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Mao Zedong - Seine Prägung Chinas

Titel: Mao Zedong - Seine Prägung Chinas

Hausarbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B.Sc. Christian Lau (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Volksrepublik China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt und eine der stärksten Wirtschaftsnationen. Mao Zedong (1893 - 1976) bestimmte mehr als ein Vierteljahrhundert lang die Geschicke Chinas und gilt daher als eine der wichtigsten Persönlichkeiten Chinas im 20. Jahrhundert.

Zu Beginn seiner Machtergreifung im Jahre 1949 wurde Mao begeistert vom chinesischen Volk gefeiert, da er den Chinesen ihre eigene Identität wieder gab und das Land mit einem neuen Nationalgefühl einte. Er beeinflusste stark die Entwicklung Chinas in den fünfziger sowie sechziger Jahren und seine Abwandlung des Marxismus („Maoismus“) stellte die vorherrschende Ideologie Chinas dar. Er besaß einen absoluten Willen zur Macht und unterdrückte ohne Rücksicht jede Opposition im Lande. Seine Vorstellung einer religionsfreien sozialistischen Gesellschaft führte zu einer stark eingeschränkten Religionsausübung in den anerkannten Dachverbänden und zu einem rapiden Niedergang traditioneller volksreligiöser Formen aufgrund der Durchführung säkularistischer Kampagnen. Mao Zedong blieb immer die bestimmende Persönlichkeit innerhalb der Partei und förderte selber den Kult um seine Person zum Bild des „Großen Steuermannes“. Durch seine „Kulturrevolution“ führte er das Land an den Rand des ökonomischen und politischen Zusammenbruchs.
Eine umfassende Aufarbeitung der Herrschaft Maos hat bisher nicht stattgefunden, da die gesamte Geschichte des kommunistischen Staates mit seinem Namen und seiner Tätigkeit verknüpft wird. Er wird noch heute von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) als nationaler Held repräsentiert. Aber weder der eine noch der andere Versuch Maos zur radikalen Umwandlung der Gesellschaft führten zu einer langfristigen Veränderung. Nach seinem Tod erfolgte die wirtschaftliche Liberalisierung des Landes und die Einführung der religiösen Glaubensfreiheit führte zu einer rasante Wiederkehr der Religionen.

Die vorliegende Hausarbeit stellt Maos Machtergreifung und -erhaltung, seine Religionspolitik sowie den Kult um seine Person dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. EINLEITUNG

B. DIE ÄRA MAOS

I. DIE MACHTERGREIFUNG MAOS

II. DIE MACHTERHALTUNG MAOS

C. DIE RELIGIONSPOLITIK MAOS

D. DER KULT UM MAO

E. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ära von Mao Zedong in der Volksrepublik China, wobei ein besonderer Fokus auf der Machtergreifung, der Herrschaftserhaltung, der spezifischen Religionspolitik sowie dem sich entwickelnden Personenkult liegt.

  • Analyse der historischen Machtergreifung und Festigung der Macht durch Mao Zedong.
  • Untersuchung der Auswirkungen der maoistischen Religionspolitik auf traditionelle Glaubensformen.
  • Betrachtung der Entstehung und Ausprägung des Personenkults um Mao Zedong.
  • Reflexion der langfristigen gesellschaftlichen Folgen maoistischer Kampagnen wie der Kulturrevolution.
  • Einordnung von Maos Bedeutung für das heutige Bild der Kommunistischen Partei Chinas.

Auszug aus dem Buch

Die Machtergreifung Maos

Im Jahre 1921 war Mao Zedong am ersten Kongress der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Shanghai beteiligt und wurde anschließend als Parteisekretär der KPCh in der Provinz Hunan eingesetzt. Seit 1922 bildete die KPCh ein Bündnis („1. Einheitsfront“) mit der Kuomintang („Nationale Volkspartei“, KMT) um gemeinsam die herrschenden Warlords zu bekämpfen und eine gemeinsame Front gegen den japanischen Imperialismus zu bilden. In den darauffolgenden Jahren vergrößerte Mao seinen Einfluss innerhalb der KPCh und wurde ein wichtiges Mitglied des Zentralkomitees. Im Jahre 1925 starb Sun Yat-sen, der Anführer der KMT und zugleich provisorischer Präsident der im Jahre 1912 ausgerufenen Republik war. General Chiang Kai-shek erlangte durch einen Militärputsch die Kontrolle über die KMT. Bis zum Tode Sun Yat-sen hielten sich die vorherrschenden Spannungen zwischen den Kommunisten und Nationalisten in Grenzen.

Unter Chiang Kai-shek stieg die KMT zur führenden Staatsmacht Chinas auf, indem er einen Feldzug gegen die Warlords anführte, die „Nationalregierung der Republik China“ bildete und damit das Land vereinte. Chiang Kai-shek wandte sich gegen das Bündnis mit der KPCh und startete im Jahr 1927 einen Vernichtungsfeldzug gegen die Kommunisten. Er ließ dazu Shanghai besetzen und viele Kommunisten hinrichten („Massaker von Shanghai“). Mao Zedong führte den „Herbsternte-Aufstand“ in Hunan an und musste eine Niederlage erleiden. Er zog sich mit den Überlebenden in das Gebirgsland an der Grenze Hunan/Kiangsi zurück um sich dort mit anderen kommunistischen Kämpfern zu vereinen. Die Kommunisten vergrößerten im Laufe der Zeit ihr Einflussgebiet und ließen sich durch Chiang Kai-sheks Feldzüge nicht zurückdrängen. Im Jahre 1931 wurde die chinesische Räterepublik („Kiangsi-Sowjetrepublik“) ausgerufen und Mao baute seinen politischen Einfluss stetig aus.

Zusammenfassung der Kapitel

A. EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen Überblick über Mao Zedongs prägende Rolle im China des 20. Jahrhunderts und skizziert die Fragestellung der Arbeit bezüglich seiner Machtausübung und Religionspolitik.

B. DIE ÄRA MAOS: Dieses Kapitel behandelt den historischen Aufstieg Maos innerhalb der KPCh, seine Machtübernahme 1949 sowie die Methoden zur Machterhaltung durch Massenmobilisierung und politische Kampagnen.

C. DIE RELIGIONSPOLITIK MAOS: Hier wird analysiert, wie Mao durch staatliche Kontrolle, säkularistische Kampagnen und die Unterdrückung traditioneller religiöser Strukturen eine religionsfreie Gesellschaft erzwingen wollte.

D. DER KULT UM MAO: Das Kapitel untersucht die Entstehung des Personenkults um den „Großen Steuermann“ und die Instrumentalisierung seines Bildes zur Identitätsbildung und Machtfestigung innerhalb Chinas.

E. FAZIT: Das Fazit fasst die langfristigen Auswirkungen der Herrschaft Maos zusammen und beleuchtet seinen Status als nationaler Held im heutigen China.

Schlüsselwörter

Mao Zedong, Kommunistische Partei Chinas, Kulturrevolution, Machtergreifung, Maoismus, Religionspolitik, Personenkult, Großer Sprung nach vorn, Sinomarxismus, Volksrepublik China, Geschichte Chinas, Ideologie, Herrschaftslegitimation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Ära Mao Zedongs und dessen massiven Einfluss auf die politische, gesellschaftliche und religiöse Entwicklung der Volksrepublik China.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Machtergreifung der Kommunisten, der Aufbau des sozialistischen Staates, die Unterdrückung religiöser Praktiken und die Entstehung des maoistischen Personenkults.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Mao Zedong China durch seine Ideologie prägte und wie diese historische Phase bis heute von der KPCh bewertet wird.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine historische und kulturethische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zu Maos Wirken und der Geschichte Chinas basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Chronologie der Machtergreifung und -erhaltung, die Religionspolitik der KPCh sowie eine detaillierte Betrachtung des Kults um Maos Person.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Mao Zedong, Maoismus, Kulturrevolution, Religionspolitik und Machterhaltung.

Inwiefern beeinflusste Maos konfuzianische Prägung seinen Regierungsstil?

Obwohl Mao den Konfuzianismus offiziell bekämpfte, finden sich in seinem Fokus auf Bildung und die moralische Vervollkommnung des Menschen Parallelen zu konfuzianischen Lehren, die er in seinen "Sinomarxismus" einfließen ließ.

Wie wurde der Kult um Mao Zedong nach seinem Tod in China weitergeführt?

Eine offene Entmaoisierung blieb aus, um die Legitimität der Partei nicht zu gefährden; stattdessen wurde Mao vom gottgleichen "Großen Steuermann" zum "nationalen Helden" umgedeutet.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mao Zedong - Seine Prägung Chinas
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg  (Professur für Evangelische Theologie)
Veranstaltung
Einführung in die Kulturethik: China verstehen - Geschichte, Religion, Ethik
Note
1,3
Autor
B.Sc. Christian Lau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V170059
ISBN (Buch)
9783640886548
ISBN (eBook)
9783640886746
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zedong seine prägung chinas
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.Sc. Christian Lau (Autor:in), 2011, Mao Zedong - Seine Prägung Chinas, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/170059
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Leseprobe aus  17  Seiten
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