Der Begriff Philosophie hat seinen Ursprung, genau wie die Philosophie an sich, in der grie-chischen Antike. Philosophie ist ein zusammengesetzter Kunstbegriff aus den Worten philos („Freund“) und sophia („Weisheit“). „Die Aufgabe Philosophie genau zu definieren, stößt auf ganz charakteristische Schwierigkeiten, welche im Wesen der Philosophie begründet liegen.“
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist Philosophie
1.1. Philosophie Begriffserklärung
1.2. Philosophie – Mein Ansatz
2. Die Rolle der Philosophie heute
2.1. Die Rolle der Philosophie in der heutigen Gesellschaft
2.2. Die Rolle der Philosophie in der heutigen Wissenschaft/Universität
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert der Philosophie in der Gesellschaft sowie im universitären Kontext und geht der Frage nach, ob die Disziplin ein Relikt der Vergangenheit darstellt oder eine essenzielle Chance für die Zukunft bietet.
- Begriffsbestimmung und verschiedene philosophische Ansätze
- Die subjektive Perspektive der Autorin auf die Bedeutung der Philosophie
- Analyse der verschiedenen Rollen der Philosophie in der modernen Gesellschaft
- Kritische Betrachtung des Rückgangs der Philosophie im Wissenschaftsbetrieb
- Interdisziplinäre Integration philosophischer Denkansätze
Auszug aus dem Buch
1.1 Philosophie Begriffserklärung
Der Begriff Philosophie hat seinen Ursprung, genau wie die Philosophie an sich, in der griechischen Antike. Philosophie ist ein zusammengesetzter Kunstbegriff aus den Worten philos („Freund“) und sophia („Weisheit“). „Die Aufgabe Philosophie genau zu definieren, stößt auf ganz charakteristische Schwierigkeiten, welche im Wesen der Philosophie begründet liegen.“ So ist die Philosophie in einigen Kreisen der Menschheit die Lehre vom Sein und zukünftigen Sein des Menschen, während in anderen Kreisen die Lehre vom Inhalt des Seins des Menschen und der Dinge ist, wieder andere Menschen betrachten in der Philosophie die Methoden der Frage nach dem Warum des Seins von Dingen und Menschen, wieder andere sehen die Philosophie als politische oder wirtschaftliche Grundlagen an. Diese Liste lässt sich in das Unermessliche fortsetzen, denn jeder denkende Mensch hat einen eigenen philosophischen Ansatz und legt die Philosophie für sich aus. Umgangssprachlich wird die Philosophie heute auch als Synonym für Lebenseinstellung und das „Corporate Behaviour“ von Unternehmen verwendet.
Als Beispiel für einen konkreten philosophischen Ansatz dient hier Carnap, welcher in der theoretischen Philosophie durch die Darstellung von Sinn bzw. Unsinn der Semantik einen Bezug zum Sinn bzw. Unsinn einer Aussage hervorarbeitet und so seinen philosophischen Ansatz folgert.
Als zweites Beispiel dient Henrich, der sich der Philosophie eher von dem geschichtlichen Aspekt und dem Aufwachsen des Menschen nähert und hier versucht zu erklären, wann die Philosophie welchen Einfluss nehmen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was ist Philosophie: Dieses Kapitel erläutert die etymologischen Wurzeln der Philosophie und stellt fest, dass aufgrund individueller Denkansätze keine einheitliche Definition existiert.
1.1. Philosophie Begriffserklärung: Der Abschnitt führt in die Bedeutung des Begriffs ein und verdeutlicht die Vielschichtigkeit philosophischer Ansätze anhand von Beispielen wie Carnap und Henrich.
1.2. Philosophie – Mein Ansatz: Die Autorin legt ihre persönliche Sichtweise dar, Philosophie als sich erneuernde Denkweise und als Hilfsmittel für das eigene Handeln zu nutzen.
2. Die Rolle der Philosophie heute: Es wird diskutiert, welche unterschiedlichen Stellenwerte die Philosophie in der heutigen Gesellschaft einnimmt, von einer zentralen Lebenshilfe bis hin zum nötigen Übel.
2.1. Die Rolle der Philosophie in der heutigen Gesellschaft: Dieser Teil differenziert zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und deren Umgang mit philosophischem Denken und Markenorientierung.
2.2. Die Rolle der Philosophie in der heutigen Wissenschaft/Universität: Das Kapitel analysiert den Rückgang philosophischer Studiengänge und Disziplinen vor dem Hintergrund ökonomischer Anforderungen an die universitäre Struktur.
Schlüsselwörter
Philosophie, griechische Antike, Weisheit, Utilitarismus, Gemeinwohl, Wissensgesellschaft, universitäre Struktur, Geisteswissenschaften, Sinn, Denken, Selbstreflexion, Interdisziplinarität, Wissenschaftsbetrieb, Nachhaltigkeit, Lebensgestaltung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der aktuellen Relevanz und den verschiedenen Rollen der Philosophie in unserer heutigen Gesellschaft und dem akademischen Umfeld.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Begriffsdefinition der Philosophie, der subjektiven Bedeutung für den Einzelnen sowie der institutionellen Krise der Philosophie an Universitäten.
Was ist die Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet, ob die Philosophie heute ein veraltetes Relikt darstellt oder ob sie eine notwendige Chance für die Zukunftsgestaltung bietet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin kombiniert eine theoretische Begriffsanalyse mit der Betrachtung statistischer Daten zum Studienbetrieb und einer kritischen Auseinandersetzung mit soziokulturellen Phänomenen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine philosophische Selbstverortung der Autorin und eine soziologische sowie hochschulpolitische Analyse des aktuellen Stellenwerts der Philosophie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Philosophie, Wissensgesellschaft, Gemeinwohl, Interdisziplinarität und der kritische Diskurs über den Wert geisteswissenschaftlicher Bildung.
Wie bewertet die Autorin den Einfluss von Marken auf das Denken?
Die Autorin kritisiert, dass viele Menschen ihre Identität über Werbe-Philosophien von Marken (wie etwa Apple-Produkten) definieren, anstatt durch eigenständiges philosophisches Hinterfragen.
Warum geht die Philosophie laut Text im universitären Betrieb zurück?
Der Rückgang wird durch ein Desinteresse der Studierenden sowie den zunehmenden Zwang zu messbaren Erfolgen und Rankings in der modernen Hochschulpolitik erklärt.
Wie reagiert die Philosophie auf ihre schwindende Dominanz?
Sie integriert sich zunehmend in andere Disziplinen wie die Wirtschaftswissenschaften oder die Soziologie, anstatt als reine Theorie isoliert zu bleiben.
Welchen persönlichen Ansatz vertritt die Autorin?
Sie bezeichnet sich selbst als eine Art Utilitaristin, für die Philosophie ein Mittel ist, um durch eigenes Handeln den größtmöglichen Nutzen für das Gemeinwohl zu stiften.
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- Nadine E. Schreiner (Author), 2011, Quo vadis Philosophia?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169238