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Wissensmanagement in der internen Revision

Eine kritische Analyse der Ziele, Umsetzung und Wirkungen

Titel: Wissensmanagement in der internen Revision

Hausarbeit , 2009 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Frank Danzberger (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Entwicklung, die sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in der Weltwirtschaft zugetragen hat, ist einzigartig. Die zunehmende Internationalisierung hat zu einer bisher nie exsistierenden Komplexität und zu einem immer stärker werdenden Wettbewerbsdruck geführt.
Diesem neuen Umfeld müssen sich Unternehmen und ihre Abteilungen stellen und versuchen, möglichst optimal in der sich stetig verändernden Umgebung zu agieren. Das gilt selbstverständlich auch für die Internen Revisionen.
Mit der Hilfe von Wissensmanagement versprechen sich Interne Revisionen eine erfolgreiche Antwort auf die widrigeren Bedingungen in ihrem Umfeld zu geben. Die Auseinandersetzung mit diesem neuartigen Ansatz ist Gegenstand dieser Arbeit. Dabei soll mit Hilfe von sich ergänzenden Untersuchungen letztlich ein Gesamtbild entstehen, welches als Maßstab für die Beurteilung eines Wissensmanagement-System für die Interne Revision verwendet werden kann.
Nach einer kurzen Einführung in das Thema wird zunächst auf die Ziele und Wirkungen des Wissensmanagements in der Internen Revision eingegangen. Im Anschluss findet eine Auseinandersetzung mit möglichen Implementierungs- und Umsetzungs-möglichkeiten sowie notwendigen Voraussetzungen eines Wissensmanagement-Systems in der Internen Revision statt. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Systems selbst, als auch auf das Umfeld der Internen Revision.
Besondere Relevanz erhält das Thema vor allem durch die Tatsache, dass das System grundlegende Veränderungen erfordert und bei einem möglichen Misserfolg stets das Damoklesschwert des Outsourcings über der Internen Revision schwebt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Entwicklungen in der Internen Revision und der Aspekt des Wissensmanagements

3. Ziele und Wirkungen des Wissensmanagements in der Internen Revision

4. Implementierung und Umsetzung von Wissensmanagementkonzepten in der Internen Revision

4.1. Möglichkeiten zur Implementierung eines Wissensmanagement-Systems in die Interne Revision

4.2. Umsetzung und Elixier von Wissensmanagement-Systemen in der Internen Revision

5. Probleme und kritische Voraussetzungen des Wissensmanagements in der Internen Revision

5.1. Probleme des Wissensmanagements in der Internen Revision

5.2. Kritische Voraussetzungen des Wissensmanagements in der Internen Revision und mögliche Lösungsansätze

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert kritisch das Potenzial, die Implementierungswege sowie die Herausforderungen von Wissensmanagement-Systemen innerhalb der Internen Revision. Ziel ist es, ein Gesamtbild zu entwickeln, das als Maßstab für die Beurteilung solcher Systeme dient und aufzeigt, wie Interne Revisionen durch Wissensmanagement wettbewerbsfähig bleiben können.

  • Aktuelle Herausforderungen für die Interne Revision durch Internationalisierung und Wettbewerbsdruck.
  • Ziele und Wirkungen von Wissensmanagement, unterteilt in "harte" und "weiche" Faktoren.
  • Kritische Analyse von Implementierungsmodellen und technischen Umsetzungsmöglichkeiten.
  • Bedeutung der Unternehmenskultur und die Rolle von Wissensquellen (kodifiziert vs. personalisiert).
  • Lösungsansätze für Probleme wie Datensicherheit, Akzeptanz und interne Widerstände.

Auszug aus dem Buch

4.1. Möglichkeiten zur Implementierung eines Wissensmanagement-Systems in die Interne Revision

Einen ersten ausführlichen Ansatz über die Implementierung eines WM-Systems in die IR liefern Blümel, Haeußler und Pröpsting. Ziel ihres Projektstudiums, welches zusammen mit DaimlerChrysler durchgeführt und in der „Zeitschrift für Interne Revision“ (ZIR) 2004 veröffentlicht wurde, ist eine Grundlage für eine zielgerichtete, professionelle Einführung von WM zu schaffen.20

Auch sie betonen - wie bereits oben angesprochen – die Wichtigkeit der strukturierten Projekteinführung. Dabei sind alle erfolgsrelevanten Perspektiven21, d.h. alle organisatorischen, technischen und psychologischen Faktoren zu berücksichtigen.

Das entwickelte Referenzmodell, welches auf den WM-Konzepten von Nonaka/Takeuchi, Zahn, Picot sowie Reinmann-Rothmeier/Mandl beruht, stellt einen Kreislauf dar. Zu Beginn wird eine gründliche Analyse durchgeführt, welche möglichst alle Kriterien erfasst, die für die Implementierung des WM-Modells von entscheidender Bedeutung sind. Zur besseren Systematisierung werden diese Kriterien hierarchisch in Baumdiagramm-Form gegliedert - und zwar in Schwerpunktbereiche, Haupt- und Unterkriterien. Dabei bildet jeder einzelne Schwerpunktbereich die Basis für die entsprechenden Hauptkriterien, wobei ein Hauptkriterium wiederum die Grundlage für die nachgeordneten Unterkriterien ist. Als Schwerpunktbereiche machen Blümel, Haeußler und Pröpsting die Kriterien Normative Ebene, Kultur, Prozesse, Organisation und Technologie aus. All das bildet den so getauften Kriterienkatalog – das ‚Herzstück’ des Referenzmodells. Dieser Kriterienkatalog dient als Leitfaden für die strukturierte Implementierung des WM-Systems. Dabei ordnet er jedem Kriterium eine Bewertungsfrage zu, welche von den Revisoren beantwortet wird. Anhand einer Punktezuteilung pro gegebener Antwort (bspw.: ja = 1 Punkt; teilweise = 0,5 Punkte, nein = 0 Punkte) lässt sich das gesamte WM-Modell evaluieren. Dabei wird eine Gleichgewichtung der Schwerpunktbereiche präferiert.

Anhand der Ergebnisse der Evaluation lassen sich nun Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die zunehmende Komplexität und den Wettbewerbsdruck ein, denen sich Interne Revisionen stellen müssen, und stellt Wissensmanagement als Antwort darauf vor.

2. Aktuelle Entwicklungen in der Internen Revision und der Aspekt des Wissensmanagements: Es wird erläutert, wie sich die Interne Revision wandelt und warum Wissen als zentrale Ressource zur Bewältigung neuer Anforderungen dient.

3. Ziele und Wirkungen des Wissensmanagements in der Internen Revision: Das Kapitel beleuchtet die angestrebten Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen sowie die Förderung "weicher" Faktoren wie Kreativität und Kundennähe.

4. Implementierung und Umsetzung von Wissensmanagementkonzepten in der Internen Revision: Hier werden methodische Ansätze zur Einführung (z.B. Referenzmodelle) und technische Umsetzungsmöglichkeiten (Intranet, Audit Management Systeme) diskutiert.

5. Probleme und kritische Voraussetzungen des Wissensmanagements in der Internen Revision: Dieses Kapitel analysiert Widerstände, Unternehmenskultur, Datensicherheit und die Notwendigkeit von Anreizsystemen für eine erfolgreiche Wissensnutzung.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit resümiert, dass Wissensmanagement eine vielversprechende Strategie für die Interne Revision bleibt, sofern kulturelle und technische Hürden aktiv überwunden werden.

Schlüsselwörter

Interne Revision, Wissensmanagement, Implementierung, Unternehmenskultur, Audit Management System, Wissensressource, Wissensübertragung, Effizienzsteigerung, Kodifiziertes Wissen, Personalisiertes Wissen, Wissensorientierte Führung, Datensicherheit, Wettbewerbsvorteil, Change Management, Revisionsqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz, Implementierung und die kritischen Erfolgsfaktoren von Wissensmanagement-Systemen innerhalb der Internen Revision vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen Weltwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Transformation der Internen Revision, die methodische Einführung von Wissensmanagementsystemen, die Bedeutung der Unternehmenskultur sowie die technischen Aspekte der Wissensspeicherung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein Gesamtbild zu entwerfen, das als Maßstab für die Beurteilung der Wirksamkeit und Tauglichkeit eines Wissensmanagement-Systems für eine Interne Revision dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit verschiedenen bestehenden Implementierungsmodellen und Praxisansätzen der Internen Revision.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Implementierungsschritte, die Bedeutung von Wissensquellen, technische Umsetzungsmöglichkeiten sowie die kritische Auseinandersetzung mit Problemen wie kulturellen Widerständen und Datensicherheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, Interne Revision, Implementierung, Unternehmenskultur, Effizienzsteigerung und Audit Management Systeme.

Warum spielt die Unternehmenskultur bei der Einführung eines WM-Systems eine so wichtige Rolle?

Die Unternehmenskultur ist laut der Arbeit der kritischste Erfolgsfaktor, da ein Umfeld, das auf Konkurrenzdenken und "Wissen ist Macht" basiert, kontraproduktiv für den Wissensaustausch ist.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von kodifiziertem und personalisiertem Wissen?

Kodifiziertes Wissen wird in Datenbanken oder Intranets strukturiert abgelegt, während personalisiertes Wissen an Personen gebunden ist und primär durch zwischenmenschliche Interaktion wie Seminare oder Konferenzen übertragen wird.

Gibt es laut der Arbeit eine "Best Practice" Lösung für alle Revisionen?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass es kein allgemeingültiges "Best Practice" gibt, da Ansätze je nach Unternehmensgröße und spezifischen Bedürfnissen variieren müssen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissensmanagement in der internen Revision
Untertitel
Eine kritische Analyse der Ziele, Umsetzung und Wirkungen
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
2,7
Autor
Frank Danzberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
22
Katalognummer
V169194
ISBN (Buch)
9783640874033
ISBN (eBook)
9783640874231
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement Interne Revision Prüfung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Danzberger (Autor:in), 2009, Wissensmanagement in der internen Revision, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169194
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