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Planung und Kontrolle von Messeauftritten im Industriegüterbereich

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Evaluation von Messeauftritten

Titel: Planung und Kontrolle von Messeauftritten im Industriegüterbereich

Seminararbeit , 2009 , 34 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B. Sc. Anne Wießner (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Sie [Hannover Messe] ist und bleibt die größte Industriemesse der Welt. Sie zeigt mit weit über 5.000 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern auch in diesem Jahr wieder, welche Bedeutung sie hat“ (Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zur Eröffnung der Hannover-Messe am 23. April 2006 in Hannover; Klammern hinzugefügt durch Verfasser). Messen sind beliebt. Nach Schätzungen der AUMA (Ausstellungs- und Messeausschuss der deutschen Wirtschaft e. V.) finden jährlich 150 Messen mit rund 160 000 Ausstellern statt, die ca. zwischen neun und zehn Millionen Besucher anlocken (www.auma-messen.de). Trotz ihrer Popularität sind die Bemühungen der ausstellenden Unternehmen, sich der vorherigen Planung und der Erfolgsmessung nach der Messe zu widmen, unzureichend (vgl. Scheffler/Riemann 2003, S. 312).Zunächst soll ein umfassender Überblick über den Begriff Messe, ihre Typen und ihre Bedeutung (Teil II) gegeben werden. Teil III dieser Arbeit befasst sich mit der Planung der Messe. Die Planung einer Messe beinhaltet Zielformulierung, Auswahl der Messe, Zielgruppenbestimmung sowie die Messestandkonzeption und Budgetplanung. Die letzten beiden Maßnahmen in der Planungsphase werden in dieser Arbeit ausgeklammert. Nachfolgend werden in dem IV. Teil verschiedene Methoden zur quantitativen und qualitativen Kontrolle des Messeerfolgs vorgestellt. Die Schlussbetrachtung setzt sich u.a. mit zukünftigen Trends einer Messe sowie mit der Schlussfolgerung dieser Arbeit auseinander.Ziel der Arbeit ist es, dem Leser eine Vorstellung von dem Begriff Messe, deren Planung und Erfolgskontrolle v.a. im Industriesektor zu geben. Insbesondere soll Wissen über mögliche Maßnahmen für die Vor- und Nacharbeit einer Messe vermittelt werden. Durch den beschränkten Umfang dieser Hausarbeit wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. So werden nur einige Aspekte in der Planung hervorgehoben, die vor allem für die Erfolgskontrolle von Bedeutung sind. Ebenso beinhaltet das Kapitel der Erfolgskontrolle die Methoden, die in der Praxis Verwendung finden. Somit gibt diese Arbeit nur einen limitieren Überblick über die zwei Schwerpunktthemen Planung und Kontrolle von Messen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil I: Einführung

1. Problemstellung der Arbeit

2. Zielsetzung der Arbeit

3. Gang der Untersuchung

Teil II: Das Instrument „Messe“

1. Definitorische Grundlagen

1. 1 Definition Messe

1. 2 Typen von Messen

1. 3 Messe im Industriegütermarketing

2. Ziele von Messen

2. 1 aus Sicht der Aussteller

2. 2 aus Sicht der Besucher

3. Bedeutung von Messen

Teil III: Planung von Messen

1. Von der Planung zur Kontrolle einer Messe: ein Überblick

2. Die Bedeutung der Planung einer Messe

3. Planung

3. 1 Formulierung der Messeziele

3. 2 Messe- und Zielgruppenselektion

3. 3 Kommunikation

3. 3. 1 Informationssammlung des Ausstellers

3. 3. 2 Besucherkommunikation

3. 4 Standpersonal

Teil IV: Kontrolle von Messen

1. Die Bedeutung der Erfolgskontrolle

2. Zeitpunkt der Erfolgskontrolle

3. Arten der Erfolgskontrolle

3. 1 Quantitative Kontrolle

3. 1. 1 Besuchererfassung

3. 1. 1. 1 Besucherzählungen

3. 1. 1. 2 Ermittlung der Besucherarten

3. 1. 2 Ermittlung der Standattraktivität

3. 1. 2. 1 Besucherstromanalysen

3. 1. 2. 2 Blickaufzeichnungen

3. 1. 3 Ermittlung des Bekanntheitsgrades

3. 1. 3. 1 Recognition- Test

3. 1. 3. 2 Recall- Test

3. 1. 4 Zahl der verteilten Publikationen

3. 2 Qualitative Kontrolle

3. 2. 1 Befragung

3. 2. 1. 1 Telefonische Befragung

3. 2. 1. 2 Besucherinterview

3. 2. 1. 3 Berichtsbogen

3. 2. 2 Gruppendiskussion

3. 3 Beispiel: Messen-Nutzen-Check der AUMA

4. Würdigung der Erfolgsmessung

Teil V: Schlussbetrachtung

1. Zusammenfassung

2. Ausblick

3. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Planung und Erfolgskontrolle von Messeauftritten im Industriegüterbereich. Das primäre Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für die Bedeutung von Messen zu vermitteln und praktische Ansätze für die Vor- und Nachbereitung von Messeteilnahmen aufzuzeigen, um eine effiziente Erfolgsmessung zu ermöglichen.

  • Definition und Typologisierung von Messen im Industriegütermarketing
  • Strategische Planungsprozesse und Zielformulierung
  • Kommunikationsmaßnahmen und Personaleinsatz am Messestand
  • Methoden der quantitativen und qualitativen Erfolgskontrolle

Auszug aus dem Buch

1. 2 Typen von Messen

Zahlreiche Typologien und Formen von Messen sind in der Theorie zu finden, jedoch geben sie nur ein Teil der in der Praxis bestehenden Typen von Messen wieder. Nach Heil (1966) gibt es die Unterscheidung in Waren- bzw. Mustermessen, Universal und Fachmessen, Her-steller- und Händler bzw. Industrie- und Handelsmessen (vgl. Heil 1966, S. 20 f.). Diese Typen scheinen jedoch veraltet und sollen in dieser Arbeit nur kurz Erwähnung finden. Bedeutsamer sind die Messeerscheinungsformen von Kirchgeorg (2003) und Lutz (2006). Nach Lutz werden Messen nach der geografischen Ausdehnung unterschieden. Auf regionalen Messen sind auch größtenteils Besucher aus der jeweiligen Region. Überregionale Messen zeichnen sich durch Erweiterung der Besucher aus umliegenden Regionen aus. Damit eine Messe als international bezeichnet wird, muss ein Mindestanteil von 10 % an ausländischen Austellern und 5 % an ausländischen Besuchern vorliegen (vgl. Lutz 2006, S. 109). Besser dargestellt werden mögliche Messeformen in der Arbeit von Kirchgeorg (2003), die folgend näher betrachtet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Teil I: Einführung: Dieses Kapitel skizziert die Problemstellung, den Gang der Untersuchung sowie das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Planung und Kontrolle von Messen im Industriegütersektor zu geben.

Teil II: Das Instrument „Messe“: Hier werden definitorische Grundlagen, verschiedene Typen von Messen sowie die spezifische Bedeutung von Messen im Kontext des Industriegütermarketings erläutert.

Teil III: Planung von Messen: Dieses Kapitel behandelt die zentralen Aspekte der Vorbereitung, angefangen bei der Zielformulierung und Zielgruppenselektion bis hin zur Kommunikation und dem Training des Standpersonals.

Teil IV: Kontrolle von Messen: Der Fokus liegt hier auf Methoden der Erfolgskontrolle, unterteilt in quantitative Ansätze (Besuchererfassung, Standattraktivität) und qualitative Ansätze (Befragungen, Diskussionen).

Teil V: Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, gibt einen Ausblick auf künftige Trends wie virtuelle Messen und zieht ein Fazit zur Bedeutung professioneller Planung.

Schlüsselwörter

Messe, Industriegütermarketing, Messeplanung, Erfolgskontrolle, Besuchererfassung, Standpersonal, Kommunikation, qualitative Kontrolle, quantitative Kontrolle, Messen-Nutzen-Check, Messeziele, Messeauswahl, Fachmesse, Industriemesse, Messeerfolg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Planung und der Erfolgskontrolle von Messeauftritten, mit besonderem Fokus auf den Industriegüterbereich.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Typologisierung von Messen, strategische Planungsschritte wie die Zielformulierung, der Kommunikationsmix und verschiedene Methoden zur Messung des Messeerfolgs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für den Begriff Messe zu schaffen und insbesondere Wissen über Maßnahmen zur Vor- und Nachbereitung zu vermitteln, um eine systematische Kontrolle des Erfolgs zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Ansätze, ergänzt durch Praxisbeispiele wie den Messen-Nutzen-Check der AUMA.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Planung der Messe (Ziele, Selektion, Personal) und die anschließende Erfolgskontrolle mittels harter (quantitativer) und weicher (qualitativer) Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Messemanagement, Industriegütermarketing, Besuchererfassung, Standattraktivität und Erfolgskontrolle.

Warum ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Messetypen für Aussteller wichtig?

Da verschiedene Messetypen unterschiedliche Zielgruppen und Anforderungen an die Standkonzeption mit sich bringen, ist eine korrekte Typisierung für eine effektive Messeauswahl essenziell.

Welche Rolle spielt das Standpersonal für den Messeerfolg?

Das Personal fungiert als Aushängeschild des Unternehmens. Formale Trainings und Fachwissen sind entscheidend, um den persönlichen Kontakt professionell zu gestalten und Kunden zielgerichtet zu informieren.

Was ist der Messen-Nutzen-Check der AUMA?

Es handelt sich um ein Instrument zur Erfolgskontrolle, bei dem alle Erfolgsfaktoren den angefallenen Kosten gegenübergestellt werden, um die Effizienz der Messeteilnahme bewerten zu können.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Planung und Kontrolle von Messeauftritten im Industriegüterbereich
Untertitel
Eine kritische Auseinandersetzung mit der Evaluation von Messeauftritten
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,3
Autor
B. Sc. Anne Wießner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
34
Katalognummer
V169463
ISBN (eBook)
9783640878185
ISBN (Buch)
9783640878697
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Planung Kontrolle Messeauftritt Messe Industriegüterbereich Evaluation quantitative Kontrolle qualitative Kontrolle Besuchererfassungen Blickaufzeichnungen Recognition-Test Recall-Test Besucherstromanalysen Befragung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. Sc. Anne Wießner (Autor:in), 2009, Planung und Kontrolle von Messeauftritten im Industriegüterbereich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169463
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Leseprobe aus  34  Seiten
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