Welche psychologischen und nichtpsychologischen Interventionsansätze bieten sich für die medizinische Rehabilitation bei koronarer Herzkrankheit an, und wie kann gesundheitspsychologisches Wissen im Zusammenhang mit Depression angewandt werden?
Diese Fallstudie beleuchtet die koronare Herzkrankheit und ihre psychosozialen Faktoren. Im theoretischen Teil wird die koronare Herzkrankheit definiert und darauffolgend das Erscheinungsbild und die Risikofaktoren diskutiert. Infolgedessen werden die psychosozialen Faktoren der Koronaren Herzkrankheit und wie dies wiederum mit dem Krankheitsbild der Depression im Zusammenhang steht. Der methodische Teil dieser Fallstudie widmet sich den psychologischen und nicht psychologischen Interventionsansätzen in der medizinischen Rehabilitation bei koronaren Herzerkrankungen und Depressionen. Im Zuge dessen wird das fundierte Einsetzen von gesundheitspsychologischen Wissen betrachtet. Innerhalb der Diskussion werden die herausgearbeiteten Informationen und Interventionen kritisch hinterfragt und mithilfe des Fazits abgerundet.
Inhaltsverzeichnis
- ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
- ABBILDUNGSVERZEICHNIS
- TABELLENVERZEICHNIS
- 1 EINLEITUNG
- 2 THEORETISCHER TEIL
- 2.1 Definition koronare Herzkrankheit
- 2.1.1 Erscheinungsbild und Risikofaktoren der koronaren Herzerkrankung
- 2.1.1.1 Übergewicht als kardiovaskulärer Risikofaktor
- 2.1.1.2 Ungesunde Ernährung, Alkoholkonsum und Rauchen kardiovaskulärer Risikofaktor
- 2.1.1 Erscheinungsbild und Risikofaktoren der koronaren Herzerkrankung
- 2.2 Psychosoziale Faktoren bei KHK
- 2.2.1 Aktueller Forschungsstand zur Bedeutung verschiedener psychosozialer Faktoren
- 2.2.2 Die Bedeutung von Depression im Zusammenhang mit KHK
- 2.1 Definition koronare Herzkrankheit
- 3 METHODISCHER TEIL
- 3.1 Psychologische und nichtpsychologische Interventionsansätze für die medizinische Rehabilitation bei KHK
- 3.1.1 Bedeutung von körperlicher Fitness und körperlicher Aktivität für das kardiovaskuläre Risiko
- 3.1.2 Aspekte zur Prävention der KHK durch Ernährung
- 3.1.3 Fundiertes Einsetzen von gesundheitspsychologischen Wissen
- 3.1 Psychologische und nichtpsychologische Interventionsansätze für die medizinische Rehabilitation bei KHK
- 4 ERGEBNISSE
- 5 DISKUSSION & FAZIT
- 6 LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung & Themen
Diese Fallstudie befasst sich mit der koronaren Herzkrankheit (KHK) und ihren psychosozialen Faktoren. Sie untersucht, welche psychologischen und nichtpsychologischen Interventionsansätze sich für die medizinische Rehabilitation bei KHK eignen und wie gesundheitspsychologisches Wissen im Zusammenhang mit Depression angewandt werden kann, um ein umfassendes Verständnis der Thematik zu entwickeln.
- Definition und Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheit (KHK)
- Bedeutung psychosozialer Faktoren für die Entstehung und den Verlauf der KHK
- Zusammenhang zwischen Depression und koronarer Herzkrankheit
- Psychologische Interventionsansätze in der medizinischen Rehabilitation
- Nichtpsychologische Interventionsansätze, insbesondere Ernährung und körperliche Aktivität
- Fundiertes Einsetzen von gesundheitspsychologischem Wissen
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Die Bedeutung psychosozialer Einflussfaktoren auf die Entstehung und den Verlauf der koronaren Herzkrankheit wird in der Schulmedizin zunehmend anerkannt und durchleuchtet (Siegrist, 2001, S.316). Zentrales Thema innerhalb der Schulmedizin ist das Erkennen, Behandeln und Vorbeugen von Erkrankungen. Jedoch wird dies durch den rascher werdenden Wissenszuwachs in immer kürzeren Zeitintervallen und zunehmenden Spezialisierungen maßgeblich erschwert. Während der letzten vier Jahrzehnte wurde entsprechend innerhalb der experimentellen Grundlagenforschung, klinischen Forschung und den epidemiologischen Untersuchungen ein erweitertes Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen von der Entstehung und dem Verlauf einer koronaren Herzkrankheit hinzugefügt (Siegrist, 2001, S.316).
Heute steht fest, dass zentralnervöse Einflüsse in Form von exzessiv bzw. lang andauernden erhöhten Sympathikus- und verringerten Vagus-Aktivitäten das kardiovaskuläre System funktional und strukturell schädigen. Ausschlaggebend dafür sind typische Interaktionen der Patient*innen innerhalb ihres sozialen Umfeldes – Interaktionen, welche zu dysfunktionalen Stressreaktionen im Körper führen (bspw. durch Alkoholkonsum, Rauchen, Bewegungsmangel, sowie ungesunde und fettreiche Ernährung) und in diesem Zuge zu weiteren psychosozialen Beeinträchtigungen wie Depressionen. Aus diesem Grund wurde initiiert, dass sich die Kardiologie um eine neurokardiologische bzw. ökoneurokardiologische Dimension erweitert, welche die koronare Herzkrankheit als ein besonders gut erforschtes Beispiel eines biopsychosozialen Krankheitsmodells betrachtet (Siegrist, 2001, S.316; vgl. Schnall, Belkić, Landsbergis & Baker, 2000).
Diese Fallstudie beleuchtet die koronare Herzkrankheit und ihre psychosozialen Faktoren. Im theoretischen Teil wird die koronare Herzkrankheit definiert und darauffolgend das Erscheinungsbild und die Risikofaktoren diskutiert. Infolgedessen werden die psychosozialen Faktoren der Koronaren Herzkrankheit und wie dies wiederum mit dem Krankheitsbild der Depression im Zusammenhang steht. Der methodische Teil dieser Fallstudie widmet sich den psychologischen und nicht psychologischen Interventionsansätzen in der medizinischen Rehabilitation bei koronaren Herzerkrankungen und Depressionen. Im Zuge dessen wird das fundierte Einsetzen von gesundheitspsychologischen Wissen betrachtet. Innerhalb der Diskussion werden die herausgearbeiteten Informationen und Interventionen kritisch hinterfragt und mithilfe des Fazits abgerundet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung betont die wachsende Anerkennung psychosozialer Faktoren bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) und skizziert den Aufbau der Fallstudie, die sich mit Definition, Risikofaktoren, psychosozialen Aspekten, Interventionsansätzen und dem Zusammenhang mit Depression befasst.
2 Theoretischer Teil: Dieser Teil definiert die koronare Herzkrankheit (KHK), beleuchtet ihr Erscheinungsbild und ihre Risikofaktoren und untersucht die Bedeutung psychosozialer Faktoren sowie den Zusammenhang zwischen KHK und Depression.
3 Methodischer Teil: Der methodische Teil stellt psychologische und nichtpsychologische Interventionsansätze für die medizinische Rehabilitation bei KHK vor und erörtert, wie gesundheitspsychologisches Wissen in Bezug auf die Verknüpfung von Depression und KHK fundiert eingesetzt werden kann.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse fassen zusammen, dass Depressionen ein unabhängiger Risikofaktor für KHK-Mortalität sind und ein „Collaborative Care“-Konzept notwendig ist, das medizinische und psychiatrische Betreuung kombiniert, um die Prognose zu verbessern.
5 Diskussion & Fazit: Dieses Kapitel diskutiert die Notwendigkeit einer Kombinationstherapie und enger interdisziplinärer Kooperation zur Behandlung von KHK und Depression, hebt die Rolle von „Care Managern“ hervor und fordert weitere Integration von Ernährungs- und Bewegungsprogrammen.
Schlüsselwörter
Koronare Herzkrankheit (KHK), Psychosoziale Faktoren, Depression, Rehabilitation, Gesundheitspsychologie, Interventionsansätze, Risikofaktoren, Körperliche Aktivität, Ernährung, Stress, Arteriosklerose, Morbidität, Mortalität, Collaborative Care.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Diese Fallstudie untersucht die koronare Herzkrankheit (KHK) und ihre psychosozialen Faktoren, wobei der Fokus auf psychologischen und nichtpsychologischen Interventionsansätzen in der medizinischen Rehabilitation liegt und wie gesundheitspsychologisches Wissen im Kontext von KHK und Depression angewendet werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themenfelder umfassen die Definition und Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheit, psychosoziale Einflussfaktoren, den Zusammenhang zwischen KHK und Depression, sowie verschiedene Interventionsansätze für die medizinische Rehabilitation.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es zu analysieren, welche psychologischen und nichtpsychologischen Interventionsansätze sich für die medizinische Rehabilitation bei KHK eignen und wie gesundheitspsychologisches Wissen im Zusammenhang mit Depression angewandt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit ist als Fallstudie konzipiert, die bestehende Forschung und epidemiologische Studien analysiert, um Interventionsansätze und den Forschungsstand zu psychosozialen Faktoren und Depression bei KHK zu erörtern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die theoretische Definition der koronaren Herzkrankheit, ihre Risikofaktoren, die psychosozialen Aspekte und ihre Verbindung zur Depression, sowie die methodischen psychologischen und nichtpsychologischen Interventionsansätze für die Rehabilitation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind Koronare Herzkrankheit (KHK), Psychosoziale Faktoren, Depression, Rehabilitation, Gesundheitspsychologie, Interventionsansätze, Risikofaktoren, Körperliche Aktivität, Ernährung, Stress, Arteriosklerose, Morbidität, Mortalität, Collaborative Care.
Welche Rolle spielt das biopsychosoziale Krankheitsmodell?
Die Arbeit betrachtet die koronare Herzkrankheit als ein gut erforschtes Beispiel eines biopsychosozialen Krankheitsmodells, das biologische, psychologische und soziale Faktoren in der Entstehung und im Verlauf der Erkrankung berücksichtigt.
Was versteht man unter dem „Collaborative Care“-Konzept im Kontext der KHK?
Das „Collaborative Care“-Konzept ist ein mehrdimensionaler Interventionsansatz, der verschiedene Therapieansätze (z.B. Medikation und Gesprächstherapie) parallel zu einer kardiologischen Basistherapie kombiniert, um die Prognose bei Patienten mit chronischen Erkrankungen wie KHK und begleitender Depression zu verbessern.
Wie beeinflussen Lebensstilfaktoren wie Ernährung und körperliche Aktivität die KHK?
Ungesunde Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchen und mangelnde körperliche Aktivität sind etablierte kardiovaskuläre Risikofaktoren, die zur Entstehung und Progression der KHK beitragen. Insbesondere eine Omega-3-reiche Ernährung und regelmäßige Bewegung können das Risiko erheblich senken.
Welche Bedeutung haben Arbeitsstress und soziale Isolation für die KHK?
Arbeitsstress, soziale Isolation und Einsamkeit werden als bedeutsame psychosoziale Risikofaktoren für die Entwicklung und einen ungünstigen Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen identifiziert, da sie zu dysfunktionalen Stressreaktionen und negativen Verhaltensweisen führen können.
- Arbeit zitieren
- Celina Glück (Autor:in), 2025, Rehabilitationspsychologie. Koronare Herzkrankheit und seine psychosozialen Faktoren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1699524