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Musik, Medien und Jugendkultur - Jugendliche und Radionutzung

Title: Musik, Medien und Jugendkultur - Jugendliche und Radionutzung

Term Paper , 2010 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: MMag. Catrin Neumayer (Author)

Communications - Broadcast and entertainment

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Summary Excerpt Details

Moderne Medien für die Musikkonsumtion sind heute nicht mehr aus dem Alltag junger Menschen wegzudenken. Der Arbeits- und Freizeitbereich, nahezu der ganze Tagesverlauf ist, spätestens seit medialen Errungenschaften wie Radio und Musikindustrie nicht mehr ohne mediale, musikalische Begleitung vorstellbar. Demzufolge wurden die Medien in den Alltag und damit auch in die Haushalte der Menschen integriert. Folglich können Musik und Radio als wichtiger Teil der Alltagskultur des Lebens bezeichnet werden. Dementsprechend interessieren neben den Nutzungsbedingungen auch die zugrundliegenden Bedeutungsstrukturen dieses kulturellen Phänomens. Der Vorgang der Integration der Medien in den Haushalt wird als „Mediendomestizierung“ bezeichnet. Demzufolge soll im vorgelegten Essay neben den Bedeutungsstrukturen der häuslichen Radionutzung von Jugendlichen auch die damit einhergehenden räumlichen Veränderungen des Haushalts erfasst und hinterfragt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Generation @ und ihre Radionutzung

2. Das Radio als verbindendes Medium für die Familie

3. Das Radio als Rückzugs- bzw. Abnabelungsmöglichkeit von den Eltern

4. Das Radio als Kompensationsmedium gegen das Alleine-Sein

5. Quellennachweis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Mediennutzungsverhalten Jugendlicher im häuslichen Umfeld, insbesondere mit Blick auf die Rolle des Radios und der Musik, um deren Bedeutung für das familiäre Zusammenleben und individuelle Abnabelungsprozesse zu verstehen.

  • Domestizierungsansatz und Medienaneignung im Alltag
  • Die Funktion des Radios als verbindendes familiäres Element
  • Musiknutzung als Mittel zur Abgrenzung und Raumschaffung
  • Radio als Kompensation gegen Einsamkeit
  • Methodische Anwendung der Grounded Theory

Auszug aus dem Buch

Das Radio als Rückzugs- bzw. Abnabelungsmöglichkeit von den Eltern

Alle von mir befragten Jugendlichen verfügen über einen Radioapparat. Außerdem gibt es in allen beschriebenen Haushalten mehrere (bis zu sieben) Radiogeräte. Auffällig ist, dass die befragten Jugendlichen eine eskapistische Radio- bzw. Musikrezeption aufweisen. Das Radio bzw. die Musikabspielanlage, die sich in ihrem eigenen Zimmer befindet hat dort einen wichtigen Stellenwert und wird hauptsächlich zum lauten Musikhören genutzt. Hingegen haben Kopfhörer eher die Funktion der Abgrenzung in öffentlichen und familiären Räumen. Daraus kann abgeleitet werden, dass das Radio bzw. Musik (im eigenen Zimmer) zur Abgrenzung von den Eltern und im Rahmen eines Abnabelungsprozess genutzt wird.

(weiblich, 17 Jahre) über die Radio- und Musikkonsumption zuhause: „Also in meinem Zimmer da höre ich schon ganz bewusst … aber in der Küche läuft er eher nebenher, in meinem Zimmer nicht, da konzentrierte ich mich auf den Radio, da höre ich bewusst.“

Die Jugendlichen schaffen sich dadurch einen (Frei)Raum, durch den sie sich von Eltern und Umfeld abgrenzen können. Wird im eigenen Zimmer Musik gehört ist dies eine Möglichkeit für die Heranwachsenden sich aus dem familiären Umfeld zurückzuziehen und sich eigene (private, intime) Entfaltungsäume zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Generation @ und ihre Radionutzung: Einleitung in das Thema der Mediendomestizierung und Vorstellung der Forschungsabsicht, die Rolle von Radio und Musik im Alltag Jugendlicher zu untersuchen.

Das Radio als verbindendes Medium für die Familie: Analyse des Radiohörens als gemeinschaftlichen, beziehungsfördernden Akt, der das Familienleben unterstützt.

Das Radio als Rückzugs- bzw. Abnabelungsmöglichkeit von den Eltern: Untersuchung der Funktion von Musik und Radio als Werkzeug zur Abgrenzung vom elterlichen Einfluss und zur Gestaltung privater Räume.

Das Radio als Kompensationsmedium gegen das Alleine-Sein: Betrachtung der Bedeutung des Radios als Parasozialer Kontaktgeber, der Einsamkeit lindert und Zugehörigkeitsgefühle vermittelt.

Quellennachweis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und theoretischen Grundlagen.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Mediennutzung, Domestizierung, Radio, Musikkonsum, Grounded Theory, Medienaneignung, Familienkommunikation, Abnabelungsprozess, Privatsphäre, parasoziale Kontakte, Alltagsleben, Qualitative Forschung, Musikabspielgeräte, Wohnraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Medien, insbesondere dem Radio und Musikplayern, in den häuslichen Alltag Jugendlicher und deren Bedeutung für das familiäre und individuelle Leben.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Hauptthemen umfassen die Mediendomestizierung, die Rolle von Musik als verbindendes oder trennendes Element innerhalb der Familie sowie die Funktion der Musiknutzung zur Stimmungsregulation und Einsamkeitskompensation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Bedeutungsstrukturen der Radio- und Musiknutzung durch Jugendliche zu erfassen und zu hinterfragen, wie diese Medien zur räumlichen Veränderung im Haushalt und zu jugendlichen Abnabelungsprozessen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es werden qualitative offene Leitfadeninterviews geführt, die anschließend nach der Methode der "Grounded Theory" ausgewertet werden, um aus den Daten theoretische Kategorien zu bilden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden drei Kernkategorien herausgearbeitet: Das Radio als verbindendes Familienmedium, das Radio als Werkzeug zur elterlichen Abgrenzung und das Radio als Kompensationsmedium gegen das Alleinsein.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienaneignung, Domestizierungsansatz, Abnabelungsprozess, familiäre Kommunikation, Privatsphäre und parasoziale Kontakte.

Inwiefern beeinflusst die räumliche Anordnung das Medienverhalten?

Die Arbeit zeigt, dass die Platzierung von Radiogeräten in verschiedenen Wohnbereichen – von der gemeinschaftlichen Küche bis zum privaten Jugendzimmer – die unterschiedlichen Nutzungsmodi (passiv-begleitend vs. bewusst-zurückgezogen) maßgeblich bestimmt.

Wie unterscheiden sich die Radio- und Musiknutzung von Jugendlichen im Vergleich zu anderen Familienmitgliedern?

Jugendliche nutzen mobile Geräte wie iPods oder Kopfhörer, um sich aktiv vom familiären Umfeld abzugrenzen und einen intimen, auditiven Raum zu schaffen, während das stationäre Radio oft als verbindendes Hintergrundmedium für die gesamte Familie fungiert.

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Details

Title
Musik, Medien und Jugendkultur - Jugendliche und Radionutzung
College
Klagenfurt University
Grade
1,0
Author
MMag. Catrin Neumayer (Author)
Publication Year
2010
Pages
9
Catalog Number
V169384
ISBN (eBook)
9783640880607
Language
German
Tags
Jugendliche Radio Medeinkultur Radionutzung Alltag Mediendomestizierung Medienausstattung Domestizierung Medienaneignung qualitative Interviews Radionutzung soziales Umfeld Grounded Theory gegenstandsbezogene Theoriebildung Radio und Familie Interviews Jugendliche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MMag. Catrin Neumayer (Author), 2010, Musik, Medien und Jugendkultur - Jugendliche und Radionutzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169384
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