Diese Arbeit widmet sich einer differenzierten Analyse des Religionsverständnisses von Max Weber und Pierre Bourdieu, um sowohl deren unterschiedliche Zugänge als auch ihre gemeinsamen Schnittstellen innerhalb der Religionssoziologie zu beleuchten. Zentrale thematische Aspekte in der Hausarbeit sind einerseits, inwiefern sich beide dem Thema der Religion annähern und andererseits was sie dabei versuchen beispielsweise gesellschaftlich herauszufinden. Die Fragestellung, welche innerhalb der Hausarbeit angestrebt wird (am Ende) beantworten zu können lautet „Welches Verständnis von Religion weisen Weber und Bourdieu vor und inwiefern lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich jenes Verständnisses feststellen?“.
Anzuführen ist in jenem Kontext auch eine kurze thematische Einleitung beider Theoretiker hinsichtlich dem Thema Religion: Max Weber betrachtet Religion hierbei vornehmlich aus einer rationalisierenden Perspektive und beschäftigt sich in seinem einflussreichen Werk „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" mit den grundlegenden Zusammenhängen zwischen dem Protestantismus und der Entstehung des modernen Kapitalismus. In Pierre Bourdieus Verständnis der Religion betont er die machttheoretischen Dimensionen innerhalb seines Religionsansatzes und analysiert die sozialen Dynamiken, die in religiösen Strukturen verwoben sind. In diesem Kontext führt er das Konzept des religiösen Feldes ein, das die dynamischen und relationalen Strukturen in der Religion analysiert und als methodisches Werkzeug zur Bearbeitung religionssoziologischer Fragestellungen dient. Jene Gegenüberstellung wird innerhalb der Hausarbeit weiter ausgeführt.
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- Anonym (Autor:in), 2024, Religionsverständnis von Weber und Bourdieu, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1696251