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Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?

Titel: Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?

Hausarbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Hermann Helke (Autor:in)

Soziologie - Wirtschaft und Industrie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir scheinen in unruhigen Zeiten zu leben. Schlagworte wie Bankenkrise, Arbeitslosigkeit und die Ver- bzw. Überschuldung, nicht nur einzelner EU-Staaten bis zu ihrem drohenden Bankrott, kennzeichnen die aktuellen internationalen Nachrichtensendungen. Das wirft bei vielen BürgerInnen auch die womöglich bange Frage nach der Stabilität des (ihres) Lebens und der Planbarkeit von Lebensläufen auf. Diese Planbarkeit und Vorhersehbarkeit auf der Mikroebene ist für zumeist wichtige Lebensentscheidungen, wie der Gründung einer Familie oder einer langfristigen finanziellen Investition (in z.B. eine Immobilie oder ein Unternehmen) und damit auch für den Sozialstaat von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung. Viele der bereits genannten Unsicherheitsfaktoren werden, wenn nicht bereits am EU-Beitritt, dann doch nicht zuletzt an der „Globalisierung“ festgemacht. Es sei hier damit der Frage nachgegangen in wie weit diese Globalisierungseffekte tatsächlich Einfluss über eine internationale Makroebene auf unser Leben haben oder haben können (z.B. in Form einer Standardisierung der Kultur), bzw. in wie weit sich die Gesellschaft hier wirklich, gemessen an seinen spürbaren und tatsächlichen Effekten und nicht lediglich an seiner Namensgebung oder Begrifflichkeit, mit einem wirklich neuen Phänomen auseinandersetzen muss. Dabei darf der Begriff „Globalisierung“, mit all seinen aktuellen Konnotationen und hinsichtlich der Brauchbarkeit zur Beschreibung der hier analysierten Prozesse, durchaus in Frage gestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Globalisierungseffekte die Stabilität und Planbarkeit individueller Lebensläufe beeinflussen und ob die Gesellschaft mit einem tatsächlich neuen Phänomen konfrontiert ist oder lediglich mit der Fortführung historischer Transformationsprozesse. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwiefern der Begriff „Globalisierung“ zur Beschreibung aktueller sozioökonomischer und politischer Prozesse taugt.

  • Auswirkungen der Globalisierung auf Arbeitsmärkte und soziale Sicherheit
  • Die Spannung zwischen Demokratie, Marktmechanismen und kultureller Identität
  • Transformation der Medienlandschaft unter dem Druck globaler Konvergenz
  • Das Konzept der „Hybridbildung“ als Alternative zur klassischen Globalisierungsdebatte

Auszug aus dem Buch

Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?

Wir scheinen in unruhigen Zeiten zu leben. Schlagworte wie Bankenkrise, Arbeitslosigkeit und die Ver- bzw. Überschuldung, nicht nur einzelner EU-Staaten bis zu ihrem drohenden Bankrott, kennzeichnen die aktuellen internationalen Nachrichtensendungen. Das wirft bei vielen BürgerInnen auch die womöglich bange Frage nach der Stabilität des (ihres) Lebens und der Planbarkeit von Lebensläufen auf. Diese Planbarkeit und Vorhersehbarkeit auf der Mikroebene ist für zumeist wichtige Lebensentscheidungen, wie der Gründung einer Familie oder einer langfristigen finanziellen Investition (in z.B. eine Immobilie oder ein Unternehmen) und damit auch für den Sozialstaat von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung.

Viele der bereits genannten Unsicherheitsfaktoren werden, wenn nicht bereits am EU-Beitritt, dann doch nicht zuletzt an der „Globalisierung“ festgemacht. Es sei hier damit der Frage nachgegangen in wie weit diese Globalisierungseffekte tatsächlich Einfluss über eine internationale Makroebene auf unser Leben haben oder haben können (z.B. in Form einer Standardisierung der Kultur), bzw. in wie weit sich die Gesellschaft hier wirklich, gemessen an seinen spürbaren und tatsächlichen Effekten und nicht lediglich an seiner Namensgebung oder Begrifflichkeit, mit einem wirklich neuen Phänomen auseinandersetzen muss. Dabei darf der Begriff „Globalisierung“, mit all seinen aktuellen Konnotationen und hinsichtlich der Brauchbarkeit zur Beschreibung der folgenden Prozesse, durchaus in Frage gestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?: Dieses einleitende Kapitel thematisiert die zunehmende Unsicherheit in modernen Gesellschaften und hinterfragt, ob die Globalisierung als Ursache für die Destabilisierung von Lebensläufen und als strukturell neues Phänomen zu betrachten ist.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Arbeitsmarkt, soziale Sicherheit, Demokratie, Hybridbildung, Glokalisierung, Medienlandschaft, Transformation, Prekarisierung, Informalisierung, Identität, Zivilgesellschaft, Sozialstaat, Kapitalismus, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die gesellschaftlichen Auswirkungen der Globalisierung, insbesondere im Hinblick auf Arbeitsmärkte, Demokratie und politische Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Destabilisierung der Arbeitswelt, die Standardisierung durch globale Marktmechanismen sowie die medienpolitischen Auswirkungen der Globalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob „Globalisierung“ ein adäquater Begriff für die aktuellen sozioökonomischen Unsicherheiten ist oder ob diese Entwicklungen als historisch bedingte Transformationsprozesse zu verstehen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse soziologischer und politikwissenschaftlicher Fachliteratur basiert, um verschiedene Globalisierungstheorien und -konzepte zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Auswirkungen auf Arbeitsmärkte, das Spannungsfeld „Jihad vs. McWorld“ nach Benjamin R. Barber, medienpolitische Umwälzungen sowie das Konzept der Hybridbildung nach Jan Nederveen Pieterse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Globalisierung, Prekarisierung, Hybridbildung, Glokalisierung, Arbeitsmarkt und Demokratie.

Was bedeutet das Konzept „Jihad vs. McWorld“?

Das Konzept beschreibt die Polarisierung zwischen einer globalen, durch Marktinteressen getriebenen Standardisierung („McWorld“) und lokalen, oft fundamentalistischen Gegenbewegungen („Jihad“), die beide die Demokratie gefährden.

Was ist mit „Hybridbildung“ gemeint?

Hybridbildung bezeichnet laut Pieterse einen Prozess der kulturellen Durchmischung, der eine Alternative zur einfachen Globalisierungsdebatte bietet und die Fragmentierung der Gesellschaft sowie die Entstehung multipler Identitäten in den Fokus rückt.

Wie verändert die Globalisierung die Medienlandschaft?

Durch Konzentrationsprozesse und die Kommerzialisierung entstehen Medienkonglomerate, die oft jenseits nationaler demokratischer Kontrolle agieren und zur Monopolisierung führen können.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Nationalstaats?

Der Autor stellt fest, dass der Nationalstaat durch globale Prozesse geschwächt wird, jedoch durch Strategien wie Protektionismus oder die Förderung regionaler Zivilgesellschaften weiterhin Handlungsspielräume suchen muss.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?
Hochschule
Universität Wien  (Soziologie)
Veranstaltung
Aktuelle Debatten
Note
1,0
Autor
Hermann Helke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V170066
ISBN (Buch)
9783640886579
ISBN (eBook)
9783640886777
Sprache
Deutsch
Schlagworte
globalisierung eine herausforderung gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hermann Helke (Autor:in), 2010, Globalisierung – Eine (neue) Herausforderung für die Gesellschaft?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170066
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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