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Carlo Maria Mariani - Alles Déjà-Vu?

Titel: Carlo Maria Mariani - Alles Déjà-Vu?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 25 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Thusinta Mahendrarajah (Autor:in)

Kunst - Malerei

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Carlo Maria Mariani ist ein Künstler, der wie kein anderer "in Motiv und Manier aus dem Fundus der abendländischen Kunstgeschichte" zitiert. Von der Antike bis zur Moderne sind viele Künstler vertreten. Der Betrachter hat ein Déjà-Vu Erlebnis. Vieles kommt bekannt vor. Das Gedächtnis beginnt wie beim Rätselraten nach bekannten Elementen zu suchen und zuzuordnen. Aber neben direkten und verfremdeten Zitaten findet man in seinem Oeuvre auch einige Neuerfindungen, die trotz eigener Komposition und Idee immer ein Hauch von Vertrautheit suggerieren.
Das Thema der vorliegenden Hausarbeit des Hauptseminars „Phänomene der Verfremdung "...im Falle eines Falles wirbt große Kunst für alles..."“ ist daher dieser außerordentliche Künstler, Carlo Maria Mariani, und seine Rezeption der Kunstgeschichte. Das Augenmerk soll auf die zitierten Künstler und die Intention der Imitation und Verfremdung dieser gelegt werden.
Im ersten Teil dieser Arbeit wird kurz auf Marianis Biografie eingegangen, da die Kenntnis über sein bisheriges Leben dem Rezipienten hilft, zu verstehen, warum gerade genau die Sujets und die Elemente in seinen Gemälden verwendet werden, die er eben benutzt. Im zweiten Schritt soll der Blick auf einige seiner Werke gerichtet werden. Die Werke werden zunächst einmal in die zwei großen Gruppen "Direktes Zitat" und "Verfremdetes Zitat" eingeteilt. Erstere ist nochmals unterteilt in "Kopie", "Kopie + Ergänzung", "Verbesserte Kopie", letztere in "Paraphrase", "Machart", "Derivat", "Parodie" und "Entlehnung". Der Schwerpunkt liegt auf der Entlehnung. Als kurzer Exkurs wird auch auf Marianis Schönheitskonzept eingegangen.
In der Schlussbetrachtung soll nochmals zusammenfassend die Funktion der Rezeption der Kunstgeschichte durch Mariani betrachtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie Carlo Maria Marianis

3. Werke

3.1. Direktes Zitat

3.1.1. Kopie

3.1.2. Kopie + Ergänzung

3.1.3. Verbesserte Kopie

3.2 Exkurs „Schönheit“

3.3 Verfremdetes Zitat

3.3.1 Paraphrase

3.3.2 „Machart“

3.3.3 Parodie

3.3.4 Derivat

3.3.5 Entlehnung

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Schaffen des Künstlers Carlo Maria Mariani und seine spezifische Rezeption der abendländischen Kunstgeschichte durch Zitate und Verfremdungen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mariani durch Imitation und Transformation klassischer Vorbilder eine eigene Theorie der Schönheit entwickelt und den Dialog zwischen Tradition und Moderne sowie zwischen Malerei und Skulptur gestaltet.

  • Die Biografie und Sozialisation von Carlo Maria Mariani
  • Methodik des Zitierens: Kopie, Ergänzung und Verbesserung
  • Analysen zum „Verfremdeten Zitat“ (Paraphrase, Machart, Parodie, Derivat, Entlehnung)
  • Das Schönheitskonzept und die Suche nach der vollkommenen Form
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Medienwelt

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Kopie

In seinem Werk „Leonardo-Mariani“ (1975) [Abb. 1] kopiert er eine Porträtzeichnung Leonardo Da Vincis (1452-1519) von 1500 von Isabella d' Este [Abb. 2].7 Die Abbildung zeigt eine exakte Wiedergabe der Originalzeichnung.

In einem anderen Werk, in „Self-Portrait of Dürer“ (1976) [Abb. 3], kopiert er Albrecht Dürers (1471-1528) Selbstporträt von 1500 [Abb. 4]. Durch die Beschäftigung mit Goethes Briefen fand er einen Brief von Bettina Brentano, in der sie auf die Ähnlichkeit Goethes mit Dürer hinwies. Sie beauftragte den Künstler Peter Epp, das Selbstporträt Dürers zu kopieren um es Goethe zu schenken. Diesen Gedankengang aufgreifend, führt Mariani nochmals den Auftrag aus.8

In „The Peletier of Saint Fargeau on his Deathbed“ (1980) [Abb. 5] stellt Mariani ein verloren gegangenes Werk von Jacques-Louis David (1748-1825) dar. Er bezieht sich hierbei auf historische Überlieferungen und auf eine vorhandene Studie.9

Es wird deutlich, dass es Mariani nicht nur um die Einübung der Technik und Malweise der alten Meister geht, sondern auch um den Wunsch, die Werke der rezipierten Künstler den Zeitgenossen zugänglich zu machen. Mariani versteht sich hier als ‚Sprachrohr‘, durch den beispielsweise Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer oder Jacques-Louis David erneut sich den Betrachtern zuwenden können. Außerdem werden Werke, die den heutigen Menschen nicht mehr zugänglich sind, weil sie entweder verschollen oder zerstört sind, ihnen nochmals vor Augen geführt.10 Andererseits will Mariani auch die Phantasie und den Geist des jeweiligen Malers für sich entdecken. Er verwandelt so die alte Vorlage in einen Ausdruck von etwas Neuem.11

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Interesse an Marianis künstlerischem Zitat-Repertoire und führt in die zentralen Kategorien der Imitation und Verfremdung ein.

2. Biografie Carlo Maria Marianis: Dieses Kapitel beleuchtet Marianis Herkunft in Rom und die prägenden Erfahrungen in Museen sowie in der Restaurierungswerkstatt von Mario Cellini.

3. Werke: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Formen der künstlerischen Aneignung von Vorbildern, unterteilt in die Hauptgruppen „Direktes Zitat“ und „Verfremdetes Zitat“.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, wie Mariani durch seine Entdeckungsreise in die Kunstgeschichte ein eigenes Reich der Schönheit erschafft und die Vorherrschaft der Malerei betont.

Schlüsselwörter

Carlo Maria Mariani, Kunstgeschichte, Zitat, Verfremdung, Kopie, Imitation, Schönheit, Ideales, Klassizismus, Moderne, Malerei, Bildsprache, Entlehnung, Parodie, Rezeption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das künstlerische Werk von Carlo Maria Mariani, der bekannt für seine intensive Rezeption und Zitatpraxis aus der abendländischen Kunstgeschichte ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Imitation alter Meister, die Technik der Verfremdung, die Wiederbelebung neoklassizistischer Ideale und die Suche nach einer vollkommenen Schönheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, mit welcher Intention Mariani historische Vorbilder nutzt und wie er diese durch künstlerische Eingriffe (Kopie, Parodie, Entlehnung) transformiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wendet eine bildanalytische und kunsthistorische Methode an, die auf der Einteilung von Werken in Kategorien wie „Direktes Zitat“ oder „Verfremdetes Zitat“ basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Werkbeispiele, die zeigen, wie Mariani Techniken und Stile anderer Künstler aufgreift, ergänzt oder in einen kritischen Kontext setzt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: Zitat, Verfremdung, Kopie, Schönheit, Ideales und die kritische Auseinandersetzung mit der Moderne.

Warum ist die Biografie für das Verständnis der Werke relevant?

Die Biografie erklärt Marianis frühen Kontakt zu Restaurierungstechniken und Renaissance-Meistern, was maßgeblich sein späteres Verständnis von Maltechnik und Komposition prägte.

Welche Rolle spielt das Schönheitskonzept in Marianis Werk?

Das Schönheitskonzept ist das treibende Motiv für Mariani; er sieht darin ein „wiedergefundenes Paradies“ und ein Mittel, der zeitgenössischen Gesellschaft neue ästhetische und ethische Maßstäbe zu vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Carlo Maria Mariani - Alles Déjà-Vu?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Kunstgeschichte )
Veranstaltung
Phänomene der Verfremdung „…im Falle eines Falles wirbt große Kunst für alles…“
Note
2,3
Autor
Thusinta Mahendrarajah (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V169183
ISBN (Buch)
9783640873166
ISBN (eBook)
9783640873500
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Carlo Maria Mariani Leonardo da Vini Dürer Jacques-Louis David Künstler Kopie Paraphrase Entlehnung Parodie Derivat Raffael Schönheit verfremdetes Zitat
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thusinta Mahendrarajah (Autor:in), 2008, Carlo Maria Mariani - Alles Déjà-Vu?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/169183
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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