Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Rolle von Klassismus als oft übersehene Form sozialer Diskriminierung im Kontext von Migration und Integration in Deutschland. In einer postmigrantischen Gesellschaft sind Migrant:innen in zentralen Lebensbereichen wie dem Bildungssystem, dem Arbeitsmarkt und dem Wohnungsmarkt weiterhin strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt. Neben kulturellen und sprachlichen Barrieren wirkt insbesondere die soziale Herkunft als verstärkender Faktor sozialer Ungleichheit.
Auf Grundlage einschlägiger sozial- und erziehungswissenschaftlicher Literatur analysiert die Arbeit die Mechanismen klassistischer Diskriminierung und deren soziale sowie wirtschaftliche Folgen für Migrant:innen der ersten und zweiten Generation. Dabei wird deutlich, dass Klassismus bestehende Ungleichheiten verfestigt und die gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig erschwert.
Abschließend werden politische, pädagogische und gesellschaftliche Maßnahmen diskutiert, die zur Reduktion klassistischer Strukturen und zur Förderung von Chancengleichheit beitragen können. Die Arbeit richtet sich insbesondere an Studierende und Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie angrenzender sozialwissenschaftlicher Disziplinen.
- Arbeit zitieren
- Muhammed Harun Kaya (Autor:in), 2025, Klassismus und Migration in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1692730