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Mediale Aspekte von Grammatik und Variation

Die computervermittelte Kommunikation in der Romania (CMO/CMC)

Title: Mediale Aspekte von Grammatik und Variation

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 28 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Martina Tauscher (Author)

Romance Studies - Comparative Studies

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Summary Excerpt Details

Die durch den Computer bewirkten maßgeblichen Veränderungen im alltäglichen und beruflichen Leben haben das Entstehen neuer Kommunikationsformen begünstigt, die ihrerseits etliche Besonderheiten mit sich bringen. Auch die Sprachwissenschaftler haben nicht versäumt, ihre Aufmerksamkeit der Kommunikation durch computergestützte Medien zu schenken. Inwiefern dieses gravierende Veränderungen in unserem Sprachgebrauch oder innerhalb des Varietätenraumes mit sich bringt, ist bisher noch nicht hinreichend untersucht worden. In den neunziger Jahren haben amerikanische Sprachwissenschaftler einen allgemeinen Terminus für diese neuen Medienformen eingeführt:computer-mediated communication (CMC) . Analog dazu hat sich im Französischen die Bezeichnung communication médiatisée par ordinateur (CMO) durchgesetzt, im Italienischen wird von einer comunicazione mediata dal computer gesprochen. Teilweise werden diese modernen Kommunikationsmöglichkeiten als defizitär im Vergleich zu herkömmlichen Formen abgestempelt, da sie größtenteils auf altbewährte Schreibtraditionen verzichten. Allerdings erzeugen diese besonderen Bedingungen der CMC Sprachformen, die keineswegs defizitär sind, sondern auffällige Gemeinsamkeiten mit Strukturen des Gesprochenen aufweisen. Eben dieser Gedanke soll mit Hilfe der Terminologie von Koch/Oesterreicher im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen.
Fragen zur generellen Beeinflussung unsrer Sprache durch die CMC können nur am Rande berücksichtigt werden. Im Anschluss an die Erklärung der Koch/Oesterreichschen Termini werden E-Mail, Chat und SMS hinsichtlich ihrer inhärenten Besonderheiten dargestellt, wobei ausgewählte Beispiele aus italienisch– und französischsprachiger Internetkommunikation folgen. An dieser Stelle sollen nähesprachliche Effekte durch Abstufungen im graphischen Medium und dialogische Tendenzen in computergestützten Kommunikationsformen exemplifiziert werden. Ausgewählte Diskussionen von Sprachwissenschaftlern, inwiefern die CMC dem Modell von Koch/Oesterreicher zugeordnet werden kann, bilden den Abschluss dieser Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. NEUE KOMMUNIKATIONSFORMEN DURCH ZEITEN DES MODERNEN KOMMUNIKATIONSZEITALTERS

2. COMPUTERVERMITTELNDE KOMMUNIKATIONSFORMEN IM RAHMEN KONZEPTIONELLER MÜNDLICHKEIT UND SCHRIFTLICHKEIT

2.1 Mündlichkeit und Schriftlichkeit in sprachtheoretischer Sicht

2.1.1 Allgemeine Merkmale gesprochener Sprache

2.1.1.1 Gesprächswörter und äquivalente Verfahren

2.1.1.2 Merkmale auf den drei sprachlichen Ebenen

2.2 Charakteristik der computergestützten Kommunikationsformen

2.2.1 E-Mail (Electronic Mail)

2.2.2 Chat

2.2.3 SMS (Short Message Service)

2.3 Konzeptionelle Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Internet

2.3.1 Nähesprachliche Effekte in der italienischen Computerkommunikation

2.3.1.1 lautlicher Bereich

2.3.1.2 syntaktischer Bereich

2.3.1.3 lexikalisch-semantischer Bereich

2.3.2 Nähesprachliche Effekte in der französischen Computerkommunikation

2.3.2.1 lautlicher Bereich

2.3.2.2 syntaktischer Bereich

2.3.2.3 .lexikalisch-semantischer Bereich

2.4 Diskussion um Verortung der computergestützten Kommunikationsformen im Mündlichkeits-/Schriftlichkeitsmodell

2.4.1 Kontra Verortung – Erweiterung des Modells

2.4.2 Pro Verortung – Möglichkeit der Lokalisierung der neuen medialen Formen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht computervermittelte Kommunikationsformen (CMO/CMC) unter Berücksichtigung des Mündlichkeits-/Schriftlichkeitsmodells von Koch und Oesterreicher. Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern die moderne Computerkommunikation Merkmale der konzeptionellen Mündlichkeit (Nähesprache) aufweist, wie diese durch technische Gegebenheiten beeinflusst wird und ob das klassische Modell von Koch/Oesterreicher zur Einordnung dieser neuen Medienformen ausreicht.

  • Analyse von E-Mail, Chat und SMS als interpersonale Medien
  • Untersuchung nähesprachlicher Effekte auf verschiedenen sprachlichen Ebenen (lautlich, syntaktisch, lexikalisch-semantisch)
  • Gegenüberstellung italienischer und französischer Beispiele zur Aufzeigung kulturlinguistischer Besonderheiten
  • Diskussion über die Einordnung der computervermittelten Kommunikation in das Mündlichkeits-/Schriftlichkeitsmodell

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Chat

Der Chat (vgl. engl. to chat ‘plaudern, schwätzen’; ital. la chat, selten chattata, frz. bavardage en ligne) ist ein `Geplauder’ dialogischen Charakters mit zwei oder mehreren Kommunikationspartnern, das beinahe synchron verläuft. Im Unterschied zum normalen Dialog können zurückliegende Beiträge gespeichert und wiederaufgerufen werden, außerdem kann Kontaktaufnahme problemlos ignoriert werden. Durch die räumliche Distanz ist der Anspruch an verbaler Planung höher als im normalen Gespräch, da Deiktika wegfallen. Intervenieren ist auch nicht problemlos möglich. Es kann zwischen moderierten selektierten und unmoderierte nichtselektierte Varianten unterschieden werden. Der Chat weist größtenteils konzeptionell mündliche Merkmale auf, aber auch einen geringen Anteil an konzeptioneller Schriftlichkeit. Er ist also der Nähesprache sehr nah.

„Solo vicino però: in una conversazione (...) prototipica per la comunicazione immediata, il testo deve essere recepito nel momento della sua produzione, perché l’interlocutore non può né chiudere le orecchie né andare via senza una buona scusa convincente. Durante una conversazione elettronica, invece, il lettore può decidere in ogni momento di leggere più tardi e spegnere lo schermo, entrare in un altro canale chat o memorizzare la conversazione; può quindi ritardare il tempo di trasmissione a piacere, il che, in realtà, non è previsto nella chat.”

Es besteht also die Möglichkeit quasi gleichzeitig auf eine Nachricht zu antworten, wenn es auch nicht notwendigerweise so geschieht; Chat-Protokolle sind anschauliche Beispiele für ein neues Sprachwerk zwischen schriftlicher Statik und mündlicher Dynamik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. NEUE KOMMUNIKATIONSFORMEN DURCH ZEITEN DES MODERNEN KOMMUNIKATIONSZEITALTERS: Einführung in die Thematik der computervermittelten Kommunikation als junges Forschungsfeld und Erläuterung der Zielsetzung, die neuen Medienformen anhand der Terminologie von Koch/Oesterreicher zu untersuchen.

2. COMPUTERVERMITTELNDE KOMMUNIKATIONSFORMEN IM RAHMEN KONZEPTIONELLER MÜNDLICHKEIT UND SCHRIFTLICHKEIT: Detaillierte theoretische Fundierung zu Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Charakterisierung der ausgewählten Kommunikationsformen (E-Mail, Chat, SMS) und Analyse ihrer sprachlichen Ausprägungen im Italienischen und Französischen sowie Diskussion ihrer Verortung im Mündlichkeits-/Schriftlichkeitsmodell.

Schlüsselwörter

Computervermittelte Kommunikation, CMC, CMO, konzeptionelle Mündlichkeit, konzeptionelle Schriftlichkeit, Koch/Oesterreicher, Nähe- und Distanzsprache, Nähesprachliche Effekte, E-Mail, Chat, SMS, Sprachwandel, Internetkommunikation, Interpersonale Medien, Dialogizität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den medialen und konzeptionellen Aspekten der Kommunikation über Computer, insbesondere mit der Frage, wie diese modernen Kommunikationsformen sprachlich strukturiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Unterscheidung von Mündlichkeit und Schriftlichkeit, die Analyse von computergestützten Textfragmenten in verschiedenen Sprachen und die Einordnung dieser Formen in das wissenschaftliche Kontinuum von Nähe- und Distanzsprache.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifischen nähesprachlichen Züge der computervermittelten Kommunikation aufzudecken und zu prüfen, ob das Mündlichkeits-/Schriftlichkeitsmodell von Koch und Oesterreicher zur Beschreibung dieses modernen Phänomens ausreicht oder erweitert werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Terminologie und das Modell von Koch und Oesterreicher, um durch die Analyse ausgewählter Korpora (insbesondere italienischer und französischer Beispiele) die sprachlichen Eigenheiten der Internetkommunikation zu klassifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine sprachtheoretische Einführung, die Charakterisierung der gewählten Medien (E-Mail, Chat, SMS), die Analyse nähesprachlicher Effekte in italienischen und französischen Beispielen auf lautlicher, syntaktischer und lexikalischer Ebene sowie eine abschließende Diskussion zur theoretischen Verortung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Computervermittelte Kommunikation (CMC/CMO), konzeptionelle Mündlichkeit/Schriftlichkeit, Nähe- und Distanzsprache sowie die Konzepte von Koch und Oesterreicher.

Welche Rolle spielt das Französische in dieser Untersuchung?

Das Französische wird ergänzend zum Italienischen herangezogen, um durch den Vergleich zweier romanischer Sprachen aufzuzeigen, dass die computervermittelte Kommunikation trotz technischer Gemeinsamkeiten auch einzelsprachliche und kulturlinguistische Spezifika aufweist.

Wie unterscheidet sich die SMS von anderen Kommunikationsformen im Text?

Die SMS zeichnet sich durch extreme Kürze (Zeichenbegrenzung), eine stärkere informelle Note und eine oft spielerische Nutzung von graphischen Elementen aus, wobei sie meist der täglichen Kontaktpflege dient.

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Details

Title
Mediale Aspekte von Grammatik und Variation
Subtitle
Die computervermittelte Kommunikation in der Romania (CMO/CMC)
College
LMU Munich
Grade
1,5
Author
Martina Tauscher (Author)
Publication Year
2009
Pages
28
Catalog Number
V168449
ISBN (Book)
9783640856831
ISBN (eBook)
9783640857364
Language
German
Tags
Sprachwissenschaft neue medien computer sms chat Mündlichkeit/Schriflichkeit Varietätenlinguistik romanistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Tauscher (Author), 2009, Mediale Aspekte von Grammatik und Variation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/168449
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