Weg, der letztlich zum Oktoberkrieg führte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Naher Osten, Siedlungspolitik, Großmachtinteressen, Abnutzungskrieg und Nahostkonflikt charakterisiert.

Warum konnte die UN-Resolution 242 den Frieden nicht sichern?

Laut der Arbeit scheiterte die Umsetzung an unterschiedlichen Interpretationen der Rückzugsklausel und den widerstreitenden Interessen der Konfliktparteien und Großmächte.

Welche Rolle spielte die Siedlungspolitik bei der Eskalation?

Die Siedlungspolitik wird als Quelle tiefer Demütigung und Provokation für die arabische Welt beschrieben, die das Vertrauen in diplomatische Lösungen nachhaltig untergrub.

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Details

Title
Die sechsjährige Periode vom Sechs-Tage-Krieg bis zum Oktoberkrieg in Bezug zur Siedlungspolitik Israels und den Großmachtinteressen
College
University of Hamburg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Course
Israel und der Nahost-Konflikt
Grade
1,3
Author
Markus Scheliga (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V17007
ISBN (eBook)
9783638216944
Language
German
Tags
Periode Sechs-Tage-Krieg Oktoberkrieg Bezug Siedlungspolitik Israels Großmachtinteressen Israel Nahost-Konflikt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Scheliga (Author), 2003, Die sechsjährige Periode vom Sechs-Tage-Krieg bis zum Oktoberkrieg in Bezug zur Siedlungspolitik Israels und den Großmachtinteressen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/17007
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