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Irreguläre Einwanderer in Europa - Das Beispiel Spanien

Titel: Irreguläre Einwanderer in Europa - Das Beispiel Spanien

Referat (Ausarbeitung) , 2008 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Peer Bittner (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Politische Geographie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Alle Schuld tragen die NGOs, die den Einwanderern ihre Rechte erklären“; ein Zitat des Bürgermeisters der Stadt El Ejido, welches in der Zeitung „Diario“ am 11. Februar 2000 erscheint. Er schiebt die Schuld an den Aufständen, welche zuvor tagelang seine Stadt verwüsteten den Einwanderern und ihren Fürsprechern in die Schuhe und gibt mit diesem Zitat mehr zu verstehen als ihm lieb ist. Spanien wandelt sich. Die Migration rückt in den Mittelpunkt des politischen und gesellschaftlichen Diskurses. Im Zuge dieser Entwicklung stellt sich die Frage nach den Ursachen für die irreguläre Migration und der Situation der irregulären Migranten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff der irregulären Migration

3 Irreguläre Migranten

4 Das Beispiel Spanien

4.1 Vom Auswanderungsland zum Einwanderungsland

4.2 Ursachen der irregulären Migration

4.3 Die Situation der irregulären Einwanderer

4.4 Das Beispiel marokkanischer Einwanderer in Almería

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel Spaniens von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland und analysiert die Ursachen sowie die prekäre Situation irregulärer Migranten unter Berücksichtigung der politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen.

  • Historische Entwicklung der Migration in Spanien
  • Strukturelle Ursachen irregulärer Zuwanderung
  • Rechtlicher Status und Einwanderungspolitik
  • Fallbeispiel: Lebens- und Arbeitsbedingungen in Almería
  • Soziale Konflikte und Integration

Auszug aus dem Buch

4.4 Das Beispiel marokkanischer Einwanderer in Almería

Um einen genaueren Einblick in die Situation der irregulären Einwanderer Spaniens zu bekommen wird folgend das Beispiel marokkanischer Einwanderer in der Provinz Almería aufgeführt.

Almería ist eine der acht Provinzen der Autonomen Region Andalusiens und befindet sich im Osten der Region (siehe Abb. 4). Seit Anfang der 1970er Jahre hat sich in Almería eine bedeutende Gemüseproduktion entwickelt, welche maßgeblich für den wirtschaftlichen Aufschwung der Region verantwortlich ist (HARTKEMEYER, 2006, S. 82). Die Produktionsbedingungen sind in der Region extrem preiswert, was laut HARTKEMEYER (2006, S. 82) auf die „stetige Verfügbarkeit von billigen ausländischen Arbeitskräften zurückzuführen [ist]“ (HARTKEMEYER, 2006, S. 82). Hervorzuheben sind die Löhne, welche bei der Gemüseproduktion der ausschlaggebende Kostenfaktor sind (HARTKEMEYER, 2006, S. 82). Reguläre Einwanderer oder auch spanische Arbeitskräfte bekommen den Mindestlohn von 27€ pro Arbeitstag (ca. 8 Stunden). Aufgrund ihrer schwierigen Situation „akzeptieren“ aber die meisten irregulären Einwanderer niedrigere Löhne (HARTKEMEYER, 2006, S. 107). Nach HARTKEMEYER (2006, S.107) verdienen illegale Migranten durchschnittlich nur 24€, d.h. etwa 3€ die Stunde.

In der Provinzstadt El Ejido wird ein weiteres Problem deutlich, mit welchem sich die irregulären Migranten konfrontiert sehen. Etwa 25% der im Stadtgebiet arbeitenden Marokkaner leben in der Stadt selbst. Sie leben überwiegend in Wohnungen der Armenviertel der Stadt. Mehr als 55% haben weder fließendes Wasser noch sanitäre Einrichtungen, ca. 31% verfügen über keinen Strom (HARTKEMEYER, 2006, S. 108).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet anhand eines konkreten Vorfalls den gesellschaftspolitischen Wandel Spaniens im Umgang mit Migration und wirft die Forschungsfrage nach den Ursachen irregulärer Migration auf.

2 Der Begriff der irregulären Migration: Dieses Kapitel definiert irreguläre Migration als politisches und juristisches Konstrukt, das historisch eng mit der Etablierung nationaler Grenzkontrollen verknüpft ist.

3 Irreguläre Migranten: Hier werden die verschiedenen Formen des irregulären Status erläutert und verdeutlicht, dass die Abgrenzung zwischen legalem und illegalem Status aufgrund gesetzlicher Änderungen oft fließend ist.

4 Das Beispiel Spanien: Dieses Kapitel analysiert den Wandel Spaniens zum Einwanderungsland, die geografischen sowie ökonomischen Ursachen der Migration und die spezifischen Herausforderungen für Migranten.

4.1 Vom Auswanderungsland zum Einwanderungsland: Darstellung der historischen Transformation Spaniens von einem Land der Emigration hin zu einer Destination für Zuwanderer ab den 1990er Jahren.

4.2 Ursachen der irregulären Migration: Untersuchung geographischer Faktoren, wie der Nähe zu Afrika, sowie wirtschaftlicher Anreize und der Rolle der spanischen Gesetzgebung.

4.3 Die Situation der irregulären Einwanderer: Analyse der demografischen Zusammensetzung der Zuwanderer aus Afrika und Lateinamerika sowie deren regionale Verteilung.

4.4 Das Beispiel marokkanischer Einwanderer in Almería: Untersuchung der Arbeits- und Lebensbedingungen marokkanischer Migranten in der landwirtschaftlichen Produktion und der damit verbundenen sozialen Spannungen.

5 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass trotz Verbesserungen die Lebensumstände irregulärer Migranten prekär bleiben und eine gesellschaftliche Diskussion über echte Integration noch aussteht.

Schlüsselwörter

Irreguläre Migration, Spanien, Arbeitsmarkt, Almería, El Ejido, Ausländerpolitik, Migration, Integration, Arbeitsbedingungen, Gesetzgebung, Marokkanische Migranten, Festung Europa, Aufenthaltsstatus, Sozialpolitik, Rassismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Dynamik irregulärer Migration in Spanien sowie die sozioökonomische Situation der betroffenen Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel Spaniens zum Einwanderungsland, der rechtlichen Einordnung irregulärer Migration und der Analyse konkreter Lebensbedingungen in landwirtschaftlichen Regionen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Ursachen zur irregulären Migration nach Spanien führen und wie die Lebenssituation dieser Migranten vor Ort gestaltet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur und Sekundärdaten, um die historische Entwicklung und die soziale Realität der Migranten fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Migrationsphasen Spaniens, die geografischen sowie politischen Faktoren für Zuwanderung und das spezifische Fallbeispiel Almería.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind irreguläre Migration, Arbeitsmigration, Ausländerpolitik, Integration und soziale Prekarität.

Warum spielt das Fallbeispiel Almería eine so große Rolle?

Almería verdeutlicht exemplarisch die Abhängigkeit der spanischen Landwirtschaft von billigen, oft irregulären Arbeitskräften und die damit einhergehende soziale Ausgrenzung.

Was bedeutet das Konzept der „Teil-Befolgung“?

Es beschreibt den Zustand, dass Migranten zwar bestimmte Einwanderungsbestimmungen erfüllen, andere aber verletzen, was zu einem prekären Aufenthaltsstatus führt.

Wie reagierte die spanische Politik auf die Unruhen in El Ejido?

Es wurden lokale Vereinbarungen zur Verbesserung der Unterbringung und zur Legalisierung getroffen, die jedoch laut der Untersuchung oft nur mangelhaft umgesetzt wurden.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Irreguläre Einwanderer in Europa - Das Beispiel Spanien
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Geographisches Institut)
Veranstaltung
Humangeographie
Note
1,0
Autor
Peer Bittner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
12
Katalognummer
V170063
ISBN (eBook)
9783640886470
ISBN (Buch)
9783640886517
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geographie Humangeographie Migration Bevölkerung Wanderungsbewegung Spanien Einwanderer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peer Bittner (Autor:in), 2008, Irreguläre Einwanderer in Europa - Das Beispiel Spanien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170063
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Leseprobe aus  12  Seiten
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