Der Essay analysiert Sigmund Freuds Symboltheorie des Traums und zeigt, wie sie als methodischer Zugang zur Literaturwissenschaft genutzt werden kann. Ausgehend von Freuds Verständnis des Traums als verschlüsselte Wunscherfüllung werden zentrale Konzepte wie Symbolik, Verdichtung, Verschiebung und Überdetermination erläutert und auf literarische Texte übertragen. Anhand von Beispielen aus Werken Franz Kafkas (Der Bau) und Thomas Manns (Der Zauberberg) verdeutlicht der Essay, dass literarische Symbole ähnlich wie Traumsymbole unbewusste Wünsche, Ängste und Konflikte ausdrücken. Insgesamt versteht er Literatur als symbolisches System, das mit psychoanalytischen Methoden in seiner psychologischen Tiefenstruktur erschlossen werden kann.
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- Anonym (Autor:in), 2025, Traumbilder und Textsymbole. Freuds Symboltheorie als Zugang zur Literatur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1685531