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Krisenkommunikation als Spezialfach der PR

Titel: Krisenkommunikation als Spezialfach der PR

Seminararbeit , 2011 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kerstin Schaaf (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Synonyme für Krise sind: Gefahr, kritische Situation, Not, Tiefstand, Misere oder auch Unglück. Gerät ein Unternehmen in eine Krise, so zieht es die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, insbesondere der Medien, auf sich und steht unter Zugzwang. Fehlentscheidungen sind die Folge. Unprofessionelle Öffentlichkeitsarbeit (PR) kann das Image eines Unternehmens nachhaltig gefährden und sogar seine Existenz bedrohen. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen durch vertrauensvolle und glaubwürdige Kommunikation langfristig und kontinuierlich mit den wichtigen Anspruchsgruppen in Verbindung stehen. So kann Kommunikation bereits Krisen vorbeugen bzw. helfen eine Krise bestmöglich zu bewältigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Vorgehensweise

2. Grundlagen

2.1. Definition und Abgrenzung Unternehmenskrise

2.2. Definition und Abgrenzung Krisen-PR

3. Ziele der Krisen-PR

3.1. Glaubwürdigkeit

3.2. Vertrauen

3.3. Image

4. Kommunikationsstrategien bei Krisen

4.1. Defensive Kommunikationsstrategie

4.2. Offensive Kommunikationsstrategie

5. Interne und externe Krisen-PR

5.1. Interne Anspruchsgruppen und Instrumente

5.2. Externe Anspruchsgruppen und Instrumente

6. Praxisteil: BP in der Ölkrise am Golf von Mexiko

6.1. BP

6.2. Ölkatastrophe

6.3. Krisenkommunikation und kritische Analyse

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der Krisenkommunikation als spezialisiertes PR-Instrument zu untersuchen und zu analysieren, inwieweit Unternehmen durch strategische Kommunikation in Krisensituationen ihr Image wahren oder sogar positiv beeinflussen können.

  • Definition und theoretische Abgrenzung von Unternehmenskrisen und Krisen-PR
  • Analyse zentraler Zielgrößen wie Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Image
  • Gegenüberstellung defensiver und offensiver Kommunikationsstrategien
  • Unterscheidung zwischen interner und externer Krisenkommunikation
  • Praktische Fallstudie zur Krisenbewältigung von BP während der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko

Auszug aus dem Buch

6.3. Krisenkommunikation und kritische Analyse

Es passierte: der GAU, der größte anzunehmende Unfall. Eine Woche nach dem Unfall zeigt sich der CEO der BP Tony Hayward zum ersten Mal im Fernsehen. Erste Reaktionen sind: Schuldabweisung und Verharmlosung. Die Verantwortung für die Sicherheit liege bei Transocean (bohrt im Auftrag von BP). Laut ersten Aussagen liefe auch kein Öl aus dem Bohrloch, dann wurde die Literzahl auf 160.000 pro Tag geschätzt, später auf das Fünffache, dann drei Millionen. Diese defensive Kommunikationsstrategie führt zu den in Kapitel 4.1. genannten negativen Auswirkungen. Täglich werden neue Pläne bekannt, das Austreten des Öls zu stoppen: Chemikalien, Glocke, Riesentanker. BP scheint ohne Krisenplan und unvorbereitet.

Laut einer Umfrage von Ace Metrix genießt Haywards nur sehr wenig Vertrauen in der Öffentlichkeit. 75 Prozent der US-Amerikaner sagen, dass Haywards nicht die richtige Person sei, um BP aus der Krise zu führen. 20 Prozent zweifeln an der Aufrichtigkeit der Aussagen. 42 Prozent der US-Amerikaner glauben, dass BP nur Image beibehalten möchte, aber nicht die Umwelt retten will. Der Werbespot selbst, in Fernsehen, Radio, Internet und Print, sorgte für massive Kritik. Die Bevölkerung hätte das Geld lieber in Räumungsarbeiten investiert oder als Entschädigung bei betroffenen Fischern gesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Problemfeld der Krisenkommunikation und legt die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis durch die Definition und Abgrenzung der Begriffe Unternehmenskrise und Krisen-PR.

3. Ziele der Krisen-PR: Hier werden die zentralen kommunikativen Ziele erläutert, die für ein Unternehmen in Krisenzeiten essenziell sind, insbesondere der Erhalt von Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Image.

4. Kommunikationsstrategien bei Krisen: Das Kapitel stellt die beiden gegensätzlichen Ansätze, defensive und offensive Kommunikationsstrategien, einander gegenüber und bewertet deren Auswirkungen.

5. Interne und externe Krisen-PR: Hier werden die verschiedenen Zielgruppen und die spezifischen Instrumente der internen Mitarbeiterkommunikation sowie der externen Öffentlichkeitsarbeit unterschieden.

6. Praxisteil: BP in der Ölkrise am Golf von Mexiko: Anhand des Fallbeispiels der Deepwater-Horizon-Katastrophe wird die praktische Anwendung der Krisenkommunikation kritisch analysiert.

7. Ausblick: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die wachsende Bedeutung einer professionellen Krisenprävention und proaktiven Kommunikation in einer transparenten Medienlandschaft.

Schlüsselwörter

Krisenkommunikation, Public Relations, Unternehmenskrise, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Image, Kommunikationsstrategie, Defensive Strategie, Offensive Strategie, BP, Ölkatastrophe, Deepwater Horizon, Krisenmanagement, Anspruchsgruppen, Krisenprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Public Relations (PR) in Krisensituationen und wie Unternehmen durch strategische Kommunikation existenzielle Risiken bewältigen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Unternehmenskrisen, die Zielsetzungen der Krisen-PR, den Vergleich verschiedener Kommunikationsstrategien sowie die praktische Anwendung an einem realen Beispiel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Mehrwert von Krisen-PR für den Erhalt des Unternehmensimages aufzuzeigen und zu prüfen, ob Krisen für Unternehmen auch Chancen zur Neuausrichtung bieten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen kombiniert mit einer kritischen Fallstudienanalyse anhand des Beispiels der BP-Ölkatastrophe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Ziele der Krisenkommunikation, Strategieansätze sowie eine detaillierte Analyse der internen und externen Kommunikationsinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Krisenkommunikation, Krisenmanagement, Vertrauensaufbau, Imagepflege sowie die Unterscheidung zwischen defensiver und offensiver Strategie.

Warum wird im Praxisteil speziell BP analysiert?

BP diente im Jahr 2010 als prominentes Beispiel für eine Krise, in der eine zunächst defensive Kommunikation massiv zur Schädigung des Unternehmensimages und des öffentlichen Vertrauens beitrug.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin im Hinblick auf zukünftiges Krisenmanagement?

Die Autorin folgert, dass eine proaktive und transparente Kommunikation in Kombination mit einer sorgfältigen Krisenprävention heute ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Krisenkommunikation als Spezialfach der PR
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Veranstaltung
Corporate Communication
Note
1,0
Autor
Kerstin Schaaf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V169437
ISBN (eBook)
9783640877720
ISBN (Buch)
9783640877799
Sprache
Deutsch
Schlagworte
krisenkommunikation spezialfach
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kerstin Schaaf (Autor:in), 2011, Krisenkommunikation als Spezialfach der PR, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169437
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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