Diese Hausarbeit handelt von der Reflexion einer Situation innerhalb des Außerunterrichtlichen Praktikums im Rahmen des Lehramtsstudiums an Sekundarschulen.
Im Zuge eines Praktikums in einem integrativen Hort wurden über einen Zeitraum zwei Wochen Beobachtungen und Fallprotokolle zu konkreten Interaktionssituationen zwischen Kindern und pädagogischen Fachkräften angefertigt. Ziel war es, Handlungsverläufe in konflikthaften oder spannungsgeladenen Situationen möglichst genau zu dokumentieren und eine qualitative Analyse zu ermöglichen. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf jenen Momenten, in denen Kinder durch abweichendes Verhalten Reaktionen von Fachkräften hervorriefen. Die Analyse solcher Situationen kann Aufschluss darüber geben, wie pädagogisches Handeln in konkreten Kontexten gestaltet wird, welche professionellen Strategien Anwendung finden und wie sich pädagogische Praxis beispielsweise im Umgang mit Regelverletzung und emotionaler Eskalation vollzieht. Die nachfolgende Analyse basiert auf einem dieser dokumentierten Fälle. Um das darin beobachtete Interaktionsgeschehen systematisch zu untersuchen, wird folgende Forschungsfrage zugrunde gelegt:
Wie reagieren die pädagogischen Fachkräfte im vorliegenden Fall auf das abweichende Verhalten von Kindern in einer außerunterrichtlichen Betreuungssituation?
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2025, Reflexionsbericht zum außerunterrichtlichen pädagogischen Praktikum. Fallanalyse einer Konfliktsituation in einer integrativen Horteinrichtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1685530