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Die Weimarer Republik und der Arbeitersport – Klassenkampf gegen das Bürgertum

Titel: Die Weimarer Republik und der Arbeitersport – Klassenkampf gegen das Bürgertum

Hausarbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 2,8

Autor:in: Patrick Knobbe (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Der Arbeitersport war ein Teil der Arbeiterbewegung, welche sich Zeit ihres Bestehens durch einen Kampf gegen das Bürgertum auszeichnete. Arbeiter hatten lange Zeit keine Möglichkeit in die Politik einzugreifen und eine Position zu gewinnen die es ihnen erlaubte auf ihr politisches Umfeld einzuwirken. Dieses änderte sich innerhalb der Weimarer Republik, welche den Übergang von monarchistischen Herrschaftsverhältnissen zu der ersten Demokratischen Regierungsform in Deutschland markierte. Diese gab erstmals auch Arbeitern politische Rechte und wirkte sich so auf den Arbeitersport aus, der innerhalb der Weimarer Republik seinen Höhepunkt erreichte.
Diese Hausarbeit gibt einen Überblick über die Entwicklung der Bewegung, die ihren Ursprung in der Zeit vor der Deutschen Revolution hatte, ihre Höhepunkte
mit den Arbeiterolympiaden setzte und ihr Ende in der Zerschlagung durch die Nationalsozialisten fand.
Es wird der Fragestellung nachgegangen inwiefern sich der Sport mit dem politischen Denken der Arbeiter verknüpfte. Ich stelle die These auf, dass der Sport und die Geselligkeit innerhalb der Vereine nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch der politischen Erziehung diente und Zeit seines Bestehens ein Kampf der Klassen war.
Ich werde die Entstehung des Arbeitersports am Ende des 19. Jahrhunderts und das Erscheinungsbild des Sports innerhalb der Weimarer Republik beschreiben und mich nach diesem allgemeinen Teil dem Fußball als Teil des Arbeitersports widmen. Anschließend gehe ich kurz auf die Höhepunkte des Arbeitersports innerhalb der Weimarer Republik ein, den Arbeiterolympiaden in Frankfurt von 1925 und in Wien von 1931. Zum Schluss beschreibe ich das Ende des Arbeitersports durch die Zerschlagung der Nationalsozialisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklungsgeschichte des Arbeitersportes

3 Die Weimarer Republik und der Arbeitssport

3.1 Fußball als Arbeitersport

3.2 Die Frankfurter Arbeiterolympiade 1925

3.3 Die Wiener Arbeiterolympiade 1931

3.4 Zerschlagung durch die Nationalsozialisten

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Arbeitersports innerhalb der Weimarer Republik und analysiert, inwiefern sportliche Aktivitäten mit dem politischen Denken der Arbeiterklasse verknüpft waren und als Instrument der politischen Erziehung und Klassenabgrenzung dienten.

  • Historische Entwicklung der Arbeitersportbewegung seit dem späten 19. Jahrhundert.
  • Stellenwert und ideologische Einordnung des Fußballs im Arbeitersport.
  • Bedeutung der Arbeiterolympiaden als Höhepunkte der Bewegung und Instrumente des Internationalismus.
  • Politischer Spannungsfeld zwischen SPD, KPD und bürgerlichem Sport.
  • Prozess der Zerschlagung der Arbeitersportorganisationen durch das nationalsozialistische Regime.

Auszug aus dem Buch

3.1 Fußball als Arbeitersport

Fußball hatte im Arbeitersport anfangs keinen hohen Stellenwert und konnte sich auch im ATSB nicht als selbstständige Abteilung durchsetzen. Dies resultierte aus dem konzeptionellen Hintergrund des ATSB, für den traditionell der Turnsport im Vordergrund stand.

Ebenso war in der allgemeinen Auffassung der Arbeiterbewegung der Fußball ein Sport welcher die Prinzipien des Bürgertums vertrat und so die „fundamentalen Prinzipien der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft in der Arbeiterklasse verbreiten würde“15 Ab 1918 nahm die allgemeine Begeisterung für Fußball spürbar zu, so dass die Vereine der Arbeitersportbewegung sich in dieser Sportart engagierten. 1919 waren bereits 1593 Fußballvereine mit insgesamt 26.053 Mitgliedern registriert, dies steigerte sich bis Ende 1932 auf 136.787 Mitglieder.

Auf dem 13. Bundestag in München 1921 wurde Fußball als eigenständige Sparte im Arbeitersport anerkannt. Es war allerdings offensichtlich dass der Arbeiterfußball dem Bürgerlichen Fußball nicht gleichwertig gegenüberstand, dies äußerte sich schon in den Zahlen der Zuschauer. Das erste Endspiel der Arbeiterliga , welches am 11. Juni 1920 in Leipzig ausgetragen wurde, zog 5000 Besucher an. Dem Endspiel des Bürgerlichen Fußballs hingegen wohnten 64.000 Zuschauer bei.16

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt den Arbeitersport als Teil der Arbeiterbewegung vor und umreißt die These, dass der Sport der politischen Erziehung sowie dem Klassenkampf diente.

2 Entwicklungsgeschichte des Arbeitersportes: Dieses Kapitel zeichnet die Ursprünge des Arbeitersports bis zur Gründung des Freien Arbeiter-Turnerbundes (ATB) im Jahr 1893 nach.

3 Die Weimarer Republik und der Arbeitssport: Das Hauptkapitel beschreibt die Blütezeit der Bewegung, die Etablierung des Fußballs, die großen internationalen Arbeiterolympiaden und schließlich das Ende durch das Verbot der Nationalsozialisten.

4 Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung des Arbeitersports für die Identität der Arbeiterklasse und betont dessen Rolle als politisches Erziehungsinstrument.

Schlüsselwörter

Arbeitersport, Weimarer Republik, Arbeiterbewegung, Klassenkampf, Proletariat, Fußball, ATSB, Arbeiterolympiade, politische Erziehung, Sozialismus, Nationalsozialismus, Faschismus, Internationalismus, Arbeitersportbewegung, Klassenabgrenzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und politische Funktion der Arbeitersportbewegung in der Weimarer Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die Entstehungsgeschichte, die Rolle von Sportarten wie Fußball, die Funktion der Arbeiterolympiaden und die politische Unterdrückung durch die Nationalsozialisten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern Sport als Instrument der politischen Erziehung und zur Abgrenzung vom Bürgertum genutzt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf Fachliteratur und Quellen zur Geschichte der Arbeitersportbewegung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Etablierung des Arbeitersports, eine detaillierte Betrachtung des Fußballs, die Arbeiterolympiaden in Frankfurt und Wien sowie die Zerschlagung der Vereine nach 1933.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Arbeitersport, Arbeiterolympiade, Klassenkampf, Weimarer Republik und politisches Erziehungsinstrument.

Warum stand Fußball im Arbeitersport zunächst in der Kritik?

Fußball wurde anfangs als bürgerlicher Sport betrachtet, der die kapitalistischen Prinzipien verbreite, anstatt der körperlichen Ertüchtigung und politischen Erziehung zu dienen.

Welche Rolle spielten die Arbeiterolympiaden für die Bewegung?

Sie dienten als Höhepunkte der Bewegung, um den internationalen Zusammenhalt des Proletariats zu zelebrieren und sich bewusst von den nationalistisch geprägten olympischen Spielen des bürgerlichen Lagers abzugrenzen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Weimarer Republik und der Arbeitersport – Klassenkampf gegen das Bürgertum
Note
2,8
Autor
Patrick Knobbe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V169728
ISBN (eBook)
9783640881123
ISBN (Buch)
9783640881215
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weimarer Republik Arbeitersport Bürgertum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Knobbe (Autor:in), 2009, Die Weimarer Republik und der Arbeitersport – Klassenkampf gegen das Bürgertum , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169728
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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