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Die Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur

Title: Die Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur

Thesis (M.A.) , 2010 , 85 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Annika Vasic (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur und entstand im Rahmen des Studienganges Germanistik an der Universität Bremen.
Werden und Vergehen – dieser Kreislauf der Natur gilt uneingeschränkt auch für das menschliche Leben. Verschiedenste gesellschaftliche Entwicklungen haben jedoch in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass Sterben und Tod immer mehr aus dem Blickfeld des Einzelnen geraten. Daraus resultieren große Unsicherheiten im Umgang mit dieser Thematik. Dennoch trifft und betrifft der Tod jeden Menschen – auch Kinder und Jugendliche. Auf Grund der allgemeinen Sprachlosigkeit, die häufig im Zusammenhang mit Sterben und Tod zu beobachten ist, haben es sich verschiedene Autoren der Kinder- und Jugendliteratur zur Aufgabe gemacht, Heranwachsende mit diesem Thema zu konfrontieren. Anhand der exemplarischen Analyse ausgewählter Werke gehe ich in meiner Arbeit deshalb der Frage nach, inwiefern Literatur dazu beitragen kann, Kindern und Jugendlichen zu einem realistischen Todesverständnis zu verhelfen und Handlungsweisen im Umgang mit Tod und Trauer aufzuzeigen.
Zur Einführung in die Thematik gebe ich zunächst einen Überblick über den Umgang mit Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft (Kap. 2).
Um bei den späteren Buchanalysen die altersdifferenzierenden Reaktionen auf den Tod beurteilen zu können, werde ich anschließend die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse zum Todesverständnis von Kindern und Jugendlichen darstellen (Kap. 3.1) sowie das spezifische Trauerverhalten von Heranwachsenden beleuchten (Kap. 3.2).
Die Buchanalyse wird von einem theoretischen Teil eingeleitet. Nach der Diskussion der verschiedenen Definitionen der Kinder- und Jugendliteratur (Kap. 4.1) widme ich mich der Todesthematik in der Kinder- und Jugendliteratur im geschichtlichen Verlauf (Kap. 4.2). Darauffolgend erläutere ich die Fragestellung meiner Arbeit zunächst im Allgemeinen (Kap. 4.3) und anschließend anhand der exemplarischen Analyse von drei kinder- und jugendliterarischen Werken im Speziellen (Kap. 4.4).
Im abschließenden Fazit (Kap. 5) fasse ich die von mir gewonnenen Erkenntnisse zusammen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft

2.1 Tabuthema Tod? – Der Umgang mit Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft

2.2 Wie Kinder und Jugendliche dem Tod begegnen

2.3 Die Rolle der Erwachsenen beim Aufbau eines realistischen Todesverständnisses von Kindern und Jugendlichen

3. Entwicklungspsychologische Grundlagen

3.1 Entwicklung der Todesvorstellungen bei Kindern und Jugendlichen

3.1.1 Altersgruppe drei bis fünf Jahre

3.1.2 Altersgruppe sechs bis zehn Jahre

3.1.3 Altersgruppe ab zehn Jahre

3.2 Trauerarbeit

3.2.1 Die Notwendigkeit von Trauerarbeit

3.2.2 Definition von Trauer

3.2.3 Trauerverhalten von Kindern und Jugendlichen

3.2.3.1 Die Anerkennung der Realität

3.2.3.2 Durchlebung des Abschiedsschmerzes

3.2.3.3 Die Verinnerlichung dessen, was war

3.2.3.4 Die Entwicklung einer neuen Identität

3.2.4 Bedingungen für die positive Bewältigung der Trauerarbeit von Kindern und Jugendlichen

4. Die Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur

4.1 Definitionen – zum Begriff Kinder- und Jugendliteratur

4.2 Geschichtlicher Verlauf – von „Warngeschichten“ zur „realistischen Kinder- und Jugendliteratur“

4.3 Was können Kinder- und Jugendbücher zum Thema Tod leisten und bewirken?

4.4 Analyse ausgewählter Literatur

4.4.1 Auswahl der Literatur

4.4.2 Kriterien zur Analyse der ausgewählten Literatur

4.4.3 Du wirst immer bei mir sein

4.4.4 Max, mein Bruder

4.4.5 Du fehlst mir, du fehlst mir

4.4.6 Vergleichende Betrachtung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern moderne Kinder- und Jugendliteratur dazu beitragen kann, Kindern und Jugendlichen zu einem realistischen Verständnis von Sterben und Tod zu verhelfen und ihnen Handlungsweisen im Umgang mit Verlust und Trauer aufzuzeigen.

  • Entwicklungspsychologische Aspekte des Todesverständnisses bei Kindern und Jugendlichen.
  • Die Bedeutung und Notwendigkeit von Trauerarbeit im Kindes- und Jugendalter.
  • Historische Entwicklung der Todesthematik in der Kinder- und Jugendliteratur.
  • Exemplarische Analyse realistischer Werke zur Todesthematik.
  • Rolle der Erwachsenen und des sozialen Umfelds bei der Trauerbegleitung.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Altersgruppe drei bis fünf Jahre

Etwa im Alter von drei bis vier Jahren beginnen Kinder, sich bewusst mit dem Tod auseinanderzusetzen. Das entsprechende Vokabular wird schon genutzt, allerdings ohne genaues Verständnis seiner Bedeutung (vgl. Spiecker-Verscharen, 1982, S.8). ‚Sterben’ meint für den Großteil der Kinder nur vorübergehendes Fortsein, was die Aussage eines vierjährigen Mädchens über den Tod eines Nachbarhundes verdeutlicht: „Justus ist tot. Dann kommt er in den Himmel. Und nächstes Jahr kommt er wieder.“ (vgl. Cramer, 2008, S.27).

Vorschulkinder vertreten die Auffassung, dass hohes Alter die Ursache für das Sterben ist und verstehen noch nicht, dass der Körper an sich sterblich ist. Da sie in dieser Entwicklungsphase sehr anschaulich denken, verbinden sie die äußerlich wahrnehmbaren Merkmale des Alters mit dem Sterben. Manche Kinder wünschen sich deshalb, niemals älter zu werden. So meint zum Beispiel die fünfjährige Franziska: „Ich möchte niemals eine Großmutter werden, denn dann bin ich alt und muss sterben. Ich möchte immer so bleiben wie ich bin.“ (ebd., 2008, S.28).

Im Alter von drei bis fünf Jahren unterscheiden Kinder nicht zwischen tot und lebendig. In ihrer Vorstellung haben die leblosen Gegenstände wie zum Beispiel Puppen oder Stofftiere Leben in sich, sind hungrig oder müde6 (ebd., 2008, S.28). Umgekehrt fragen sie oft, ob die Gestorbenen unter der Erde überhaupt Luft bekommen oder ob sie es dort bequem haben. Die Kinder stellen sich vor, dass die Friedhöfe voll von lebendig Begrabenen sind, die denken und fühlen wie jeder andere Mensch auch (vgl. Spiecker-Verscharen, 1982, S.9).

Kleine Kinder können das Ausmaß des Todes nicht erfassen. Viele Erwachsene sind erschrocken über die unbekümmerte Haltung ihrer Kinder angesichts des Todes. Dabei resultiert diese aus der mangelnden Einsicht in seine Endgültigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur und definiert die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.

2. Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft: Dieses Kapitel thematisiert die gesellschaftliche Verdrängung des Todes und die Auswirkungen auf den Umgang von Kindern und Erwachsenen mit dieser Thematik.

3. Entwicklungspsychologische Grundlagen: Es werden die altersspezifischen Todesvorstellungen und das kindliche Trauerverhalten detailliert dargestellt, um die Basis für die anschließenden Buchanalysen zu schaffen.

4. Die Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur: Dieses Hauptkapitel analysiert Begriffe, den geschichtlichen Verlauf der Literatur und bietet eine methodische Analyse ausgewählter Werke.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet den Beitrag von Kinder- und Jugendliteratur zur Trauerbewältigung.

Schlüsselwörter

Kinderliteratur, Jugendliteratur, Tod, Sterben, Trauerarbeit, Todesverständnis, Entwicklungspsychologie, Verlust, Trauerbegleitung, Realistische Literatur, Identitätsentwicklung, Kinder, Jugendliche, Literaturanalyse, Bewältigungsstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration der Todesthematik in moderne Kinder- und Jugendbücher und deren Potenzial, junge Menschen bei der Auseinandersetzung mit Sterben, Verlust und Trauer zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die entwicklungspsychologischen Stadien des Todesbegriffs bei Kindern, die Bedeutung familiärer Trauerbegleitung und die historische sowie analytische Betrachtung realistischer Kinder- und Jugendliteratur.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Autorin geht der Frage nach, inwiefern Literatur dazu beitragen kann, Kindern und Jugendlichen zu einem realistischen Todesverständnis zu verhelfen und ihnen hilfreiche Handlungsweisen im Umgang mit Tod und Trauer aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch entwicklungspsychologische Erkenntnisse und einer exemplarischen Analyse von drei ausgewählten literarischen Werken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung psychologischer Grundlagen, die Definition und Geschichte der einschlägigen Kinder- und Jugendliteratur sowie die detaillierte Analyse spezifischer Bücher anhand fest definierter Kriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kinder- und Jugendliteratur, Tod, Sterben, Trauerarbeit, Todesverständnis und Entwicklungspsychologie.

Warum ist das Thema "Todesahnung bei Kindern" in dieser Arbeit relevant?

Die Arbeit beleuchtet, wie Kinder oft schon früh ihren eigenen Zustand oder den von nahestehenden Personen intuitiv erfassen, und warum eine ehrliche Kommunikation durch Erwachsene in diesen Fällen essentiell ist.

Welche Rolle spielt die Familie laut der Analyse in den behandelten Büchern?

Die Analyse verdeutlicht, dass familiärer Zusammenhalt und offene Kommunikation entscheidende Faktoren für die positive Trauerbewältigung sind, wobei die Autorin kritisch anmerkt, dass manche literarischen Darstellungen das familiäre Verhalten teils zu idealistisch zeichnen.

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Details

Title
Die Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur
College
University of Bremen
Grade
2,0
Author
Annika Vasic (Author)
Publication Year
2010
Pages
85
Catalog Number
V169994
ISBN (eBook)
9783640885213
ISBN (Book)
9783640885312
Language
German
Tags
todesthematik kinder- jugendliteratur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Vasic (Author), 2010, Die Todesthematik in der modernen Kinder- und Jugendliteratur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169994
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