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Die Würde des Schülers

Titel: Die Würde des Schülers

Essay , 2010 , 6 Seiten

Autor:in: Vincent Große (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Würdiger Umgang in zwischenmenschlichen Beziehungen sollte ein Grundsatz in jeglicher Interaktion sein. So auch in denen, die sich zwischen Lehrer und Schüler abspielt, also von einer gewissen Hierarchie geprägt ist.

1. Theoretischer Rahmen.
a. Der Begriff Würde aus rechtsphilosophischer Perspektive.
b. Die Wahrung der Würde als protektiver Faktor der Persönlichkeitsentwicklung.
c. Die Anerkennung der Würde als Gleichheit aller Menschen.
2. Entwürdigende Praktiken in der Schule und ihre Folgen.
a. Warum entwürdigende Praktiken systemisch bedingt sind.
b. Wenn Schulnöte kränken – psychosomatische Signale.
c. Folge Schulschwänzen, Schulverweigerung.
3. Wie der Schulalltag würdig gestaltet werden kann.
a. Die Würde des Schülers achten – mikro- und makrosystemische Betrachtungen.
b. Empowerment: Pädagogisches Arbeitsbündnis.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretischer Rahmen.

a. Der Begriff Würde aus rechtsphilosophischer Perspektive.

b. Die Wahrung der Würde als protektiver Faktor der Persönlichkeitsentwicklung.

c. Die Anerkennung der Würde als Gleichheit aller Menschen.

2. Entwürdigende Praktiken in der Schule und ihre Folgen.

a. Warum entwürdigende Praktiken systemisch bedingt sind.

b. Wenn Schulnöte kränken – psychosomatische Signale.

c. Folge Schulschwänzen, Schulverweigerung.

3. Wie der Schulalltag würdig gestaltet werden kann.

a. Die Würde des Schülers achten – mikro- und makrosystemische Betrachtungen.

b. Empowerment: Pädagogisches Arbeitsbündnis.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept der Würde im schulischen Kontext auseinander und untersucht, wie entwürdigende Praktiken das Wohlbefinden und die Entwicklung von Schülern beeinflussen. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie schulische Strukturen durch einen würdigeren Umgang und pädagogische Arbeitsbündnisse reformiert werden können, um das Recht auf Bildung unter Achtung der Individualität zu verwirklichen.

  • Philosophische und rechtliche Grundlagen des Würdebegriffs
  • Analyse systemisch bedingter Entwürdigungen im Schulalltag
  • Psychosomatische Folgen und Stigmatisierungsprozesse
  • Ansätze für eine würdigere Gestaltung des Lernens
  • Empowerment durch neue pädagogische Arbeitsmodelle

Auszug aus dem Buch

2. Entwürdigende Praktiken in der Schule und ihre Folgen.

Entwürdigende Situationen gibt es in der Schule häufig und in der Interaktion mit der Lehrein oder dem Lehrer meistens zu Ungunsten des Schülers. Sie liegen auf einer mikrosystemischen Ebene und äußern sich bspw. in der Lehrersprache (bspw. wenn von oder über ‚schlechte’ und ‚gute’ Schüler gesprochen wird). Ferner äußern sie sich in Ironie, Zynismus, Demütigung, Bloßstellung, Willkür, Zwang, in körperlichen oder seelischen Sadismus, Liebesentzug, Nichtbeachtung, etc.

Auch aus einer makrosystemischen Ebene heraus, kann Entwürdigung interpretiert werden: durch die vorgeschriebene Notengebung, durch Messung an der Norm, durch erzwungenen Konkurrenzkampf, durch Sitzen bleiben, durch Selektion im mehrgliedrigen Schulsystem, durch Mehrgliedrigkeit des Schulsystems – durch die bloße Existenz von Sonderschulen!

Der Wechsel zur Sonderschule bedeutet für die Schüler einen „beschämenden Akt des Ausschlusses“. Er macht sie stigamtisierbar. Viele Schüler verschweigen, dass sie an eine Lernbehindertenschule gehen. Auch ihren Eltern ist die häufig peinlich. Sie schämen sich für ihr Kind. Dies belastet wiederum die Kinder selbst, da die Eltern nicht rückhaltlos hinter ihnen stehen und führt zu erhöhter emotionalen Belastung. Beises ist hinderlich für den eigenen Umgang mit dem Problem und für die positive Entwicklung des Selbstwertgefühls bzw. des Selbstbildes (WERNER, 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretischer Rahmen.: Dieses Kapitel definiert den Begriff Würde aus rechtsphilosophischer und menschenrechtlicher Sicht und beleuchtet die Bedeutung der Würde als protektiven Faktor für die Persönlichkeitsentwicklung.

2. Entwürdigende Praktiken in der Schule und ihre Folgen.: Die Untersuchung legt dar, wie sowohl mikro- als auch makrosystemische Faktoren an Schulen zur Entwürdigung beitragen und welche psychischen sowie sozialen Folgen dies für Schüler hat.

3. Wie der Schulalltag würdig gestaltet werden kann.: Das Kapitel skizziert reformpädagogische Ansätze und die Idee eines pädagogischen Arbeitsbündnisses, um eine respektvollere und förderlichere Lernumgebung zu schaffen.

Schlüsselwörter

Würde, Menschenrechte, Schule, Entwürdigung, Schulpflicht, Empowerment, Pädagogisches Arbeitsbündnis, Schulschwänzen, Psychosomatik, Stigmatisierung, Persönlichkeitsentwicklung, Inklusion, Schulsystem, Lernstandsanalyse, Selbstbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz des Begriffs der Menschenwürde im schulischen Alltag und hinterfragt kritisch aktuelle Strukturen, die zu entwürdigenden Situationen für Schüler führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die rechtsphilosophische Begründung von Würde, die Analyse negativer systemischer Praktiken in Schulen sowie Wege zur Implementierung eines würdevollen Bildungsverständnisses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Änderung der Interaktionskultur und der Schulstrukturen das Recht auf Bildung besser gewahrt werden kann.

Welche methodische Perspektive wird eingenommen?

Die Arbeit nutzt eine rehabilitationspädagogische Perspektive und stützt sich auf rechtsphilosophische sowie entwicklungspsychologische Argumentationslinien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen von Entwürdigung im Unterricht und im Schulsystem, betrachtet psychosomatische Folgen wie Schulangst und entwirft idealistische Modelle für ein pädagogisches Arbeitsbündnis.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Zentrale Begriffe sind die Unantastbarkeit der Menschenwürde, Empowerment, systemische Entwürdigung und die Notwendigkeit von Resilienzförderung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen mikro- und makrosystemischen Ursachen?

Mikrosystemische Ursachen liegen in der direkten Lehrer-Schüler-Interaktion, während makrosystemische Ursachen in den strukturellen Bedingungen des Schulsystems, wie Notengebung und Selektion, verortet werden.

Warum wird die Schulpflicht in diesem Kontext thematisiert?

Die Schulpflicht wird hinterfragt, da sie aus Sicht des Autors in ihrer aktuellen Form ein Hindernis für ein freiwilliges, intrinsisch motiviertes pädagogisches Arbeitsbündnis darstellen kann.

Welche Rolle spielt die Stigmatisierung bei Sonderschulbesuchen?

Der Autor führt aus, dass der Besuch einer Sonderschule oft mit einem Gefühl des Ausschlusses verbunden ist, was das Selbstwertgefühl der Kinder belastet und somit den pädagogischen Prozess behindert.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Würde des Schülers
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Rehabilittaionspädagogik)
Autor
Vincent Große (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
6
Katalognummer
V169512
ISBN (eBook)
9783640882007
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gleichheit Anerkennung Würde Resilienz Arbeitsbündnis Schulschwänzen Schulverweigerung Grundrecht Menschenrecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vincent Große (Autor:in), 2010, Die Würde des Schülers, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169512
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Leseprobe aus  6  Seiten
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