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Die Bewertung von Wertpapieren nach HGB und IFRS

Titel: Die Bewertung von Wertpapieren nach HGB und IFRS

Hausarbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Sebastian Kress (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Handelsgesetzbuch (HGB) ist der Großteil des deutschen Handelsrechts festgehalten. Im Wesentlichen enthält es Regelungen zum Handelsstand, zur Handelsfirma, zur Führung der Handelsbücher, zu den Vollmachten der Vertretungen, zu den Gesellschaftsformen, zu den Rechten der einzelnen Gesellschafter, zur Bilanzierung, zum Jahresabschluss und zur Offenlegung. Das deutsche Bilanzrecht, welches im 3. Buch des HGB (§§238 -342 HGB) enthalten ist, hat sich als Grundlage zur Ermittlung des ausschüttungsfähigen Gewinns und der Besteuerung bis Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts bewährt. Da hierzulande die Unternehmen für die Kapitalbeschaffung traditionell mehr die Fremdkapitalfinanzierung über Kreditinstitute anstatt die Eigenkapitalfinanzierung über den Aktienmarkt nutzen, dominiert in der deutschen Rechnungslegung der Gläubigerschutz. Dies zeigt sich in den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und einer Reihe von Prinzipien. Als wesentliche Beispiele dazu sind das Vorsichts- und Imparitätsprinzip des §252 Abs. 1 Nr. 4 HGB, das Niederstwert-und das Nominalwertprinzip (§253 Abs. 1-3 HGB) zu nennen. Der Jahresabschluss dient damit einerseits der Information, indem er ein den tatsächlichen Verhältnissen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsprechendes Bild zeigt (§264 Abs. 2 HGB). Andererseits dient der Jahresabschluss auch der Bemessung von Zahlungen an die Anteilseigner (z.B. Dividenden) und Steuern.
Probleme barg das Bilanzrecht in Bezug auf die Rechenschafts-und Informationsfunktion. Die genannten Schwächen des Handelsgesetzbuches traten immer öfters zum Vorschein, bedingt durch die Globalisierung, der damit verbundenen „Öffnung der Märkte“, sowie die steigenden Nachfrage der Großunternehmen auf dem Kapitalmarkt. Deutsche Unternehmen dehnten ihre Aktivitäten auf den ausländischen Märkten aus. Dies hatte zur Folge, dass der Bedarf der Unternehmen nach Kapital auf dem nationalen Märkten nicht mehr zu befriedigen war. Die Lösung fanden die Unternehmen auf den ausländischen Börsen, weitgehend auf der New York Stock Exchange.


Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die Bedeutung von HGB und IFRS

1.2 Abgrenzung von Wertpapieren gegenüber Finanzinstrumenten

2. Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren nach HGB

2.1 Ansatz und Ausweis von Wertpapieren nach HGB

2.2 Bewertung von Wertpapieren nach HGB

3. Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren nach IFRS

3.1 Ansatz von Wertpapieren nach IFRS

3.1.1 Allgemeine Ansatzvorschriften

3.1.2 Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere

3.1.3 Bis zur Endfälligkeit zu haltende Wertpapiere

3.1.4. Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere

3.2 Bewertung von Wertpapieren nach IFRS

3.2.1 Erstmalige Bewertung von Wertpapieren

3.2.2 Folgebewertung von Wertpapieren

3.3 Die Umwidmung von Wertpapieren in eine andere Kategorie

4. Fazit - Wesentliche Unterschiede zwischen HGB und IAS

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen methodischen Ansätze zur Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren im Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den International Financial Reporting Standards (IFRS). Ziel ist es, die systematischen Divergenzen bei der Erfassung und Erfolgsrealisierung von Wertpapierbeständen aufzuzeigen und die Auswirkungen dieser Regelungen auf die Unternehmensberichterstattung gegenüberzustellen.

  • Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS
  • Klassifizierung und Kategorisierung von Wertpapieren
  • Bewertungsgrundsätze (Anschaffungskostenprinzip vs. Fair Value)
  • Folgebewertung und Erfolgsrealisierung
  • Vergleich der bilanzpolitischen Spielräume und Konsequenzen

Auszug aus dem Buch

2. Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren nach HGB

Zunächst müssen die Begriffe Bilanzierung und Bewertung von einander getrennt betrachtet werden. „Während die Bilanzierung sich mit der Frage befasst, ob ein Wirtschaftsgut zu bilanzieren ist, beschäftigt sich die Bewertung mit dem Problem, wie (das heißt in welcher Höhe) das Wirtschaftsgut in der Bilanz zu erfassen ist.“

2.1 Ansatz und Ausweis von Wertpapieren nach HGB

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, steht im 3. Buch des HGB die rechtlichen Voraussetzungen zur Erstellung des Jahresabschlusses beginnend mit dem § 242 HGB. Der § 246 HGB beschreibt, dass alle Vermögensgegenstände sowie Schulden im Jahresabschluss vorhanden sein müssen. Wenn ein Vermögensgegenstand bilanzierungsfähig ist, besteht grundsätzlich die Bilanzierungspflicht. Es gibt jedoch vereinzelt Ausnahmen, bei denen es Verbote beziehungsweise Wahlrechte zur Bilanzierung gibt. „Voraussetzung für die Aktivierungspflicht und damit für die Bilanzierungspflicht ist, dass

• die Merkmale des Vermögensgegenstandes vorliegen,

• dieser Betriebsvermögen gehört und

• sich im wirtschaftlichen Eigentum der Unternehmung befindet.“

Ein Vermögensgegenstand ist demnach dann aktivierbar, wenn er selbständig bewertbar und einzeln veräußerbar ist. Dabei bedeutet selbständig bewertbar, dass ein geeigneter Wertmaßstab im Sinne von Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorliegt. Die Erfassung ist nur zum Erfüllungstag zulässig, da der Bilanzierende zu diesem Zeitpunkt das rechtliche Eigentum erwirbt. Vom Unternehmen gehaltene Wertpapiere sind, wenn sie zum Betriebsvermögen gehören, als Vermögensgegenstand auf der Aktivseite der Bilanz entweder im Anlage- oder Umlaufvermögen anzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Rechnungslegung nach HGB und IFRS im Kontext der Globalisierung und definiert den Untersuchungsgegenstand der Finanzinstrumente.

2. Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren nach HGB: Es werden die nationalen Bilanzierungsvorschriften für Wertpapiere, einschließlich Ansatzvoraussetzungen und Bewertungsgrundsätze wie das Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzip, detailliert dargestellt.

3. Bilanzierung und Bewertung von Wertpapieren nach IFRS: Dieses Kapitel beschreibt die Kategorisierung von Finanzinstrumenten nach IAS 39 sowie die spezifischen Regelungen zur Erst- und Folgebewertung unter Anwendung des Fair-Value-Konzepts.

4. Fazit - Wesentliche Unterschiede zwischen HGB und IAS: Das Fazit fasst die zentralen Differenzen zusammen, insbesondere hinsichtlich der Bewertungsobergrenzen und des Umgangs mit unrealisierten Gewinnen.

Schlüsselwörter

HGB, IFRS, Wertpapiere, Bilanzierung, Bewertung, Fair Value, Anschaffungskostenprinzip, Imparitätsprinzip, Finanzinstrumente, Anlagevermögen, Umlaufvermögen, IAS 39, Folgebewertung, Jahresabschluss, Erfolgsrealisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Gegenüberstellung der Bewertung von Wertpapieren im Jahresabschluss nach dem deutschen Handelsrecht (HGB) und den internationalen Standards (IFRS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Grundlagen der Bilanzierung, die Klassifizierung von Wertpapieren, die Bewertungsvorschriften (Anschaffungskosten vs. Zeitwert) sowie die Unterschiede in der Erfolgsrealisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die gravierenden Unterschiede zwischen der eher vorsichtsorientierten HGB-Rechnungslegung und der eher informationsorientierten IFRS-Bilanzierung bei Wertpapieren transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse auf Basis der einschlägigen Gesetzestexte, Standards und relevanter Fachliteratur zur Rechnungslegung angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die HGB-spezifischen Bewertungsgrundsätze (z.B. Niederstwertprinzip) als auch die komplexe Kategorisierung nach IAS 39 mit ihren jeweiligen Anforderungen an die Erst- und Folgebewertung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie HGB, IFRS, Bilanzierung, Bewertung, Fair Value und Anschaffungskostenprinzip definieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Handels- und Umlaufvermögen bei Wertpapieren nach HGB relevant?

Die Zuordnung ist entscheidend, da für Anlagevermögen und Umlaufvermögen unterschiedliche Bewertungsgrundsätze (z.B. gemildertes vs. strenges Niederstwertprinzip) gelten, was die Bilanzsumme und den Gewinn beeinflussen kann.

Wie beeinflusst das Imparitätsprinzip die Bewertung nach HGB?

Das Imparitätsprinzip erfordert die Erfassung drohender Verluste bereits bei der Bewertung, während Gewinne erst bei Realisierung erfasst werden dürfen, was eine tendenzielle Unterbewertung von Wertpapieren zur Folge hat.

Welche Rolle spielt die Finanzkrise 2008 für die IFRS-Vorschriften?

Die Finanzkrise führte zu einer Anpassung des Regelwerks, da die strengen Vorschriften zur Umwidmung von Wertpapierkategorien unter den damaligen Marktbedingungen zu Problemen bei der Unternehmensbewertung führten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bewertung von Wertpapieren nach HGB und IFRS
Hochschule
BVL Campus gGmbH
Note
1,4
Autor
Sebastian Kress (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V168802
ISBN (eBook)
9783640867431
ISBN (Buch)
9783640868193
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bewertung wertpapieren ifrs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Kress (Autor:in), 2010, Die Bewertung von Wertpapieren nach HGB und IFRS, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168802
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Leseprobe aus  20  Seiten
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