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ADHS im Erwachsenenalter - Haben erwachsenen ADHS Patienten dieselben Anpassungsschwierigkeiten wie die Patienten im Kindesalter?

Welche Erklärungsmodelle und Diagnosekriterien scheinen für das Erwachsenenalter genauso zutreffend wie für das Kindes- und Jugendalter, welche müssen angepasst werden?

Title: ADHS im Erwachsenenalter - Haben erwachsenen ADHS Patienten dieselben Anpassungsschwierigkeiten wie die Patienten im Kindesalter?

Bachelor Thesis , 2011 , 65 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Philipp Weiß (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

„Zappel-Philipp“ und „Stören-Frida“ sind wohl die bekanntesten Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die Diagnose bei auffälligem Verhalten in Bezug auf die Aufmerksamkeit eines Kindes auf ein gewünschtes Thema ist schnell gegeben. Gerade in der Schule müssen Kinder sich an meist sehr strenge Regeln und Verhaltensnormen halten. Umso weniger ist es verwunderlich, dass hier die Kinder, welche ein hohes Maß an Impulsivität oder Ausdrucks- bzw. Aufmerksamkeitsbedürfnis aufweisen, schnell negativ auffallen. Die Diagnose ADHS besiegelt dann dieses Urteil. Was bedeutet es eigentlich ein Defizit in seiner Aufmerksamkeit zu haben? Man hat Defizite im Schreiben, Lesen, Rechnen… usw. weil man (messbar) zu langsam oder fehleranfällig ist. Ist dies auch auf die Aufmerksamkeit übertragbar? Ab wann wird eine Aktivität zur Hyperaktivität, wo liegt die (messbare) Grenze? In dieser Arbeit soll allerdings nicht darauf eingegangen werden ob eine Diagnose, egal ob im Kindes oder Erwachsenenalter gefällt, sinnvoll ist. Vielmehr ist von Interesse, ob die als auffällig eingestuften Kinder als Erwachsene gleiche oder ähnliche Anpassungsschwierigkeiten haben. Zudem sollen die für das Kindesalter bereits geltenden Erklärungsmodelle dahingehend untersucht werden, ob sie auf das Erwachsenenalter übertragbar sind oder ob eine Modifizierung notwendig ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Erklärungsansätze und Ursachen

1.1 Definitionen

1.1.1 Diagnosekriterien im Kindesalter

1.1.1.2 Unaufmerksamkeit

1.1.1.3 Überaktivität

1.1.1.4 Impulsivität

1.1.2 Ergänzung für das Erwachsenenalter

1.2 Prävalenz

1.3 Modelle

1.3.1 Allgemeine Neurobiologische Erklärung

1.3.2 Erklärung aus Sicht der Psychoanalytischen Pädagogik

1.3.3 Erklärung auf Basis der Kommunikations- und Systemtheorie

1.3.4 Erklärung als Ursache sozialer Anpassungsschwierigkeiten

2. AD(H)S im Erwachsenenalter

2.1 Diagnostik und Differenzialdiagnostik im Erwachsenenalter

2.1.1 Diagnostik

2.1.1.1 Interview

2.1.1.2 Fremdanamnese

2.1.1.3 Selbstbeurteilungsskalen

2.1.1.4 Testpsychologische Untersuchungen

2.1.2 Differenzialdiagnostik

2.1.2.1 Differenzialdiagnose

2.1.2.1.1 Schlafstörungen

2.1.2.2 Psychiatrische Komorbiditäten

2.1.2.2.1 Depressionen

2.1.2.2.2 Bipolare Störungen

2.1.2.2.3 Angststörungen

2.1.2.2.4 Zwangsstörungen

2.1.2.2.5 Posttraumatische Belastungsstörung

2.1.2.2.6 Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem Verhalten sowie antisoziale Persönlichkeitsstörung

2.1.2.2.7 Borderline-Persönlichkeitsstörung

2.1.2.2.8 Substanzmissbrauch

2.1.2.2.9 Tourette-Syndrom

2.1.2.2.10 Teilleistungsstörungen

2.2 Therapien im Erwachsenenalter

3. Interventionsmöglichkeiten

3.1 Therapieformen

3.1.1 Psychotherapie, Coaching und Selbsthilfe

3.1.1.1 Verhaltenstherapie

3.1.1.2 Psychoanalyse und tiefenpsychologische Psychotherapie

3.1.1.4 Selbsthilfegruppen

3.2.2 Ernährung und ADHS

3.2.2.1 Feingold-Diät

3.2.2.2 Phosphatdiät

3.2.2.3 oligoantigene Diät

3.3 Änderungen gegenüber AD(H)S in der Kindheit

3.3.1 Symptomatik im Erwachsenenalter

3.3.1.1 Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen

3.3.1.2 Desorganisation

3.3.1.3 Selbstwertproblematik

3.3.1.4 Störung der motorischen Aktivität

3.3.1.5 Störung der Impulskontrolle

3.3.1.6 Gestörtes Sozialverhalten

3.3.1.7 Emotionale Labilität

3.3.1.8 Stressintoleranz

3.3.1.9 Weitere diagnostische Kriterien nach DSM-IV

3.3.1.10 Wender-Utah-Kriterien

3.3.2 Symptomatik im Vergleich

3.3.2.1 Symptome des Aufmerksamkeitsdefizits nach DSM-IV

3.3.2.2 Symptome der Hyperaktivität und Impulsivität nach DSM-IV

4. Ausblick

5. Fazit

5.1 Verändert sich die Symptomatik?

5.2 Welche Erklärungsmodelle treffen für das Erwachsenenalter noch zu?

5.3 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob die bei Kindern diagnostizierte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter fortbesteht und ob erwachsene Patienten unter vergleichbaren Anpassungsschwierigkeiten leiden. Ein zentrales Ziel ist die kritische Überprüfung bestehender Erklärungsmodelle und Diagnosekriterien sowie deren Übertragbarkeit vom Kindes- auf das Erwachsenenalter.

  • Definitionen und neurobiologische sowie psychologische Erklärungsmodelle von ADHS.
  • Methoden der Diagnostik und Differenzialdiagnostik bei Erwachsenen.
  • Interventionsmöglichkeiten, einschließlich medikamentöser Ansätze und Psychotherapie.
  • Vergleich der Symptomatik zwischen Kindheit und Erwachsenenalter.

Auszug aus dem Buch

3.3.1.1 Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen

Eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, wie man sie bei Kindern häufig findet, wird von Bertoffenen Erwachsenen oftmals nicht spontan angegeben, da die gewählten Berufe meist diese Anforderung nicht oder nur im geringen Maße abverlangen. Häufiger wird dagegen von einer Lesefaulheit berichtet. Tageszeitungen können beispielsweise nur schlagzeilenartig überflogen werden. Das Lesen längerer wissenschaftlicher Texte ist teilweise gar nicht oder nur mit Pausen in regelmäßigen, sehr knappen Abständen, möglich, da durch die innere Unruhe der Drang nach anderen Tätigkeiten zu stark ist.

Im Bereich persönlicher Beziehungen können Defizite in der Aufmerksamkeit zu erheblichen Spannungen führen, da es den Betroffenen häufig nicht möglich ist, ihren Partnern über längere Zeit konzentriert und ruhig zuzuhören, wenn diese über ihre Probleme sprechen wollen. Dieses Verhalten wird naheliegender Weise oft als „Kommunikationsstörung“ psychotherapeutisch behandelt, jedoch keine Verbindung zu einer ADHS hergestellt, wodurch eine medikamentöse Behandlung nicht in Erwägung gezogen wird. Bei Personen die sich scheinbar ständig mit ihren Gedanken woanders befinden besteht prinzipiell ein Verdacht auf ADHS. Es wird auch von Müttern berichtet bei denen ADHS diagnostiziert wurde aus dem Problem heraus, dass sie ihren Säugling aufgrund mangelnder Aufmerksamkeit nicht Stillen konnten.

Ebenfalls problematisch ist die leichte Ablenkbarkeit. Sie verhindert konzentriertes Arbeiten ggf. auch am Arbeitsplatz und zwingt oft zu völlig zurückgezogenem Arbeiten, was häufig sogar nur nachts möglich ist. Kleinste Geräusche oder das bloße Bewusstsein, dass andere Menschen in den gleichen Räumlichkeiten sind reich aus um einen Arbeitsvorgang erheblich zu stören. Patienten berichten davon sich Ohrstöpsel zum Arbeiten eingesetzt zu haben. Experten sprechen hier von einer Hyperfokussierung auf Störquellen. Diese ist auch bei Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln hinderlich. Betroffene nutzen oft lieber das Auto, da die Störquellen und die enge in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Reizüberflutung mit sich bringen, die nur unter größter Anstrengung ertragen werden kann. Patienten neigen dazu lange Autofahrten zur Arbeit zu bevorzugen, um sich ausreichend auf die Arbeit vorbereiten zu können, Entscheidungen zu treffen oder sich auf andere Aktivitäten vorzubereiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erklärungsansätze und Ursachen: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen von ADHS, definiert Diagnosekriterien im Kindesalter und stellt verschiedene neurobiologische sowie psychologische Erklärungsmodelle vor.

2. AD(H)S im Erwachsenenalter: Hier werden spezifische diagnostische Verfahren für Erwachsene, die Differenzialdiagnostik zur Abgrenzung von Begleiterkrankungen und die Bedeutung psychiatrischer Komorbiditäten behandelt.

3. Interventionsmöglichkeiten: Dieses Kapitel beleuchtet Therapiemöglichkeiten, von medikamentösen Ansätzen bis hin zu psychotherapeutischen Interventionen, und vergleicht die ADHS-Symptomatik bei Kindern und Erwachsenen.

4. Ausblick: Der Autor untersucht die zu erwartenden Entwicklungen der Diagnosekriterien im DSM-V und deren Auswirkungen auf die zukünftige Einordnung von ADHS bei Erwachsenen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Problematik der Diagnose im Erwachsenenalter zusammen und diskutiert kritisch die Validität der Erklärungsmodelle sowie die Notwendigkeit individueller therapeutischer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

ADHS, Erwachsenenalter, Diagnostik, Differenzialdiagnose, Symptomatik, Komorbidität, Psychotherapie, Methylphenidat, Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität, Impulsivität, Neurobiologie, Selbstorganisation, DSM-IV, ICD-10.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und deren Manifestation im Erwachsenenalter, insbesondere im Hinblick auf die Persistenz der Symptome und deren diagnostische Erfassung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Definitionen und Erklärungsmodelle von ADHS, die Herausforderungen bei der Diagnostik Erwachsener, die Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen (Differenzialdiagnose) und verschiedene Therapieansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel besteht darin zu klären, ob ADHS im Erwachsenenalter fortbesteht, wie sich die Symptomatik im Vergleich zur Kindheit wandelt und ob die für Kinder entwickelten Erklärungsmodelle und Diagnosekriterien auch bei Erwachsenen anwendbar sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine umfassende Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener Klassifikationssysteme (insbesondere DSM-IV und ICD-10), um die klinische Relevanz und diagnostische Praxis bei ADHS im Erwachsenenalter fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Einordnung bei Erwachsenen, die Untersuchung von Begleiterkrankungen (Komorbiditäten), die Darstellung medikamentöser und psychotherapeutischer Interventionsmöglichkeiten sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Symptomatik im Lebensverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die zentralen Schlagworte sind ADHS, Erwachsenenalter, Diagnostik, Symptomatik, Komorbidität, Differenzialdiagnose sowie diverse therapeutische Interventionsansätze.

Warum ist die Abgrenzung zu anderen Störungen wie der Borderline-Persönlichkeitsstörung so schwierig?

Da sowohl ADHS als auch Borderline-Störungen chronisch sind und Symptome wie Impulsivität, emotionale Labilität und Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen aufweisen, ist eine differenzierte anamnestische Untersuchung notwendig, um eine Fehlbehandlung zu vermeiden.

Welchen Stellenwert nimmt die medikamentöse Behandlung in der Arbeit ein?

Die Arbeit analysiert die Wirkung von Stimulanzien und Nicht-Stimulanzien, betont jedoch, dass eine medikamentöse Behandlung idealerweise in ein kombiniertes Therapiekonzept eingebettet sein sollte und regelmäßig auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden muss.

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Details

Title
ADHS im Erwachsenenalter - Haben erwachsenen ADHS Patienten dieselben Anpassungsschwierigkeiten wie die Patienten im Kindesalter?
Subtitle
Welche Erklärungsmodelle und Diagnosekriterien scheinen für das Erwachsenenalter genauso zutreffend wie für das Kindes- und Jugendalter, welche müssen angepasst werden?
College
University of Hannover
Grade
2,3
Author
Philipp Weiß (Author)
Publication Year
2011
Pages
65
Catalog Number
V169341
ISBN (eBook)
9783640876365
ISBN (Book)
9783640876419
Language
German
Tags
haben anpassungsschwierigkeiten kindesalter welche erklärungsmodelle diagnosekriterien kindes- jugendalter ads dsm icd intervention vergleich symptom
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Weiß (Author), 2011, ADHS im Erwachsenenalter - Haben erwachsenen ADHS Patienten dieselben Anpassungsschwierigkeiten wie die Patienten im Kindesalter?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169341
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