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Kinderpornografie und Internet

Schutz vs. Kontrolle

Titel: Kinderpornografie und Internet

Seminararbeit , 2008 , 24 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Kristina Kokta (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die in dieser Seminararbeit behandelte Thematik Kinderpornografie im Zusammenhang mit dem Medium Internet ist leider sehr aktuell. Da sich hierbei die Themen Schutz vor Kriminalität und Schutz vor staatlicher Totalkontrolle einander gegenüberstehen, soll eine differenzierte Auseinandersetzung mit oben genanntem Thema die Problematik verdeutlichen. Die Forschungsfrage lautet demzufolge: "Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Kinderpornografie und dem Internet?" Weiters wird folgende Subfragestellung behandelt: Kann es gelingen, Schutz vor Kinderpornografie zu gewährleisten, bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf die individuelle Freiheit des Einzelnen?

Nach einer kurzen Begriffsdefinition, die dem Leser die Bedeutung der hier verwendeten Termini näher bringt, werden diese im Folgenden mittels Literaturanalyse einer ausführlicheren Betrachtung unterzogen. Hierzu wird Geschichtliches ebenso wie die aktuelle rechtliche Situation in den Blick genommen, um einen möglichst umfassenden Überblick zu erhalten. In meinen Ausführungen beschränke ich mich jedoch hauptsächlich auf die Länder Österreich und Deutschland, da eine Behandlung aller Länder den Rahmen der Seminararbeit sprengen würde. In Kapitel 3 wird anschließend die Problematik der Verbindung von Schutz vor Internetkriminalität und staatlichen Eingriffen in die Freiheit des Einzelnen herausgearbeitet. Ein prägnantes Resumé dient der Zusammenfassung der wesentlichsten aufgezeigten Erkenntnisse sowie einen kurzen Ausblick auf noch offen gebliebene Fragen zu diesem Thema.
Das Ergebnis dieser Seminararbeit soll, angelehnt an das Thema des Seminares - Disziplinierungsökonomien der Moderne - die häufig in den westlichen Industriegebieten herrschende Problematik der oftmals haarscharfen Grenze zwischen Schutz und Kontrolle der Obrigkeiten am Beispiel von Kinderpornografie im Internet beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

0.1 Begriffsdefinitionen

0.1.1 Kinderpornografie:

0.1.2 Internet:

1. Kinderpornographie

1.1 Österreich

1.2 Deutschland

2. Das Internet und seine Gefahren

2.1 Rechtliche Regelungen

3. Schutz vor Kinderpornographie vs. Kontrolle des Individuums

3.1 Herausforderungen rechtlicher Maßnahmen

3.2 Internationale Bestrebungen

3.3 Grenzen der rechtlichen Regelungen

4. Resumé

5. Anhang: Gesetzestexte (Auszüge)

5.1 Österreich:

5.2 Deutschland:

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der notwendigen staatlichen Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet und dem Schutz der individuellen Freiheit des Einzelnen vor staatlicher Überwachung.

  • Aktuelle rechtliche Lage in Österreich und Deutschland
  • Die Rolle des Internets als Medium für Kriminalität
  • Herausforderungen bei der rechtlichen Regulierung virtueller Inhalte
  • Grenzen staatlicher Überwachungsmaßnahmen
  • Internationaler Rechtsvergleich und Bestrebungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Herausforderungen rechtlicher Maßnahmen

Der Versuch, rechtliche Regelungen zu erarbeiten, um Schutz vor der Verbreitung von Kinderpornografie im Internet zu gewährleisten, erweist sich als äußerst schwierig. Zwar ist das Internet, obwohl ein weltweites Netz, kein „Niemandsland“ und unterliegt den jeweiligen regionalen Gesetzen, jedoch ist es oftmals eine Herausforderung, „reale“ Rechtsnormen zur Strafverfolgung der Täter im Internet anzuwenden. Beispielsweise sei hier zur Verdeutlichung angeführt, dass mit Besitz von kinderpornografischem Material nicht nur der reale Besitz gemeint ist, sondern auch das Archivieren entsprechender Daten auf einem permanenten Speichermedium (z.B. Festplatte), auf das man nach Belieben zugreifen kann. Zusätzlich dazu ist theoretisch auch das Ansehen eines Bildes im Web schon Besitz, da die Dateien automatisch im Cache gespeichert werden (Kuhnen 2007, 9). Man kann im rechtlichen Sprachgebrauch geläufige Begriffe also oft nicht eins zu eins auf virtuelle Medien umlegen, und es bedarf umfassender juristischer Kommentare und Erläuterungen, damit es hier nicht zu Ungleichheiten kommt.

Ein weiteres Problem ergibt sich bei den Bezeichnungen für das Sichtbarwerden von pornografischem Material. Im österreichischen Strafrecht sind dies die eingangs erwähnten Begriffe „pornographische Darstellung“(207a Abs 1) und „wirklichkeitsnah“ (207a Abs 4). Um nicht viel Raum für individuelle Auslegungen und Uneinheitlichkeit der Bestrafungen zu lassen, wurde in den dazugehörigen Erläuterungen so gut und genau wie möglich erklärt, was der Gesetzgeber unter diesen Begriffen versteht. Der Terminus Darstellung umfasst sowohl Abbildungen als auch virtuelle Bilder. Wirklichkeitsnah hingegen bedeutet, dass das Bild dokumentaristisch ist, also dem Betrachter den Eindruck vermittelt, Augenzeuge zu sein (Universität Innsbruck 2003 [Online]).

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz des Themas anhand von Berichten über Polizeieinsätze und definiert das Forschungsziel sowie die zentralen Fragestellungen.

0.1 Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Termini "Kinderpornografie" und "Internet" rechtlich sowie technisch definiert, um eine gemeinsame Grundlage für die Arbeit zu schaffen.

1. Kinderpornographie: Dieses Kapitel zeichnet die geschichtliche Entwicklung und die gesetzliche Verankerung des Verbots von Kinderpornografie in Österreich und Deutschland nach.

2. Das Internet und seine Gefahren: Es wird analysiert, wie sich das Internet als Medium für Kriminalität etabliert hat und welche spezifischen Gefahren von der Anonymität und globalen Vernetzung ausgehen.

2.1 Rechtliche Regelungen: Dieser Abschnitt behandelt die Haftungsproblematik für Internet-Dienstanbieter und die Bemühungen um grenzüberschreitende rechtliche Rahmenbedingungen.

3. Schutz vor Kinderpornographie vs. Kontrolle des Individuums: Das Kapitel analysiert den Konflikt zwischen effektivem Täterschutz durch Strafverfolgung und den Gefahren staatlicher Totalkontrolle durch Überwachungstechnologien.

3.1 Herausforderungen rechtlicher Maßnahmen: Hier werden die Schwierigkeiten bei der Anwendung klassischer Rechtsnormen auf virtuelle Tatbestände erörtert.

3.2 Internationale Bestrebungen: Dieser Teil beleuchtet die Notwendigkeit internationaler Kooperationen, wie etwa die Cybercrime-Konvention, zur Bekämpfung grenzüberschreitender Delikte.

3.3 Grenzen der rechtlichen Regelungen: Das Kapitel diskutiert kritisch, wie staatliche Sicherheitsmaßnahmen die Grundrechte beschneiden können und wo die Grenzen der Verhältnismäßigkeit liegen.

4. Resumé: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und hinterfragt die Rolle der Medien bei der Durchsetzung neuer Sicherheitsgesetze.

5. Anhang: Gesetzestexte (Auszüge): Der Anhang liefert die relevanten juristischen Originalquellen aus Österreich und Deutschland zur Untermauerung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Kinderpornografie, Internet, Strafrecht, Internetkriminalität, Schutz, Kontrolle, Überwachung, Sicherheitspolizeigesetz, Datenschutz, Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung, Grundrechte, Rechtsnormen, Medien, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die rechtliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderpornografie im digitalen Zeitalter sowie das Spannungsfeld zwischen notwendigem Opferschutz und dem Schutz der Bürgerrechte vor staatlicher Überwachung.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentral sind die rechtliche Lage in Österreich und Deutschland, die technologische Entwicklung des Internets, die Möglichkeiten und Grenzen der staatlichen Strafverfolgung sowie die Debatte um Datenschutz und Überwachung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Kinderpornografie und dem Internet zu verdeutlichen und der Frage nachzugehen, wie der Schutz vor Kriminalität gelingen kann, ohne die individuelle Freiheit des Einzelnen unverhältnismäßig zu beschneiden.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse rechtlicher Grundlagen, gesetzlicher Bestimmungen sowie aktueller diskursiver Beiträge zu Sicherheitsfragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Gesetzeslage, eine Analyse der Gefahren durch das Internet und eine kritische Auseinandersetzung mit staatlichen Kontrollmaßnahmen wie der Vorratsdatenspeicherung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Schlüsselbegriffen zählen Kinderpornografie, Internetkriminalität, staatliche Kontrollmechanismen, Grundrechtsschutz und die Debatte um Verhältnismäßigkeit von Sicherheitsgesetzen.

Welchen Stellenwert nimmt das Internet in der Argumentation der Autorin ein?

Das Internet wird als Ambivalenzfaktor betrachtet: Einerseits ermöglicht es neue Formen der Kriminalität und Verbreitung, andererseits stellt es die Gesetzgebung vor die Herausforderung, veraltete Rechtsbegriffe an die virtuelle Realität anzupassen.

Wie bewertet die Arbeit den Einsatz von Überwachungstechnologien wie dem "Bundestrojaner"?

Die Arbeit warnt kritisch vor der Gefahr, dass unter dem Vorwand des Kinderschutzes eine allgemeine Überwachung der Gesamtbevölkerung legitimiert wird, die weit über das notwendige Maß hinausgeht.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinderpornografie und Internet
Untertitel
Schutz vs. Kontrolle
Hochschule
Universität Wien
Note
1,00
Autor
Kristina Kokta (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V169917
ISBN (Buch)
9783640884025
ISBN (eBook)
9783640884193
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinderpornografie Kinderpornographie Internet Schutz Kontrolle Daten Internetgefahren pornografie kinder Sicherheitspolizeigesetz Freiheit Datenspeicherung WWW
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristina Kokta (Autor:in), 2008, Kinderpornografie und Internet, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169917
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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