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Optionsscheine und Strategien

Titel: Optionsscheine und Strategien

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Süleyman Yücel (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Begriffliche Einordnung

Optionen und Optionsscheine zählen zu den Derivaten. Derivate sind innovative Finanzinstrumente, dessen Wert sich aus einem anderen Instrument wie zum Beispiel Aktien, Anleihen(1) oder Devisen ableitet. Das zugrunde liegende Instrument eines Derivats wird als Basiswert bezeichnet. Der Nutzen von Derivaten besteht darin, durch einen niedrigen Kapitaleinsatz überproportional an der Kursentwicklung des Basiswertes zu partizipieren.

Aus Sicht der Geschäftsform handelt es sich bei Derivaten um so genannte Termingeschäfte. Bei Termingeschäften werden die Vertragspartner berechtigt oder verpflichtet einen bestimmten Basiswert, dessen Menge und Preis im Voraus festgelegt sind, zu beziehen oder zu veräußern. Die Vertragserfüllung erfolgt zu einem
bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft. Termingeschäfte werden in bedingte und unbedingte unterschieden. Beispielsweise gehören Forwards(2) und Futures(3) zu den unbedingten Termingeschäften, in denen Vertragspartner zur Vertragserfüllung verpflichtet sind. Bedingte Termingeschäfte werden auch Optionsgeschäfte genannt.
Hier wird einem der Vertragsparteien ein Wahlrecht (Option) zur Vertragserfüllung eingeräumt(4).
Optionsscheine sind verbriefte Optionen, die mit einer Wertpapierkennnummer(5) versehen sind und an den Aktienbörsen notiert werden.
[...]
______
(1) Eine Anleihe ist ein verzinsliches Wertpapier; mit der ein Unternehmen oder ein Staat sich Geld gegen Zahlung von Zinsen ausleiht
(2) Forwards sind Termingeschäfte auf individueller vertraglicher Basis und bieten somit ein hohes Maß an Flexibilität
(vgl. Bewertung von DAX-Optionsscheinen, abgerufen 09.04.10, URL: http://www.opus-bayern.de/unipassau/volltexte/2004/41/pdf/Dissertation.pdf, S.10)
(3) Futures sind vertragliche Vereinbarungen (Kontrakte), deren Ausgestaltung standardisiert ist und die an einer Terminbörse gehandelt werden. (vgl. Bewertung von DAX-Optionsscheinen, abgerufen 09.04.10, URL: http://www.opus-bayern.de/uni-passau/volltexte/2004/41/pdf/Dissertation.pdf, S.10)
(4) Vgl. Definition: Termingeschäfte, abgerufen 09.04.10, URL: http://www.hedgefonds24.de/termingeschaefte.html
(5) Eine mehrstellige Ziffernkombination zur eindeutigen Identifikation von Wertpapieren. (vgl. Lexikon: Wertpapierkennnummer, abgerufen 09.04.10, URL: http://boerse.ard.de/lexikon.jsp?key=lexikon_19350)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen

1.1 Begriffliche Einordnung

1.2 Ausstattungsmerkmale

1.3 Arten von Optionsscheinen

1.3.1 Basiswert

1.3.2 Ausübungstyp

1.3.3 Optionsrecht

1.4 Marktakteure

1.4.1 Spekulanten

1.4.2 Absicherer

1.4.3 Arbitrageure

1.4.4 Emittenten

1.5 Optionspreis und seine Komponenten

2. Strategien

2.1 Die vier Grundstrategien

2.1.1 Long-Call-Strategie

2.1.2 Short-Call-Strategie

2.1.3 Long-Put-Strategie

2.1.4 Short-Put-Strategie

2.2 Investmentstrategien

2.2.1 Aktiensubstitution

2.2.2 90/10-Regel

2.2.3 Absicherung

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für die Funktionsweise von Optionsscheinen zu vermitteln und die verschiedenen Strategien aufzuzeigen, die Anleger zur Spekulation oder zur Absicherung ihrer Bestände einsetzen können. Dabei wird untersucht, wie Marktakteure durch den Einsatz dieser derivativen Finanzinstrumente ihre Renditechancen unter Berücksichtigung spezifischer Risiko-Profile optimieren können.

  • Grundlagen und Ausstattungsmerkmale von Optionsscheinen
  • Die Rolle der Marktakteure: Spekulanten, Absicherer, Arbitrageure und Emittenten
  • Analyse der vier Grundstrategien: Long-Call, Short-Call, Long-Put und Short-Put
  • Investmentstrategien wie Aktiensubstitution und die 90/10-Regel
  • Absicherungsmethoden: Statisches und dynamisches Hedging

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffliche Einordnung

Optionen und Optionsscheine zählen zu den Derivaten. Derivate sind innovative Finanzinstrumente, dessen Wert sich aus einem anderen Instrument wie zum Beispiel Aktien, Anleihen¹ oder Devisen ableitet. Das zugrunde liegende Instrument eines Derivats wird als Basiswert bezeichnet. Der Nutzen von Derivaten besteht darin, durch einen niedrigen Kapitaleinsatz überproportional an der Kursentwicklung des Basiswertes zu partizipieren.

Aus Sicht der Geschäftsform handelt es sich bei Derivaten um so genannte Termingeschäfte. Bei Termingeschäften werden die Vertragspartner berechtigt oder verpflichtet einen bestimmten Basiswert, dessen Menge und Preis im Voraus festgelegt sind, zu beziehen oder zu veräußern. Die Vertragserfüllung erfolgt zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft. Termingeschäfte werden in bedingte und unbedingte unterschieden. Beispielsweise gehören Forwards² und Futures³ zu den unbedingten Termingeschäften, in denen Vertragspartner zur Vertragserfüllung verpflichtet sind. Bedingte Termingeschäfte werden auch Optionsgeschäfte genannt. Hier wird einem der Vertragsparteien ein Wahlrecht (Option) zur Vertragserfüllung eingeräumt⁴.

Optionsscheine sind verbriefte Optionen, die mit einer Wertpapierkennnummer⁵ versehen sind und an den Aktienbörsen notiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Optionsscheine als derivative Finanzinstrumente, erläutert ihre Ausstattungsmerkmale, klassifiziert verschiedene Arten von Optionen und beschreibt die Rollen der beteiligten Marktakteure sowie die Komponenten des Optionspreises.

2. Strategien: Der Hauptteil widmet sich den vier grundlegenden Handelsstrategien (Long/Short Call/Put) sowie spezifischen Investment- und Absicherungskonzepten wie der Aktiensubstitution, der 90/10-Regel und dem Hedging.

3. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse über die Funktionsweise, die Akteure, die Preisbildung und die strategischen Einsatzmöglichkeiten von Optionsscheinen zusammen.

Schlüsselwörter

Optionsscheine, Derivate, Basiswert, Long-Call, Short-Call, Long-Put, Short-Put, Aktiensubstitution, 90/10-Regel, Hedging, Delta-Hedging, Spekulation, Absicherung, Stillhalter, Optionsprämie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Welt der Optionsscheine, von ihrer theoretischen Einordnung als derivative Finanzinstrumente bis hin zur praktischen Anwendung in verschiedenen Handels- und Absicherungsstrategien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Struktur von Optionsscheinen, die Motivation und Handlungsweisen der verschiedenen Marktakteure sowie die detaillierte Darstellung von Anlagestrategien unter Risiko-Aspekten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, dem Leser ein strukturiertes Verständnis für Optionsscheine zu vermitteln, damit er diese als Instrumente sowohl zur Renditemaximierung (Spekulation) als auch zur Risikominimierung (Absicherung) gezielt einsetzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Methode, um die Funktionsweise, die Auszahlungskurven und die mathematischen Zusammenhänge bei der Anwendung von Optionsstrategien zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der vier Grundstrategien (Long/Short Call/Put) und die Erläuterung von Investmentstrategien wie der Aktiensubstitution sowie verschiedene Ansätze zur Absicherung von Portfolios.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Derivate, Hebeleffekt, Optionsstrategien, Hedging, Stillhalter und Risikomanagement beschreiben.

Wie unterscheidet sich die statische von der dynamischen Absicherung?

Die statische Absicherung wird einmalig zu Beginn festgelegt, während die dynamische Absicherung (Delta-Hedging) eine laufende Anpassung der Position erfordert, um das Delta neutral zu halten, was jedoch mit höheren Transaktionskosten verbunden ist.

Was ist der Kern der 90/10-Regel bei Investmentstrategien?

Bei der 90/10-Regel werden 90 Prozent des Kapitals sicher in verzinsliche Anlagen investiert, während die restlichen 10 Prozent für spekulative Käufe von Optionsscheinen genutzt werden, um bei begrenztem Risiko dennoch hohe Renditechancen zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt der "Zeitwert" bei der Preisbildung?

Der Zeitwert spiegelt eine Art Risikoprämie oder "Versicherungsprämie" wider, da er den Wert ohne realen Gegenwert darstellt, der jedoch für die Laufzeit und die Wahrscheinlichkeit der Ausübung entscheidend ist.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Optionsscheine und Strategien
Hochschule
Hochschule Bremen
Veranstaltung
Corporate Finance
Note
2,0
Autor
Süleyman Yücel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V169316
ISBN (eBook)
9783640875856
ISBN (Buch)
9783640875979
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Optionsscheine Strategien Aktien Investment Optionen Derivate Optionsstrategien 90/10-Regel Aktiensubstitution Hedging Absicherung Optionspreise Investmentstrategien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Süleyman Yücel (Autor:in), 2010, Optionsscheine und Strategien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169316
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Leseprobe aus  22  Seiten
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