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Fertigungssegmentierung und ihre Auswirkung auf die Produktionssteuerung

Title: Fertigungssegmentierung und ihre Auswirkung auf die Produktionssteuerung

Seminar Paper , 2010 , 26 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Münz (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Strukturelle Veränderungen auf den Märkten in den letzten Jahrzehnten, wie die Sättigung der Märkte und die weitreichenden Folgen der Globalisierung, wie z.B. eine zunehmende Zahl an Konkurrenten, führten zu einem anhaltend erhöhten Wettbewerbsdruck für die Unternehmen. Auf der einen Seite ist ein immer noch anhaltender, zunehmender Trend vom Käufer zum Verkäufer Markt vorhanden. Die daraus resultierende Notwendigkeit zur kundennahen Produktion, welche sich durch eine drastische Erhöhung der Produktvarianten kennzeichnet, führt zu einer erhöhten Wichtigkeit der Produktion und der organisatorischen Strukturen im Unternehmen. Ziel ist es möglichst zeitnah mit kundenindividuellen Produkten zu Preisen von Standardprodukten auf den Markt zu kommen. Denn nur mit kundenspezifischen Produkten und erhöhter Serviceleistung, lassen sich auf diesen Märkten Kunden und somit Marktanteile sichern. Mit einer kundennahen Produktion sind in der Regel jedoch hohe Kosten im Sinne von erhöhten Beständen verbunden.
Umgekehrt existieren aber auch Märkte auf denen absolut anonyme Massenprodukte produziert und verkauft werden. Auf diesen Märkten spielt nicht mehr ein individueller Kunden-wunsch die große Rolle, sondern vornehmlich wichtig ist der Preis des Produktes. Der Preis kann dabei durch Kostendegressionseffekte, welche z.B. durch Standardisierung erreicht werden können, gesenkt werden. Fakt ist, dass sich die Produkte und somit auch die Pro-duktion durch Neustrukturierung an die Wettbewerbskriterien anpassen müssen. Die Produk-tion muss deshalb auf Ziele wie Durchlaufzeiten, Kostenoptimierung, Qualität und Flexibilität ausgerichtet werden, um auf den Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ferner müssen nicht nur in der Produktion Verbesserungen und eine Ausrichtungen an den Kundenbedürfnissen stattfinden, vielmehr muss die gesamte Wertschöpfungskette im Unter-nehmen optimiert werden.1

Ein möglicher Ansatz zur Lösung dieser Anforderungen ist die Fertigungssegmentierung die in der vorliegenden Ausarbeitung näher betrachtet werden soll. Die Neustrukturierung der Produktion führt zwangsläufig zu Veränderungen in der Auswahl und Durchführung von Produktionssteuerungskonzepten. In welchem Ausmaß und in welchen Bereichen sich diese Änderungen tatsächlich niederschlagen, soll mithilfe der vorliegenden Arbeit erörtert werden.

1Vgl. Wildemann, H. (1998), S. 1ff

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Fertigungssegmentierung

2.1 Definitionen und Abgrenzung

2.2 Gründe und Ziele

2.3 Gestaltung der Fertigungssegmentierung

2.3.1 Gestaltungsprinzipien und Voraussetzungen

2.3.2 Gestaltungsformen

2.4 Kritik an der Fertigungssegmentierung

3. Gestaltung der Produktionssteuerung

3.1 Definitionen

3.2 Aufgaben und Konzepte der Produktionssteuerung

3.3 Auswirkungen durch die Fertigungssegmentierung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Reorganisation der Produktion durch Fertigungssegmentierung auf die Strukturen und Konzepte der Produktionssteuerung auswirkt. Dabei wird analysiert, inwiefern der Wandel zu produktorientierten Segmenten eine Anpassung der Steuerungslogik erfordert, um Effizienzgewinne zu realisieren.

  • Strukturelle Transformation von der Werkstatt- zur Segmentfertigung
  • Methoden zur Optimierung von Material- und Informationsflüssen
  • Analyse von Produktionssteuerungskonzepten wie Kanban und BOA
  • Wechselwirkungen zwischen Fertigungsautonomie und zentraler Steuerung
  • Praxisbeispiele für die erfolgreiche Implementierung neuer Steuerungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.1 Definitionen und Abgrenzung

Nach Wildemann ist unter der Fertigungssegmentierung ein ganzheitlicher Ansatz zur Reorganisation der Produktion zu verstehen, welcher auf Basis einer stärkeren Produkt- und Kundenorientierung, durch Entflechtung der Produktionsprozesse und einer Flussoptimierung in den einzelnen Teilbereichen (Segmenten) versucht, die komplette Wertschöpfungskette verschwendungsfrei zu gestalten. Ferner sollen die Kosten- und Produktivitätsvorteile der Fließfertigung mit der hohen Flexibilität der Werkstattfertigung kombiniert werden. „Bei der Fertigungssegmentierung handelt es sich somit um ein organisatorisches Konzept, das sowohl innerbetrieblich („Fabrik in der Fabrik“-Konzept) als auch für ganze Fabriken relevant ist.“ Der Grundgedanke dabei ist, die Fertigung oder den ganzen Betrieb in einzelne, kleinere und autonome Segmente aufzuteilen. Daraus resultierend soll ein Komplexitätsabbau und eine bessere Komplexitätsbeherrschung ermöglicht werden, da versucht wird, ein hoch komplexes Großunternehmen in mehrere Kleinunternehmen zu unterteilen.

Zum weiteren Verständnis ist es sinnvoll, die Fertigungssegmente an sich und an typischen Merkmalen zu definieren. „Unter Fertigungssegmenten werden produktorientierte Organisationseinheiten der Produktion zusammengefaßt, die mehrere Stufen der logistischen Kette eines Produktes umfassen und mit denen eine spezifische Wettbewerbsstrategie verfolgt wird. Darüber hinaus zeichnen sich Fertigungssegmente auch durch die Integration planender und indirekter Funktionen aus und sind in der Regel als Cost-Center organisiert.“ Anhand dieser Definition können Fertigungssegmente durch die fünf typischen Merkmale, Markt- und Zielausrichtung, Produktorientierung, mehrere Stufen der logistischen Kette eines Produkts, Übertragung indirekter Funktionen und Kostenverantwortung beschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den zunehmenden Wettbewerbsdruck und die Notwendigkeit, durch Segmentierung Kosten- und Produktivitätsvorteile bei gleichbleibender Flexibilität zu erzielen.

2. Fertigungssegmentierung: Definiert das Konzept der Segmentierung, erläutert die Gestaltungsprinzipien (z.B. Flussoptimierung) und diskutiert die Vor- und Nachteile aus theoretischer sowie praktischer Sicht.

3. Gestaltung der Produktionssteuerung: Erläutert die Grundlagen der Produktionssteuerung und untersucht, wie verschiedene Steuerungskonzepte wie Kanban oder die belastungsorientierte Auftragsfreigabe in segmentierten Strukturen funktionieren.

4. Fazit: Fasst zusammen, dass Segmentierung eine Dezentralisierung der Steuerung erfordert, jedoch ein gewisses Maß an übergeordneter Koordination zur Vermeidung von Komplexitätsfallen notwendig bleibt.

Schlüsselwörter

Fertigungssegmentierung, Produktionssteuerung, Flussoptimierung, Werkstattfertigung, Kanban, PPS, Belastungsorientierte Auftragsfreigabe, Wertschöpfungskette, Kostendegression, Autonomiegrad, Segmentfertigung, Wettbewerbsstrategie, Durchlaufzeit, Fertigungsorganisation, Losgröße

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der Fertigungssegmentierung und dessen Auswirkungen auf die produktionssteuernden Systeme in einem Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Reorganisation von Fertigungsstrukturen, der Optimierung von Materialflüssen sowie der Anwendung unterschiedlicher Produktionssteuerungskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie durch eine Segmentierung der Produktion die Produktionssteuerung angepasst werden muss, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer Untersuchung praktischer Unternehmensbeispiele (Fallstudien zu SKF und Siemens).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die Merkmale und Ziele der Fertigungssegmentierung als auch die spezifischen Anforderungen an die Produktionssteuerung in solchen Strukturen detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Fertigungssegmentierung, PPS, Flussoptimierung, Autonomiegrad und verschiedene Steuerungssysteme wie Kanban.

Inwiefern beeinflusst der Autonomiegrad eines Segments die Steuerung?

Ein hoher Autonomiegrad erlaubt eine dezentrale Steuerung nach dem Pull-Prinzip, was die Komplexität für die zentrale Steuerungseinheit reduziert.

Warum ist bei der Segmentierung auch eine übergeordnete Koordination nötig?

Da in verschiedenen Segmenten unterschiedliche Steuerungskonzepte parallel existieren können, ist eine zentrale Instanz erforderlich, um Querabstimmungen zu koordinieren und den Gesamtüberblick zu wahren.

Welche Gefahr besteht bei einer zu weit getriebenen Segmentierung?

Wird die Segmentierung bis auf Maschinenebene betrieben, kann die hohe Anzahl an Segmenten dazu führen, dass der Steuerungsaufwand steigt, statt wie geplant zu sinken.

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Details

Title
Fertigungssegmentierung und ihre Auswirkung auf die Produktionssteuerung
College
Albstadt-Sigmaringen University
Grade
1,3
Author
Stefan Münz (Author)
Publication Year
2010
Pages
26
Catalog Number
V169375
ISBN (eBook)
9783640876761
ISBN (Book)
9783640877010
Language
German
Tags
fertigungssegmentierung auswirkung produktionssteuerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Münz (Author), 2010, Fertigungssegmentierung und ihre Auswirkung auf die Produktionssteuerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169375
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